Innsbrucker Nachrichten

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Landhaus

Die Restaurierung des Landhauses in Innsbruck (eine kritische Bestandserhebung)
Am Landhaus wurde ein Gerüst errichtet, um am Giebel einen neuen in Mosaik ausgeführten Tiroler Adler anzubringen
Kalligraphische Arbeit des Offizials Karl Jenewein, das „in grau gehaltene Landhaus“ darstellend
Das Gegenbild des Kriegsgottes Mars, womit vorigen Herbst Meister Fr. Egg eine Nische der Haupttreppe des Landhauses geschmückt, die Göttin des Friedens, Pallas Athene, röm. Minerva, besetzt seit einigen Tagen am zweiten Treppenplatze die erste Choncha. Keine Amanzone, doch gewappnet mit Schild und Speer, vom Mantel feierlich umwallt. Die Eule der Wissenschaft sitzt auf einem Olivenzweige unter Minervas schirmenden Schild. [...] Und nun, nachdem das Treppenhaus glücklich seine vier Nischen in 100 Jahren besetzt bekommen, dürfen auch die Kammerpflanzen der Riesenvasen und diese selbst in der Vorhalle vom Töpfer bald zum bildlichen Former wandern um der Nischen gähnende Leere mit Inhalt höheren Wertes zu füllen
Die Restaurierungsarbeiten im Landhaussaale sind nun nach halbjähriger Dauer vollendet. Die reichen Stukkaturarbeiten wurden ausgebessert, die Marmorsäulen Spiegelblank poliert und die Gemälde aufgefrischt. Ein schöner Glühlicht- und Glasluster, sowie 10 dreiarmige Glühlichter, insgesamt 80 Glühlichter, dienen zur Beleuchtung des schönen Sitzungsraumes. Leider werden auch weiterhin die trostlosen Verhältnisse in der Berichterstatterloge fortdauern, die besuchen zu müssen fürwahr nicht zu des Lebens Freuden gehört.
Das Landhaus wird gegenwärtig auf der Straßenseite ausgebessert. Bei dieser Gelegenheit wurde auch den ursprünglichen Farbtönen nachgeforscht und durch Abschaben einiger Schichten von Farben diese gefunden. Es wird der neue Anstrich diesen Tönen entsprechend hergestellt
Restaurierung des Landhauses; Geschichte; Räumlichkeiten, St. Georgskapelle, restaurierte Kunstwerke etc.
Das Deckengemälde im ehemaligen Taxispalais. In dem Artikel in den Innsbrucker Nachrichten vom 14. l. M. gebrachten Artikel „Umbau des alten Postgebäudes“ war bei den Konkurrenzbedingungen u. a. zu lesen: „Am Taxis´schen Gebäude ist zu erhalten: Die äußere Fassade, der Mittelsaal samt Deckengemälde vom heimatlichen Maler Schöpf, sowie der südwestliche Eckraum im ersten Stock.“ Mit Bezug darauf teilt unser Herr Paul Baron Hohenbühel mit, dass das gedachte Deckengemälde, nämlich das „Urteil des Paris“, ein Werk Martin Knollers ist, welches im Boten für Tirol und Vorarlberg vom 20. Februar 1885 von seinem Vater Ludwig Baron Hohenbühel unter dem Titel „Knollers Urteil des Paris im Prunksaal des Palastes Taxis zu Innsbruck“ in Erinnerung gebracht wurde. Auch war das Gemälde in einem der letzten Jahrgänge der Zeitschrift des Landesmuseums „Ferdinandeum“ abgebildet. Eine Abhandlung ist im gleichen Jahr bei Wagner in Innsbruck unter dem Titel „Martin Knollers Lebensbeschreibung“ samt Bildern als Sonderabdruck aus der Ferdinandeumszeitschrift erschienen (Paris-Saal im Landhaus)
Zum Ideenwettbewerb für den Umbau des alten Postgebäudes und den Landhaus-Zubau
Die Entwürfe für den Umbau des alten Postgebäudes (Palais Taxis). ... Wir haben uns nun das „neue Landhaus“ als einen Gebäudeblock zu denken, der nach vorne, gegen die Maria Theresienstraße zu, fast genau dasselbe Bild bietet, wie jetzt, nur dass die beiden Barockpaläste, Landhaus und Palais Taxis, durch einen Gang, eine Art „Seufzerbrücke“ miteinander verbunden sind. An der Nordfront des Landhauses, gegen die Landhausstraße (Anm: heute Meranerstraße), wird nichts geändert; die Erweiterung wird sich der Hauptsache nach in der Fuggergasse durch eine lange neue Front, die bis gegen das Gebäude der alten Handelsakademie reicht, nach außen zeigen. Die meisten Projektanten verbinden nun den kürzeren Nord- und den längeren Südflügel durch einen Verbindungsbau in der Höhe des Endes der Landhausfront in der Landhausstraße, und betrachten dann den Rest des Südflügels als einen auch späterhin noch erweiterbaren Zubau .... Es wurde konstatiert, dass im Ganzen 18 Projekte zur Konkurrenz und eines außer Wettbewerb bezeichnet eingelaufen ist .... Davon blieben sieben Entwürfe für die engere Auswahl .... Keines dieser Projekte wurde jedoch als dermaßen hervorragend erkannt, dass es mit dem ersten Preis hätte bedacht werden können .... Einen der beiden zweiten Preise erhielt der Architekt Hermann Langhammer in Leitmeritz (Böhmen) für seinen Entwurf…
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