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Innsbrucker Nachrichten

Hinweis

Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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Voranschlag der Einnahmen und Ausgaben im Haushalte der Landeshauptstadt Innsbruck für das Jahr 1902
Sitzung des Innsbrucker Gemeinderathes: Aufnahme eines 8 1/2 Millionen Anlehens für die Lichtwerke, für die Assanierungszwecke und für Schul- und Kasernenbauten. Das Erfordernis für die Lichtwerke ist in erster Linie für die Rückzahlung des Capitals bestimmt, welches die Innsbrucker Sparcasse für das bestehende Werk und die Sillwerke gegeben hat und welches schon deshalb zurückgezahlt werden muss, damit den Gläubigern, welche die Stadt durch Bezahlung des Anlehens erhalten wird, die Lichtwerke als erster Satz unterstellt werden können. Die der Sparkasse zurückzuzahlende Summe beträgt 1 1/2 Millionen, die Kosten des Ausbaues der Sillwerke betragen 3,4 Millionen Kronen. Der Buchwert des bestehenden Gaswerkes dürfte am Tag der Übernahme am 31. Dezember 1904 rund 1 Million Kronen betragen; bis zu diesem Termin wird es notwendig werden ein zweites Gaswerk fertigzustellen, das 500.000 Kronen kostet. Berücksichtigt man die Zinsen und die Kursverluste, dürfte sich das Erfordernis für die städtischen Lichtwerke auf 6 1/2 Millionen belaufen. Die Bedeckung dieses Betrages wird sich nach menschlicher Voraussicht aus den Werken selbst ergeben. – Der Aufwand für die Assanierung der Stadt, für die Herstellung der Canalisation, wird mit 1,4 Millionen Kronen veranschlagt. Man muss auch rechnen, dass die Gemeinde, wenn der Zwangsanschluss genehmigt wird, verschiedenen Privaten Darlehen geben muss,…
Sitzung des Innsbrucker Gemeinderates: GR Ostheimer wünscht, dass im Interesse der mittels der Räderbahre ins Krankenhaus zu bringenden Kranken, dass die Räder mit Gummireifen versehen werden. Der Genannte macht auch darauf aufmerksam, dass vom Kloster der Ursulinen, sowie von der Mauer zwischen dem Zelger´schen und dem Brüll´schen Hauses in der Anichstraße Gesimsstücke herunterfallen – Ankauf des Tschoner´schen Hauses – GR Norer hat als günstigen Bauplatz für ein neues Gymnasium den heutigen Garten der Franziskaner empfohlen. Dieser Projekt ließe sich leicht durchführen, zumals das alte Gymnasialgebäude den P. Franziskanern für ihre Verdienste in Bosnien gewidmet werden soll. Vom Burggraben zur Angezellgasse ließe sich an Stelle des jetzigen Gebäudes eine 10 m breite Straße und damit die Verbindung mit der Angerzellgasse herstellen. – In längerer Ausführung weist der Bürgermeister darauf hin, dass die Innsbrucker Bürger auf das Staatsgymnasium nicht gut zu sprechen sind. Es wird viel geklagt über den baulichen Zustand der Schule, die Zimmer sind sehr tief, schlecht beleuchtet, sodass es vielen Schülern unmöglich ist, dem Unterricht zu folgen. Die Heizung ist nach dem alten System, es ist keine Ventilation vorhanden, die Closettzustände sind schlecht. Es fehlt jeder Turnsaal, überhaupt soll der Bauzustand nicht unbedenklich sein. Aber die Klagen der Bevölkerung…
Sitzung des Gemeinderates: Am Beginn der Sitzung verweist GR Zösmayr auf den Umstand, dass in der Viaductstraße, gegenüber den Militärstallungen kein Kanal vorhanden ist, sodass die Abwässer alle in die Abortgruben geleitet und diese alle 14 Tage gereinigt werden müssen. Infolgedessen herrscht in diesem Stadtteil ein starker Ruf nach Canalisierung. – Aus sanitären Rücksichten wird beschlossen, den Brunnen in der Sillgasse zu enfernen. – Bauverbot betreffend die Häusergruppe des Burggrabens bzw. in der Stiftsgasse
Wie bekannt sein dürfte, schweben schon seit längerer zeit Verhandlungen zwischen der Stadtgemeinde Amras-Pradl betreffend die Einverleibung der Fraction Pradl mit dem Stadtgebiete. Während sich nun die Fraction Amras unter gewissen Bedingungen mit der Einverleibung von Pradl einverstanden erklärte, ist seitens der Fraction Pradl trotz aller Urgenz eine diesbezügliche positive Antwort noch nicht erfolgt. Um die Angelegenheit in Fluss zu bringen, hat der Innsbrucker Gemeinderath gestern beschlossen, beim Tiroler Landtag im Sinne des § 2 der Gemeindeordnung folgende Gesetzesvorlage einzubringen: „Gesetz vom ... betreffend die Ausscheidung der Ortschaft Pradl aus dem Verbande der im politischen Bezirke Innsbruck-Umgebung gelegene Ortsgemeinde Amras und Vereinigung dieser Ortschaft mit der Landeshauptstadt Innsbruck zu einer Ortsgemeinde. etc.“
Diverse Themen bei der Sitzung des Gemeinderates
Wie man hört, haben die Verhandlungen zwischen der Stadt Innsbruck und der Gemeinde Pradl behufs Einverleibung greifbare Formen angenommen. Licht- und Schattenseiten
Die Einverleibung von Pradl
Sitzung des Innsbrucker Gemeinderates: Stand der Verhandlungen betreffend die Einverleibung Pradls mit Innsbruck und Bedingungen derselben
Innsbrucker Gemeinderat: Mittenwaldbahn so gut wie fix; die Vereinigung mit Pradl noch einmal zurückgestellt etc.
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