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Innsbrucker Nachrichten

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Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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Kohleabbau

Kohleabbau

Unfall im Steinkohlenbergwerk Häring
Das Tuxer Kohlewerk „Fortschritt“; Pechglanzkohle
In Ebbs wurde der Bau auf Steinkohlen begonnen und zwar an jener Stelle hinter Heubach, wo schon 1849 Versuchsbaue gemacht wurden
s. a. 27.05.  Steinkohle in Ebbs und Kössen
Das Häringer Kohlenbergwerk
Seit nunmehr bald 3 Jahren sucht eine deutsche Bergewerks-Gesellschaft in der Umgebung Kössens nach Mineralkohle; gewiss ein Beweis seltener Ausdauer und Unternehmungslust. Die Auffindung eiens reichen ergiebigen Kohlenlagers wäre sowohl für Kössen wie auch für Kufstein von eminenter Bedeutung und würde nicht nur den Bahnbau dahin sofort zur Reife bringen, sondern auch die Entwicklung einer lebhaften Industrie zur Folge haben. Obwohl sich bei Kössen an vielen Stellen die Spuren von Mineralkohle zeigen, waren die ausgedehnten Sucharbeiten bisher noch ohne nennenswertes Ergebnis. Diesen Misserfolg schriebt man heir allgemein der höchst laienhaften Leitung der Sucharbeiten zu, und wurdert sich jedermann, wie ein gewesener Holzhändler ohne jede Befähigung als Bergwerksdirector fungieren und die mit Gefahren jeder Art verknüpften Sucharbeiten leiten kann. Bedauerlich ist, dass hiedurch ein vielleicht an sich gesundes Unternehmen für immer zugrunde gerichtet und bedeutendes Capital verständnislos vergeudet wurde.
Aus Kössen schreibt man uns: Schon seit geraumer Zeit wurden hier von einer norddeutschen Gewerkschaft Bohrungen auf Kohle durchgeführt. Dieselben gingen auf nicht unbeträchtliche Tiefen nieder und wurde überall Kohl in abbauwürdiger Mächtigkeit konstatiert
Von welch großer Bedeutung das hiesige Vorkommen von Mineralkohle für das Kössener Tal resp. dessen Bevölkerung wäre, wenn endlich mit Sachkenntnis und Energie daran gegangen würde, diesen Reichtum der Mutter Erde zu erschließen, das zeigt die Schilderung in einer kürzlich erschienenen Abhandlung, betitelt: „Die Mineralkohlen Österreichs“, sowie frühere Resultate der Bohrversuche .; s.a. 29.02.
Bohrmaschinen für das Kössener Bergwerk. Dieser Tage wurden von der Tiroler Kohlenbergbau-Gesellschaft Kössen in Kaiserslautern Bohrmaschinen nach Kössen gesandt. Die Maschinen mit Bohrturm etc, kamen mit 14 Eisenbahnwaggons verladen nach St. Joahnn i. t., um von da per Achse an den Bestimmungsort geschafft zu werden. Ein Lokomobil wurde in Kufstein ausgeladen und mit 6 Pferden nach Kössen geschafft
Im Häringer Kohlenbergwerk ist nach einem Bericht des Tiroler Grenzboten an mehreren Stellen wieder Feuer ausgebrochen. Der Brand ist so heftig, wie es schon seit vielen Jahren nicht mehr der Fall gewesen sein soll. Für die Arbeiter, die mit dem Verbauender in Brand geratenen Flötze beschäftigt sind, ist das Verweilen in den verqualmten und mit giftigen Gasen gefüllten Strecken gefährlich und es vergeht kein Tag, an welchem nicht einige Knappen in betäubtem Zustand zutage gefördert werden. Glücklicherweise ist bis jetzt kein Menschenleben zu beklagen. Die Verbauungen werden energisch fortgesetzt
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