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Innsbrucker Nachrichten

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Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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Pfarrkirche Hötting

Dieser Tage wurden Erdaushebungen behufs Konstatierung der Beschaffenheit des Baugrundes für die neue Kirche in Hötting durchgeführt. Der Bauplatz, der an den neuen Friedhof angrenzt, wurde an vier Stellen aufgegraben
(Beginn des Kirchenbaues in Hötting.) Heute Vormittag ist der Bau der neuen Pfarrkirche in Hötting, die bekanntlich auf dem großen Platz nördlich vom Stamserwirt und unterhalb der alten Kirche zum stehen kommt, in Angriff genommen worden. Das Ereignis wurde durch eine kirchliche Feier begangen. Abt Adrian Zacher vom Stift Wilten zelebrierte das Hochamt ... Die Sammlungen für den Kirchenbau begannen im Jahre 1888 unter Philipp Matzgeller, einem eifrigen Förderer des Baufonds und nahmen unter den Seelsorgern Zacher und Praxmarer einen erfreulichen Fortschritt. Die Bauaufsicht hat der Bauzeichner Leopold Heiß, Bauführer ist Wilhlem Welte, Polier Peter Vögele
Die Grundsteinlegung für die neue Pfarrkirche in Hötting … Dann kam unter Vorantritt der Geistlichkeit der Prälat des Stiftes Wilten, Abt Zacher, in vollem Ornat mit Inful und Stab ... und nahm an der Stelle des späteren Hochaltars die Weihe von Wasser und Salz vor, worauf die Stelle des Altars geweiht wurde. Sodann begann wieder am Eingang der Kirche die Zeremonie der Grundsteinlegung … Marmortafel mit der Inschrift: „Geschenk des Fürstbischofs Simon Aichner aus den Katakomben der heiligen Cäcilia in Rom. Versetzt am 17.4.1910.“ Die üblichen Hammerschläge wurden der Reihe nach von Prälat Zacher, vom Statthalter, vom Bezirkshauptmann etc. ausgeführt … Die Feier wurde durch Regenschauer im zweiten Teil stark beeinträchtigt
Der Neubau der Höttinger Pfarrkirche schreitet, wenn auch langsam, so doch stetig vorwärts. Die Mauern werden aus Beton hergestellt und sind bereits bis zur Plafondhöhe gediehen
(Am Kirchturm der neuen Höttinger Kirche) wurde am Samstag Nachmittag das Kreuz aufgesetzt, das 3,95 Meter hoch ist, einen 2,16 Meter langen Querbalken hat und 250 Kilogramm wiegt … Nach der Krauzaufsetzung versammelten sich die Arbeiter auf dem Turm und Zimmermeister Knoll brachte von luftiger Höhe herunter die Hochrufe auf den Prälaten Adrian Zacher, Pfarrer Chrys. Mößl, auf den Obmann des Kirchenbauvereines Ing. Fischler aus, in das die Arbeiter laut einstimmten. Bei jedem Hoch wurde das Trinkglas hinuntergeworfen; das dem Prälaten von Wilten geweihte blieb hiebei seltsamerweise ganz unversehrt. Die Feier schloss mit einem Festtrunk der Arbeiterschaft beim Stamserwirt. Am Samstag und am Sonntagabend war das neue, von der Bauschlosserei Huber gelieferte Kreuz bis 11 Uhr abends beleuchtet. Wie verlautbart, wird die neue Kirche am Heiligen Abend benediziert werden
(Widumbau.) Der vielbesprochene Neubau eines Pfarrwidums in Hötting wurde dieser Tage in Angriff genommen. Der Neubau kommt unterhalb des neuen Friedhofes zu stehen. Das Gebäude wird nur ein Stockwerk hoch und ebenso wie der Kirchenbau, von der Firma Hutter & Söhne ausgeführt
Die Höttinger Pfarrkirche ist ihrer Vollendung ziemlich nahegerückt. Das Innere wurde bereits bis auf den Fußboden und Sängerchor fertiggestellt. Er werdenjetzt die Fundamente zu 7 Altären gelegt, auch die Heizungsanlage wird installiert, die elektrische Anlage für Licht und Kraft ist fertig und eingemauert. Gegenwärtig wird auch der Glockenstuhl im schönen Turm von Meister Alfons Knoll aus Götzens aufgestellt. Die Glocken werden bis nächste Woche bereitgestellt
(Die neuen Glocken der Höttinger Kirche) werden heute von 3 bis 4 Uhr Nachmittag von der Gießerei Graßmayr in Wilten, wo sie entstanden sind, durch die Stadt nach Hötting zum neuen Gotteshaus gebracht. Es sind sechs Stück. Die Überführung der Glocken wird einem Fest des Dorfes gleichkommen; s.a. 23.10. Kirchliche Nachrichten … Beschreibung der Glocken und des Weiheaktes … Selbstverständlich fehlten auch die üblichen Fotografen nicht; s.a. 09.11. Das Probeläuten
Elektrisches Probeläuten in Hötting … Die Arbeit von bisher 11 kräftigen Männern leisten nunmehr vier Elektromotore mit einer Gesamtstärke von 2 ½ PS. Der Stromverbrauch ist äußerst minimal; ununterbrochenes einstündiges Läuten aller Glocken zusammen kostet nur ungefähr 60 Heller. Sehr bemerkenswert ist auch die bequeme Bedienung des Geläutes in der Sakristei, wo sich die Schalttafel befindet, von welcher aus die elektrischen Leitungen zu den im Turm befindlichen Maschinen befinden. Es ist diese Installation die zweite, die von der Firma Mannhardt aus Rorschach in Innsbruck ausgeführt wurde