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Innsbrucker Nachrichten

Hinweis

Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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Um bei dem bereits in Angriff genommenen Brückenbau bei Brixlegg die Bauanordnungen in der Art zu treffen, dass durch die Eisenbahnarbeiten die Schifffahrt am Inn weder gefährdet noch nachtheilig beirrt werde, werden nachstehende kommissionelle Verfügungen zur Darnachbeachtung für die Schiffsleute zur öffentlichen Kenntnis gebracht 1. etc. – 4. „Die aufwärts fahrende Schiffe werden von den Zugpferden bis zu den Haftstecken flussaufwärts gezogen; die Rampen werden an beiden Seiten des rechtsseitigen Landpfeilers in das Hochufer eingeschnitten und so geführt, dass die Pferde hinter dem zu erbauenden Maschinenhause auf der anderen Seite wieder auf den Treppelweg gelangen können. 5. Der höchste Wasserstand, bei welchem der Innstrom noch mit Schiffen befahren wird, wurde mit 8 Schuh über Null erhoben.
An der Bichlwanger Brücke (bei Kirchbichl) geht es rasch vorwärts; 240 Arbeiter sind dort allein bloß mit Nieten, Bohren und Blechschneiden beschäftigt
Am 9. Juli wird bei dem k.k. Bezirksamte die Versteigerung der Wiederherstellung der schadhaften Höllbrücke auf dem Völserweg abgehalten werden
Brückenbau in Hall: Am diesseitigen Innufer ist der Rost samt Holzboden fertig und wurde heute mit dem Setzen der Quadersteine für diesen Landpfeiler begonnen; von den vier Pfahljochen sind drei nahezu vollendet, das vierte noch nicht begonnen. Zum jenseitigen Landpfeiler sind eben erst die 55 Pfähle eingerammt.
Infolge des hochgehenden Wassers ist die Überfuhr beim Englischen Garten eingestellt und die Kommunikation wieder auf die zum Theile in Reperatur begriffenen Innbrücke beschränkt, was die Bewohner des unteren Theiles der Kaiserstraße nöthiget, den heißen und staubigen Weg bis zur Allee jenseits des Wassers gehen zu müssen, anstatt mittels der Überfuhr die kühle und schattige englische Anlage in die Stadt zu gelangen. Das Bedürfnis, anstatt der Überfuhr einen Steg zu besitzen, drängt sich immer mehr auf, und ist beinahe eine Nothwendigkeit um den Bewohnern des Stadttheiles in der unteren Kaiserstraße in St. Nikolaus eine bequeme Communication mit der Stadt zu gewähren []
Es wäre gewiss kein überflüssiger Bau, der durch eine neue Innbrücke unternommen würde, da jedem Sachverständigen, dem ein Blick in das Innere der alten Brücke gestattet ist, gerechte Bedenken über ihre Tragfähigkeit sich aufdrängen. Eine Strecke auf dem Gehwege auf der Brücke ist seit einigen Wochen dem Verkehr entzogen, was sich sehr störend auf die Passage auswirkt. Es sind nämlich an besagter Stelle die Zapfen der Wiederlager durch das tröpfelnde Wasser abgefault, wodurch ein weiteres Gebrechen an der Brücke entstanden ist, welchem nach Meinung der Sachverständigen nur durch ein Hülfsjoch inmitten des großen Joches abgeholfen werden kann; s.a. dem Bericht vom 15.06.
Die Innbrücke in Innsbruck wird notdürftig repariert (Unzufriedenheit der Bevölkerung)
Notjoch für die Innsbrucker Innbrücke (hoffentlich das letzte)
Zum Innbrückenbau: Vor einigen Tagen wurde endlich unserer Innbrücke das Todesurtheil gesprochen, worüber wohl wenige sich betrüben, es sei denn, dass Innsbruck um ein Alterthum ärmer wird. Der Bau einer neuen Innbrücke von Eisenkonstruktion und zwar an Stelle der alten ist nun beschlossene Sache und ein Hilfsbrücke, welche oberhalb des englischen Gartens hinter dem Mauthause über den Inn geschlagen und mit zwei vom Fahrwege getrennten Fußsteigen versehen wird, soll während des Baues den Verkehr zwischen beiden Stadtteilen vermitteln.
Innsbruck: Der Plan für die neue Innbrücke liegt jetzt vor. Es wird eine Brücke von Eisenkonstruktion auf zwei Jöcher ruhend unsere alte verdrängen. Die Brücke beruht auf dem selben System, wie die Eisenbahnbrücke bei Kirchbichl, und sieht sich etwas plump an. (s.a. 22.03., 26.03 und 28.03.)
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