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Innsbrucker Nachrichten

Hinweis

Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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(Auflassung einer Kohlenschürfung.) Aus Obsteig wird berichtet: Das Schürfen von Kohle, welches Josef Ruepp von hier im Herbst im hiesigen Gemeindegebiet mit drei Bergknappen begann, wurde mit Ablauf des Monats Jänner eingestellt. Der Erfolg war allzu gering
Steinkohle in der Kössener Gegend
Vier Ehrwalder Bergleute in Erstickungsgefahr. Am Eingang zum neuen Stollen des hiesigen Bergwerkes „Negelser-Kar“ steht ein Maschinenhaus, das vorige Woche in Brand geriet
Leichenbegängnis für drei verunglückte Bergleute in Häring
(Kaolinlager in Tirol.) Aus Landeck wird auswärtigen Blättern berichtet, dass in der Nähe ausgedehnte Kaolinlager entdeckt wurden, die durch eine reichsdeutsche Industrie-Gesellschaft ausgebeutet werden sollen. Auch bei Pettneu an der Arlbergbahn sollen reiche Lager von Tonerde und Quarzsand erschlossen worden sein. Deutsche Techniker sollen mit den Grundbesitzern Pachtverträge abgeschlossen haben, um diese Lager auszubeuten
Beim Kupferbergwerk „Kelchsalpe“ in Jochbeg sind jetzt nur mehr 20 Mann beschäftigt, und es liegt die Vermutung nahe, dass der Betrieb demnächst gänzlich eingstellt wird
Die Bergwerke von Kitzbühel und Jochberg sind stark im Niedergang begriffen. Der Arbeiterstand hat sich im letzten Jahr von etwa 200 auf 48 reduziert. Bisher wurde in Kitzbühel dem altherkömmlichen Brauch gemäß von der Knappenschaft das Barbarafest gefeiert, heuer vermisste man zum ersten Mal diese Feierlichkeit
Die Kupferbergwerke Kelchalpe und Schattberg scheinen immer mehr zurückzugehen. Wie aus Jochberg (Bezirk Kitzbühel) gemeldet wird, sind in jedem dieser Bergwerke nur mehr 15 Arbeiter beschäftigt, es dürfte daher kaum mehr lange dauern, bis die gänzliche Einstellung der Arbeiten erfolgt. Im Werk Schattberg hat man bereits Schienen und Holzgerüste aus dem Stollen geschafft, auf der Kelchalpe wurden die eisernen Bettstellen der Bergleute samt den Decken veräußert. Nur der Katharinenstollen auf der Kelchalpe, ein mehrere Jahrhunderte alter Stollen, der wieder aufgetan wurde, soll erträgnisreich sein. Der Beamtenstand des Werkes Kelchalpe ist noch komplett, und daraus schließt man, dass das Ende der Bergwerke doch noch nicht allzu nahe ist
(Bergbau.) Aus Biberwier wird uns geschrieben: Der beim Dorf Nassereith gelegene Bergbau Dirstentritt, der seit etwa 2 Jahren von einer deutschen Gesellschaft neu untersucht und aufgeschlossen wurde und deren Arbeiten sehr günstige Resultate ergeben haben, kommt jetzt wieder in vollem Betrieb. Dieser Bergbau, dessen Beginn in das 16. Jahrhundert zurückreicht und der viele Jahre in gutem Betrieb war, hat eine bedeutende Ausdehnung
Aus Nassereit wird gemeldet: Mit 1. Mai nimmt Herr Bergverwalter E. Wörz wieder den Bergwerksbetrieb des Grubenfeldes „Fürst Bismarck“ auf. Es wurden dort Bergarbeiter aus Nassereit, Serfaus, Tösens und Pfunds beschäftigt
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