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Innsbrucker Nachrichten

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Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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Verschiedene kleinere Brunnen

Verschiedene kleinere Brunnen

Die beiden provisorischen Brunnen am Museumsplatz werden noch im Laufe dieses Frühjahrs verschwinden, indem durch die Vorsorge des um die Stadtverschönerung rastlos bemühten löblichen Stadtmagistrats zwei schöne Brunnen aus weißem Marmor, welche schon in Arbeit genommen sind, dort aufgestellt werden.
Innsbrucker Stadtpost: Ein gotischer Brunnen aus Gusseisen wurde im rückwärtigen Hofe der hiesigen k. k. Hofburg aufgestellt, welcher durch seine geschmackvolle Bauart und zweckmäßige Konstruktion den Wunsch rege macht, es möchten ähnliche Brunnen doch endlich auch jene beiden hölzernen Tröge verdrängen, welche schon so lange zu beiden Seiten des Museumsgebäudes die ganze Straße verunzieren. Obiger Brunnen stammt von Herrn J. Aichers Schlosswaren Verlage am Ursulinengraben.
Der zweite Marmorbrunnen neben dem Museumsgebäude wird dermal aufgestellt, wodurch die Verschönerung dieses Platzes erst eine vollständige wird
Das Museumsgebäude wird mit einem kleinen Park umgeben, am Berg Isel wurde ein Glashaus zur Überwinterung der werthvollen Pflanzen erbaut, und wird dermal das Gebäude der Kegelstätte um ein Stockwerk erhöht
Am Sonntag ist die steinerne Brunnenschale am Hirschenwirthshaus in der Schulgasse ist umgestürzt worden.
Der Josefsbrunnen in der Neustadt wird renoviert und hoffentlich die bisherige hölzerne mit eienr Statue des hl. Josef aus dem gleichen billigen Materiale geschmückt gewesene Brunnensäule durch eine steinerne ersetzt.
Hart vermisst wird der seinerzeit in der Neustadt bestandene Josefs-Brunnen. Die Partheien der Häuser in denen keine Brunnen sind, fühlen diesen Abgang sehr. Ebenso vermisst man den Brunnen in der Universitätsstraße
Zwar ist der Josefsbrunnen in der Neustadt noch immer nicht ersetzt, jedoch wird beim Winkel vor dem Albaneder´schen Hause eine Anlage hergerichtet
Der Sarntheinbrunnen in der Schlossergasse, von jeher in Innsbrucks Kreisen bekannt, nicht wegen seines monumentalen Charakters, wohl aber wegen seinen guten Trinkwassers, hat in seiner äußern Erscheinung eine zweckmäßige Umgestaltung erfahren, indem einn schönes Becken mit schlanker Brunnensäule aus Metallguss, oben mit einer Gaslaterne gekrönt, dieser Tage an die Stelle des alten Brunnens gesetzt wurde
In der Innstraße wurde in der letzten Zeit der im Unterbau schadhaft gewordene Brunnen gegenüber dem ehemals Haselwanter´schen, nun Walde´schen Haus einer Reperatur unterzogen. Dieser Brunnen ist einer der wenigen monumentalen Brunnen, welchen unseres Stadt aufzuweisen hat. Über einer muschelartigen Schale aus einem weißen Marmorstein steht auf einer kleinen Marmorsäule das Bildnis des hl. Josef, ebenfalls aus Marmor. Durch zweckmäßige Unterbauten und vollständige Neulegung der Stufen ist jetzt dem ganzen Aufbau des Brunnesn wieder der richtige Halt gegeben, sodass derselbe wieder eine Zierde der Innstraße bildet. – Gegenüber der „Apotheke zur Mariahilf“ im Gasthaus zum „Steinbock“ an der Innstraße steht aber noch immer der aus Holz gezimmerte Brunnen mit seinem Bretterverschlag in der Rückenwand und seinem faulenden Holzantritt. Wie wir hören, ist für die Dauer dieses Jahres keine Aussicht mehr vorhanden, dass sich auch dort die verbessernde Hand anlege; doch ist der Brunnen, der den hölzernen ersetzten soll, bereits in der Werkstätte des Herrn Hohenauer in der Arbeit und wird sicher im nächsten Frühjahre aufgestellt werden können.
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