Volltextsuche

Innsbrucker Nachrichten

Hinweis

Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


Zur Startseite
Zur Jahresübersicht von ANNO


Designed by:
SiteGround web hosting Joomla Templates
Der Bergwerksbertrieb am Tschirgant … Die an der nordwestlichen Berglehne vorgenommenen Untersuchungsarbeiten haben ergeben, dass mehrere Erzlagerstätten vorhanden sind, die zumeist sehr bauwürdige Zinkblende neben Bleierzen führen … Im Laufe der letzten Monate hat man unter Benützung des alten Schrämstollens ungefahr 200 Meter über dem Pigerbach eine Stollen vorangetrieben, der jetzt in dem sogenannten Wettersteinkalk, in welchem die Erze einbrechen, angelangt ist. Man hofft in kurzer Zeit die erste Erzzone zu erreichen
F.: „Brennende Berge“ (Bergwerke) in Tirol. … Auch in Tirol kennt man einen brennenden Berg aus alter Zeit. Es ist dies der sogenannte „Pölven“ nächst Häring bei Kufstein, von dem schon Gerold Rösch von Geroldshausen in seinem bekannten „Tiroler Landreim“ (1558) unter anderem erzählt: „Bey Kopfstayn ain Perg prinnen tuet etc.“ … Wir haben es hier mit einem Kohlenbrand zu tun, entstanden schon vor mehr als 450 Jharen durch natürliche Entzündung des an die Erdoberfläche tretenden Häringer Kohlenflötzes (Ausbiss) … Tatsächlich befindet sich noch heute ein sehr beträchtlicher Teil des Häringer Kohlenflötzes in Brand, welcher von dem in Abbau befindlichen Grubenbau streng abgeschlossen werden muss … Auch die warme Quelle des bekannten Franziski-Bades in Häring ist ein Produkt des gegenständlichen Flötzbrandes … Auch in anderen Gegenden Tirols sind Berg- oder Erdbrände aus ähnlichen Ursachen bekannt (Thiersee, Alpe Buckacker im Glemmtal und Pletzacher Alpe bei Kramsach
F.: Die Höttinger Breccie
(Vom Bergbau.) Aus Zell am Ziller berichtet man uns: Beim Bau der Gerlosstraße wurde seinerzeit bei den ersten Sprengungen unterhalb des Heinzenberges eine ziemlich reichhaltige Goldader aufgedeckt. Trotzdem nun schon einige größere Partien goldhältiger Erze zwecks Untersuchung des Goldgehaltes per Bahn abtransportiert wurden und das Ergebnis der Untersuchungen sehr befriedigend ausgefallen sein soll, schreitet die derzeitige Besitzerin des dort befindlichen alten Goldbergwerkes, eine deutsche Gesellschaft, noch immer nicht an eine rationelle Ausbeutung. Das Bergwerk, dessen Betrieb in der letzten Zeit nur mehr in gesetzmäßigem Ausmaß aufrechterhalten wird, soll in früheren Jahren sehr ergiebig gewesen sein
(Mineralische Funde.) Aus Imst berichtet man uns: In dem hiesigen Bergwerk am Tschirgant des Herrn Klein wurde in den letzten Tagen eine reichhaltige Ader von Gelbbleierz erschlossen, worin auch schön ausgebildete Kristalldrusen vorkommen
« StartZurück12345678910WeiterEnde »
Seite 10 von 10