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Innsbrucker Nachrichten

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Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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Eisenbahntunnels und Eisenbahnbrücken

Eisenbahntunnels und Eisenbahnbrücken

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Arbeiten an der Eisenbahnbrücke in Mühlau; s.a. 27.03. Die Haupttätigkeit beim hiesigen Eisenbahnbau konzentriert sich dermals bei den Arbeitern des Brückenbaues in Mühlau, wo nebst der feststehenden Notbrücke – und zwar oberhalb derselben noch eine leichte Schiffbrücke jüngst hergestellt wurde, um über dieselbe vom nördlichen Innufer den auf der südlichen Seite benötigten Schodder dorthin auf kürzestem Weg führen zu können.
Hinsichtlich des hierländigen Eisenbahnbaues können wir heute mitteilen, dass hier die Arbeiten der Steinsprenger und Maurer über Winter eingestellt sind. Desto regsamer wird bei Rattenberg drauflosgearbeitet, und von der Brücke bei Brixlegg hebt sich schon ein steinernes Joch über den Wasserspiegel empor.
Schlusssteinlegung bei der Eisenbahnbrücke in Innsbruck – Mühlau
Gestern mittags erfolgte in dem Eisenbahnbau-Tunnel im Ahrner Walde ein theilweise Einsturz, wobei einige Arbeiter, wie man glaubt, 5 an der Zahl verschüttet wurden. Bis auf den Abend gelang es erst 2 der Verschütteten, jedoch bereits leblos zu Tage zu fördern; ebenfalls wurde gestern im Steinbruche oberhalb von Hötting bei dem erfolgten Absturzt eines mächtigen Steinblockes, welcher sich von beträchtlicher Höhe zufällsig loslöste, ein daselbst beschäftigter Arbeiter gestreif und stark beschädigt.
Der Bergiseltunnel steht kurz vor dem Durchbruch; s.a. 08.01.
Matrei, 21. Mai. Gestern ist unter entsprechender Feierlichkeit der Tunnel beim Schlossberg geöffnet worden.
Gestern wurde in St. Jodok der dortige Eisenbahntunnel, der größte auf der Strecke zwischen Innsbruck und Bozen, unter großer Feierlichkeit eröffnet.
Wie wir hören ist man bei der Brennerbahn auf unerwartete Hindernisse gestoßen. Der zur Einwölbung der Tunnels benützte Nagelflue-Stein hat sich in den zwei Tunnels unter Patsch und Mühltal als nicht stark genug erwiesen, um dem ungeheuren Druck des Berges zu widerstehen und soll im wahrsten Sinne des Wortes von der gewaltigen Wucht zermalmt worden sein, sodass eine neue Einwölbung mit Granit notwendig geworden ist.
Statische Probleme beim Mühlbacher Tunnel (Brennerbahn)
Heute morgens wurden die ersten Eisenbestandtheile zur neuen Brücke auf einem eingefriedeten Bauplatze vor der Innbrücken-Kaserne dahier abgeladen, während schon seit einigen Tagen ein Ingenieur nebst mehreren Arbeitern damit beschäftigt ist, die notwendigen Modell-Maße zusammenzustellen, so dass es mit der Überbrückung der lange genug verwaisten Pfeiler jetzt voller Ernst werden dürfte.
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