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Zillertalbahn

Projekt Zillertalbahn (ein neuer Vorstoß)
Der Bau der Zillertalbahn dürfte, so abenteuerlich es auch klingen mag, bald nicht mehr als ein goldener Traum erhitzter Köpfe zu betrachten sein. Gegenwärtig beschäftigen sich zwei Parteien mit dem Projekt. Ein Plan geht dahin, unter Beseitigung aller bisherigen Tracen die Bahn von Brixlegg aus am rechten Zillerufer zu bauen, wodurch die Dörfer Schlitters, Fügen, Uderns, Ried, Kaltenbach und Aschau mit einer allerdings schönen, aber etwas fernen Aussicht auf die dahin rollende Eisenbahn abgefertigt würden. Die andere Partei plant den Bau einer elektrischen Bahn von Jenbach aus am linken Zillerufer. Die Wasserkraft hiezu soll der Stillupbach liefern; s.a. 11.06. und 26.08. 30.12.1898; 03.01.1899
Die Zillertalbahn (Schluss); s.a. 18.11. u.29.12.
Beim k.k. Landesgericht Innsbruck als Handelsenat wurde im Register für Gesellschaftsfirmen, die „Zillertalbahn“ mit dem Sitz in Zell am Ziller eingetragen. Das Unternehmen beruht auf dem Gesellschaftsvertrag vom 26. Dezember 1899 und der Genehmigungsurkunde der Statthalterei in Innbruck vom 22. Dezember 1899. Gegenstand derselben ist der Bau und der Betrieb einer schmalspurigen Lokalbahn durch das Zillertal.
Rechenschaftsbericht des Verwaltungsrates der Zillertalbahn. In diesem werden die Gründe genannt, warum der Bau nur bis Fügen im heurigen Jahr vollendet werden kann
Am 20. December wird, wie schon gemeldet, die Theilstrecke der Zillertalbahn von Jenbach nach Fügen eröffnet werden
Am Sonntag den 10. nachmittags fand im geräumigen Saal des Gasthofes „zum Bräu“ in Zell am Ziller die erste ordentliche Generalversammlung der „Zillerthalbahn-Actiengesellschaft“ statt
F.: Aus dem Zillertal (Zillertalbahn)
Zufolge des Beschlusses des Verwaltungsrates der Zillertalbahn soll noch vor Pfingsten die Theilstrecke Kaltenbach – Erlach dem Betriebe übergeben werden. Von der Haltestelle Erlach aus ist Zell zu Fuß in 20 Minuten zu erreichen. Im Volksmund wird diese Haltestelle nach dem dortselbst befindlichen Gasthause mit Felsenkeller „Krapfenhäusl“ benannt. Kurz nach dieser Haltestelle führt die Bahnlinie über den Ziller nach Zell und bietet die hier zu erbauende 50 Meter lange Eisenbahnbrücke das Hindernis für die sofortige Eröffnung der Bahnlinie bis zum Bahnhof Zell, weil die Firma Geindl in Wien erklärt hat, die Lieferung und Fertigstellung der Brücke nicht vor Ende Juni zusichern zu können
(Eröffnung der Zillertal-Bahn bis zur Station Zell.) Die vorgestrige feierliche Eröffnung der Zillerthalbahn ist bereit sder vierte Eröffnungsact auf dieser Bahn. Bekanntlich gings zuerst nur nach Füge, dann bis Kaltenbach, hierauf bis Erlach, und nun endlich bis Zell. Die freundliche Ortschaft hatte zu Ehren des Tages Festschmuck angelegt und nicht nur ganz Zell war auf den Beinen, auch aus der Umgebung und selbst aus entlegeneren Orten, aus der Gerlos, Tux, den hintersten Gründen und von den Berghöfen waren die Leute gekommen, um die Feier zu sehen, und erwarteten den Eröffnungszug, der um 10 Uhr 50 Vormittag ankommen sollte. Um 9 Uhr 30 war derselbe von der Station Jenbach mit geschmückter Lokomotive abgefahren. Mit ihm kam der Landeshauptmann Graf Brandis, die Landtagsabgeordneten Payr, Dr. Pusch, v. Kripp, Gieger, Bauer, Vertreter der Staats- und Südbah und anderes Festgäste aus Innsbruck, dem Unterinntal und Zillertal, sowie die Musikkapelle von Schlitters []
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