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Innsbrucker Nachrichten

Hinweis

Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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Die Bergwerksproduktion Tirols im Jahre 1902
Wenn die Anzeichen nicht trügen, geht der Wunsch der Zeller, dass die Arbeiten am Hainzenberger Goldbergwerk wieder aufgenommen werden, doch in baldige Erfüllung. Seit einiger Zeit weilt in Zell a. Z. ein Berg-Ingenieur aus Magdeburg und derselbe hat, wie man hört, bereits eine ansehnliche Anzahl von Pferdekräften von der elektrischen Gesellschaft am Stillupbach zum Betrieb des Werkes sich zusichern lassen. Auch wurden vor einigen Tagen Arbeiter aufgenommen und das Bureau eröffnet
Von welch großer Bedeutung das hiesige Vorkommen von Mineralkohle für das Kössener Tal resp. dessen Bevölkerung wäre, wenn endlich mit Sachkenntnis und Energie daran gegangen würde, diesen Reichtum der Mutter Erde zu erschließen, das zeigt die Schilderung in einer kürzlich erschienenen Abhandlung, betitelt: „Die Mineralkohlen Österreichs“, sowie frühere Resultate der Bohrversuche .; s.a. 29.02.
Beim Bochwerk des nunmehr wieder aufgenommenen Goldbergaues in Zell a. Ziller hat jetzt das Elektrizitätswerk Zell einen Elektromotor aufgestellt
Bohrmaschinen für das Kössener Bergwerk. Dieser Tage wurden von der Tiroler Kohlenbergbau-Gesellschaft Kössen in Kaiserslautern Bohrmaschinen nach Kössen gesandt. Die Maschinen mit Bohrturm etc, kamen mit 14 Eisenbahnwaggons verladen nach St. Joahnn i. t., um von da per Achse an den Bestimmungsort geschafft zu werden. Ein Lokomobil wurde in Kufstein ausgeladen und mit 6 Pferden nach Kössen geschafft
Am 26. und 27. findet im Magistratsgebäude in Hall das Zuschreiben des sogenannten Muß- oder Deputatsalzes statt etc.
Im Häringer Kohlenbergwerk ist nach einem Bericht des Tiroler Grenzboten an mehreren Stellen wieder Feuer ausgebrochen. Der Brand ist so heftig, wie es schon seit vielen Jahren nicht mehr der Fall gewesen sein soll. Für die Arbeiter, die mit dem Verbauender in Brand geratenen Flötze beschäftigt sind, ist das Verweilen in den verqualmten und mit giftigen Gasen gefüllten Strecken gefährlich und es vergeht kein Tag, an welchem nicht einige Knappen in betäubtem Zustand zutage gefördert werden. Glücklicherweise ist bis jetzt kein Menschenleben zu beklagen. Die Verbauungen werden energisch fortgesetzt
Von einem Bahnarbeiter wurde am Tauern, ein bewaldeter Berg in den nächsten Nähe von Reutte ein reichhaltiges Asphaltlager entdeckt
Aus Häring wird berichtet: Der heuer im Frühjahr ausgebrochene Grubenbrand im k. k. Kohlenbergwerk hat sich in immer größerem Umfang verbreitet. Die tiefer gelegenen Gruben sind mit Wasser gefüllt und die anderen sind teils im Brande, teils mit Rauch und Gasen befüllt, sodass nur mit größter Mühe die zur Beheizung der Dampfmaschine erforderlichen Kohlen gewonnen werden können. Man trägt sich nun mit dem Gedanken, die ganzen Gruben bis zum Endstollen herauf mit Wasser zu füllen, auf diese Weise den Brand zu löschen und dann das Wasser wieder abzupumpen
Ein neuer Marmorbruch in der „Grünalpe“, Gemeinde Hopfgarten (Osttirol)
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