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Innsbrucker Nachrichten

Hinweis

Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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Schlagendes Wetter in der staatlichen Kohlengrube in Häring
Der Tiroler Bergbau im Jahre 1909 (Statistik)
(Das Erzbergwerk am Dirschentritt.) Wie wir seinerzeit mitteilten, hat eine reichsdeutsche Bergwerkgesellschaft das alte, aufgelassene Bergwerk am Dirschentritt bei Nassereith wieder in Betrieb gesetzt. Eine Untersuchung des zur Zeit der Blüte des alten Bergbaues aus den Stollen gworfenen sogenannten „tauben Gesteins“ ergab, dass aus demselben unter Verwendung der modernen rechnerischen Hilfsmittel noch 12 Prozent Metall (Galmei, Blei, Silber) erzielt wird. Da einerseitws eine Ausnützung des Gesteins schon bei einer Ergiebigkeit von 5 Prozent rentabel sein soll, andererseits die Halden des „tauben Gesteins“ in die Millionen Tonnen an Material umfassen und man die Auffindung neuen erzhaltigen Gesteins erhofft, wird das Unternehmen aller Voraussicht nach florieren … Es wurden an die hundert Arbeiter eingestellt und für hiesige Verhältnisse unglaublich hohe Löhne bezahlt, sodass der Arbeitsfortschritt ganz begreiflich erscheint. Am Eingang des Gafleintales ist ein Komplex von Baulichkeiten entstanden, in denen die Aufbereitung oder Ausnützung des Gesteins erfolgen soll. Oben am Dirschentritt wird ein Arbeiterhaus errichtet, in welchem man für 80 Bergknappen und Arbeiter Unterkunft schafft. Das Gestein wird mittels einer elektrisch betriebenen Drahtseilbahn vom Dirschentritt zur Aufbereitung gebracht. Das Elektrizitätswerk wurde am Kriegerbach, hinter Fernstein, erichtet, gerade unterhalb der bekannten steinernen Brücke an der Fernstraße, welche im Vorjahr durch das Hochwasser arg…
(Goldfunde in Tirol.) Auf der Proßnitzer Alpe im Iseltal ist laut einer Meldung der „N. T. St.“ ein reiches Goldlager entdeckt worden. Der Gehalt der Erze soll zwischen 40 und 50 Gramm pro Tonne betragen
F.: Die Entdeckung des Haller Salzbergwerkes … Am 29. Dezember 1217 schenkt König Friedrich dem Fürsten Berhold, erwählter Bischof zu Brixen alle Silbergruben, soiwe alle Metall- und Salzadern, welche im Bistum sind und gefunden werden können. Ferner waren erst in jüngster Zeit, höchstwahrscheinlich im Sommer 1217, Salzadern entdeckt worden, deren Bestätigung der Vorgänger Bertholds nicht mehr erlebt hatte. Denn bei so außerordentlich wichtigen Funden beeilte man isch, dieselben rechtlich zu sichern. Das Jahr 1217 kann daher mit Fug und Recht asl Entdeckungsjahr des Salzbergwerkes von Hall in Tirol angesehen werden. Über die Art und Weise der Entdeckung gibt es nur Sagen und Vermutungen … Thaur war nicht der richtige Ort für eine im Aufblühen begriffenen Saline. Es hatte oft unter Wassermangel zu leiden und befand sich an keinem günstigen Punkt zur Verfrachtung. Daher wurde höchst wahrscheinlich durch den Grafen Gebhard den Älteren von Hirschberg, die Saline an den Inn verlegt, wo sin nun sofort ein neuer Ort erhob, welcher nach dem Beispiel so vieler anderer den Namen Hall erhielt … Am 14. Jänner 1263 taucht diese Gründung zum erstenmal sicher urkundlich auf und zwar bereits als Sitz eines Hauptmannes. Dieses Halle oder Hall nahm einen sehr raschen Aufschwung, umsomehr, als…
Neue Erzaufschlüsse in Tirol (Von M. v. Isser, autor. Bergbau-Ingenieur in Hall i. T.) 1. Dirstentrit bei Nasserreith: Hier befindet sich am Osthang des sogenannten Älplekopf im Gafleintal eine alte Bleierzgrube, die schon im 12. Jahrhundert in Belegung stand … 2. Negelseekar bei Ehrwald: Am obersten Ende des Gaistales bebaut die Firma F. H. Dudek Söhne in Berndorf (Oberlausitz) nächst der Ehrwalder Alpe ein Blei- und Galmeierz-Vorkommen in dolomitischem Kalk … 3. Röhrerbichl bei Kitzbühel: Dieser einst durch seine tiefen Schächte (800 bis 900 Meter), welche als die tiefsten Baue der Erde galten, berühmte Bergbau auf silberreiche Kupfererze, liegt nächst Oberndorf zwischn Kitzbühel und St. Johann i. T., kaum anderthalb Kilometer von der Bahn entfernt. Seine Baue wuren vor mehr als hundert Jahren des großen Wasserandranges in der Tiefe wegen verlassen, und nur mehr zahlreiche umfangreiche Haldenhügel und Bodensenkungen geben Zeugnis von dem hier äußerst schwunghaft geführten Bergwerksbetrieb … 4. Obernberg am Brenner … Hier befinden sich am Kühberg eine Anzahl alter Erzgruben auf Blei- und Zinkerze, die im 15. Und 16. Jahrhundert in lebhaftem Betrieb standen … 8. Panzendorf und Tessenberg … Von großer Bedeutung für Tirol sind die von der Heufelder Gesellschaft in Bayern seit einigen Jahren hiter dem…
(Bergbau am Tischirgant.) Der Bergbauunternehmer Klein lässt seit einigen Wochen wieder durch mehrere Bergknappen am Tischirgant schürfen, wo die Arbeiten in den dort vorgetriebenen Hoffnungsstollen seit mehreren Jahren eingestellt waren. Klein, dem auch die Bergwerke „Fürst Bismarck“ und „St. Veit“ im Nassereither Gebiet gehören, wendem dem Bergbau usnerer Gegend neuerlich wieder größere Aufmerksamkeit zu
(Bleifunde.) Wie man uns aus Hötting meldet, hat dort ein junger Mann aus Hötting in der Gegend des Hechenberges, also auf ärarischem Grund, bleihältiges Gestein aufgedeckt. In Hötting ist man bereits daran, sich um das Schurfrecht zu bewerben; s.a. 25.01. Das Bleilager befindet sich im sogenannten Knappental, in der Nähe der sogenannten Knappenlöcher, wo einst geschürft worden sein soll. Die vorläufigen Nachgrabungen ergaben, dass die Bleiader eine Stärke von 25 bis 30 Zentimeter hat, also ziemlich ergiebig ist
Die neue Schlacken-Schwemmanlage der k. k. Saline in Hall; s.a. 14.03.
(Stolleneinsturz.) Aus Schwaz wird uns unter dem 22. d. Mts. geschrieben: Infolge des stark durchweichten Bodens stürzte vorgestern im Hauptschacht „Wilhelm Erbstollen“ der Gewerkschaft „Schwazer Bergwerksverein“ zirka 150 Meter innerhalb der Einfahrt, ein Stück der Zimmerung mit Erdmassen ein. Die im Schacht beschäftigten Knappen konnten glücklicherweise herauskommen, weil oberhalb der Schuttmassen noch eine kleine Öffnung im Schacht blieb, welche den Leuten das Durchkriechen ermöglichte
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