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Innsbrucker Nachrichten

Hinweis

Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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Anomalien (Pflanzen und Tiere)

Als eine Seltenheit kann mitgeteilt werden, dass schon zu Ende der vorigen Woche an einzelnen Bauernhäusern zu Hötting reifer Türken aufgehängt zu sehen war.
Als eines pomologischen Kuriosums muss das Blühen der Apfelbäume in dieser Jahreszeit gedacht werden, wie solches dermal im Unterinntal, besonders zu Wieseing, der Fall ist
Vorgestern abends wurden in einem Walde oberhalb Hall Johannis-Würmchen gesehen. Eine Rarität zu dieser Jahreszeit.
Im Bauernhof „in der Wiese“ am Volderberg ist ein ausgestopfte Kalb mit zwei vollkommen entwickelten Köpfen zu sehen. Die Monstrosität ist käuflich zu erwerben.
In Kirchberg schlachtete der Rainerwirt Andrä Sillober am 16. d.M. ein Schwein, das ein Gewicht von 6 Zentnern und 50 Pfund hatte. In unserer Gegend werden wohl wenige solche Schlachttiere gefunden.
Ein Riesenschwamm aus der Gattung der Boviste wurde vor Kurzem unterhalb des Schloß Petersberg bei Silz auf einem Acker gefunden. Er war eiförmig, maß im Umfang 116 Zentimeter und wog 4 Kilo.
Riesenkartoffel
Ein sicher tausendjähriger Riesenahornbaum steht in Ebbs. Der eigentliche Stamm ist infolge eines Bruchs vor mehreren Jahren nur mehr 10 Meter hoch, hat jedoch den imposanten Umfang von 7 Metern. Sein Inneres ist hohl und bietet bequem Unterkunft für 7 – 8 Personen. In Kriegszeiten dienste derselbe wiederholt als Versteck für Menschen und wertvolle Habe. Das letzte Mal war dies im Jahre 1809 der Fall, in welchem Baum alle Wertsachen des nächstgelegenen Bauern geborgen waren
Eine Riesenmelone ist gegenwärtig im Auslagenfenster der Gfall´schen Konditorei in der Anichstraße ausgestellt. Dieselbe ist über 60 Kilogramm schwer und stammt aus der Obst- und Kulturanlage der Villa „Karl“ des Herr K. Epp in Hötting. Nebst der Größe und dem Gewicht ist auch die ebenmäßige Form dieser Melone beachtenswert, auber auch ein Aufschrift, die ihr in ihrem Jugenstadium bleibend eingeprägt wurde und folgendermaßen lautet: „Solange unser lieber Kaiser Franz Josef lebt, Europa nicht von Kriegsgeheul erbebt. Gott schütze ihn!“
Ein schneeweißer Rehbock ist gegenwärtig im Auslagenfenster der k.k. Tabak- und Zigarrenfabrik und Geweih- und Gehörnspezialitätenhandlung des J. Weben in der Maria Theresienstraße in ausgestopftem Zustand zu sehen.
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