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Innsbrucker Nachrichten

Hinweis

Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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Tradition und Brauchtum

Im Jahre 1650 wurde in Hall von wohlangesehenen Bürgern die Grabbruderschaft gegründet, um die heute noch übliche Karfreitags-Prozession einzuführen. Es wurde in der Erlöserkirche das hl. Grab errichtet, welches bis jetzt am Karfreitag von 8 Mitgliedern umgetragen und mit brennenden Kerzen begleitet wird. Zur Bestreitung der nötigen Auslagen für die Instandhaltung und Beleuchtung des Grabes und Abhaltung der Gottesdienste für die Mitglieder ist ein kleiner Beitrag zu leisten. Die Grabbruderschaft zählte seinerzeit 300 und mehr Mitglieder, heute kaum 40, sodass sie den Verpflichtungen kaum mehr nachzukommen vermag
F.: Sonnwendbräuche aus Nah und Fern. "Sant Johans sunewenden tac" war nach dem Glauben unserer Vorfahren die wundersame, zaubervolle Zeit, in welcher die ganze Fülle und Kraft der Erde sich offenbart ect.
Sonnwend-Talfeier und Sonnwend-Bergfeier
In Oberlienz und Oberdrum hat man beschlossen, den alten Brauch der „Reiffeuer“ wieder einzuführen. Ist Reifgefahr, so wird mit der großen Glocke das Zeichen gegeben, im Frühjahr um 3 Uhr, im Herbst um 4 Uhr früh.
Ein alter Kirchtagsbrauch in Zirl: Schon in aller Früh hörte man gleich nach dem Aveläuten Musik und Gesang vom Kirchturm klingen. Es ist dies hier ein uralter Brauch und seit mehr als hundert Jahren üblich. Der Text des Liedes ist aus dem Evangelium entnommen und handelt vom reichen Mann Zachäus. Die Musik ist eine alte Volksmelodie, ganz einfach, aber sehr schön und feierlich. Es werden auch vor verschiedenen Häusern Ständchen gemacht, wo man die Musiker reichlich mit Kirchtagskrapfen beschenkt
(„Der Allerheiligenbettel“) Aus Hall schreibt man uns: Der Freitagsbettel in Hall, wo die Stadtarmen von Haus zu Haus zogen, wurde vor einigen Jahren eingestellt. Fortbestehen bleibt aber der alte, sogenannte „Allerheiligenbettel“, welcher von Hall seinen Ausgang nimmt, 14 Tage andauert und sich über die Landgemeinden des Gerichtsbezirkes Hall dies- und jenseits des Inn erstreckt. Es werden ganze Bettlerkarawanen gebildet, alte Männer und Weiber sind die Führer desselben, und den Schluss bildet eine Schar zumeist schulpflichtiger Kinder. Das ziemlich einträgliche Geschäft beginnt schon beim Morgengrauen und dauert bis zum Abend. Auf dem Heimweg geraten nicht selten die Karawanen miteinander in Streit und Rauferei. Die Einstellung dieses Gewohnheitsbettels wäre schon längst geboten
Kirchliche Nachrichten: Das heilige Grab in der Landhauskapelle. ... Die Darstellung der Vorbilder aus dem alten Testament, der 14 Kreuzwegstationen und des Leidens unseres Herrn und Heilands vor den Richterstühlen und im Palast des Pilatus, ist ebenso hübsch wie interessant. Das geheimnisvolle Leuchten der farbigen Kugeln und der plätschernde Springbrunnen im Garten vor dem mit Laternen und Feuerkörben beleuchteten Pilatushaus bildet das Entzücken der Kinderwelt
Sonnwendfeier; s.a. 02.07. Reaktionen pro und contra
Weihnachtskrippen: Mühlau, Villa Holzmeister; Arzl Kalvarienbergkirchlein; in Rum in der Ortskirche und in der Wegscheide-Marienkapelle beim Huberwirt; in Thaur, in Absam in der Pfarrkirche und im Gasthaus zum „Ebner“, in Hall; in Mils im Gasthaus Tiefenthaler; in Volders beim Lehrer Monz; in Wattens beim „Neuwirth“ Steinacher
Christbescherung in der Rosalienkrippe (Leopoldstraße, Pechegarten, Präsidentin Frau Baronin v. Rokitanksy)und Christbaumfeier der Erzherzogin Magdalena-Kinderpatronage in Pradl
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