Volltextsuche

Innsbrucker Nachrichten

Hinweis

Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


Zur Startseite
Zur Jahresübersicht von ANNO


Designed by:
SiteGround web hosting Joomla Templates

Tradition und Brauchtum

Abhandlung über das Trinkgeld (Im neu gestalteten Habsburger Hof in Innsbruck wird dem Personal verboten Tringelder anzunehmen); s.a. 20.07.1895
Wissenswertes über den Nikolaus
Die alte kerndeutsche Sonnwendfeier, die wie in anderen Gegenden auch in Tirol noch in großer Blüte steht und dort ein wahres Volksfest ist, befindet sich in Innsbrucks weiterer Umgebung schon im Erlöschen. Hier hat es der akademische Alpenclub übernommen, nicht nur selbst in großer Anzahl solche Feuer, darunter auf den höchsten Spitzen, zu entfachen, sondern auch andere alpine Gesellschaften zu gleichem Streben zu bewegen.
Weihnachtskrippe in Innsbruck; s.a. 28.12.
Neujahrskarten, Neujahrsglückwünsche (Sitten und Gebräuche)
Osterbräuche z.B. das Eierpecken und Eierklauben (letzteres eine Besonderheit in Zams), der Brauch des „Palmens“
Einiges über Weihnachten und den Weihnachtsbaum: Es ist zwar nicht unbestritten, aber es wird ziemlich allgemein angenommen, dass das erste Geburtsfest Jesu am 25. Dezember 354 gefeiert wurde und zwar in der alten Hauptstadt des römischen Weltreiches. Für Deutschland wurde es im Jahre 813 durch die Synode von Mainz angeordnet. Aber erst zwei Jahrhunderte später erscheint das Fest unter dem Namen Weihnacht. Um das Jahr 1400 wird berichtet, es sei Brauch, dass die Leute am Abend der Geburt Jesu sich wechselseitig einen „Christabend“ senden und zwar etwas Angenehmes, Wohlschmeckendes, Süßduftendes. Aus dem Jahre 1568 stammt die erste Nachricht von der Bescherung der Kinder. Anfangs wurden die Geschenke in ein Bündel zusammengebunden und ein Zweig beigefügt; das waren die „Christbürden“ mit der „Christrute“. Aus einer 1737 verfassten Habilitationsschrift „Von den heiligen Christgeschenken“ erfährt man, dass zu jener Zeit die Geschenke nicht mehr in Bündel gebunden, sondern auf Tischen in der Stube ausgelegt wurden. Später als man gemeiniglich glaubt, ist die Tanne zum Weihnachtsbaum erhoben worden. Weil er aus dem von unseren Vorfahren so sehr verehrten und heilig gehaltenen Walde stammt, hat man ihn gern mit dem Julfest der heidnischen Germanen in Beziehung gebracht; allein seidem sind Jahrhunderte vergangen, ohne dass man…
Das Schemenlaufen in Telfs (der Maskenumzug zählte 205 mitwirkende Personen und verlief ohne Zwischenfälle)
Seit gestern wird in der Landhauskapelle eifrig an der Aufstellung eines heiligen Grabes gearbeitet, das seit einer Reihe von Jahren nicht mehr zu sehen war, in früheren Jahren aber am Innrain oft und oft eine große Menschenmenge anlockte. Se. kaiserliche Hoheit Erzherzog Karl Ludwig hat dasselbe während seiner mehrjährigen Anwesenheit in Innsbruck als Statthalter wiederholt seines hohen Besuches gewürdigt. Das zierliche Grab wird nicht mit Öllampen sondern mit viel wirkungsvolleren Gasflammen beleuchtet. Die Installation ließ die Direktion des hiesigen Gaswerkes kostenlos ausführen. Das heilige Grab einer hiesigen Familie, das in den letzten Jahren in der Landhauskapelle zu sehen war, wird heuer in einem Zimmer der Kleinkinderbewahranstalt in Wilten aufgestellt; s.a. die Beschreibung des Grabes vom 12.04.; der Besucherstrom war so groß, dass der Eintritt in die Kapelle in den Abendstunden beinahe unmöglich war 13.04.
Wetterläuten und Wettersegen in den Alpen (Ludwig v. Hörmann)
« StartZurück12345678910WeiterEnde »
Seite 5 von 14