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Innsbrucker Nachrichten

Hinweis

Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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Feuerwehr (Verschiedenes)

Feuerwehr (Verschiedenes)

An der südöstlichen Ecke der Museumstraße steht seit kurzem eine Tafel auf einem hohen Pfahle errichtet, mit der Bezeichnung „Meinhardstraße“. Hintergrund der Benennung: „Als Herzog Albrecht 1292 zu Innsbruck mit seinem Schwiegervater Meinhard II. eine Zusammenkunft hielt, brach in der Stadt unvermutet Feuer aus und legte fast ganz Innsbruck in Asche, welches Unglück hauptsächlich darum nicht abzuwenden war, weil außer dem tiefliegenden Innflusse keinerlei Wasser die Straßen der Stadt durchfloss und zur Brandlöschung hätte benützt werden können. Um diesem großen Übelstande abzuhelfen und ähnlichen Unglücken für alle Zukunft vorzubeugen, verordnete Meinhard mit Einverständnis des Abtes von Wilten den Bau eines hinreichend großen Wasserkanals, welcher vom Sillflusse zu Wilten an nahe an dem Stadtgebiete vorbeiziehend die Straßen Innsbrucks mittels kleiner davon abgeleiteter Känäle (Ritschen) mit Wasser versorgte.
Völs spendet für die Abbrändler in Laas Geld, Kartoffel und Türken
Noch immer wird für die durch den Brand geschädigten Laaser Familien gespendet (Telfs, Zirl)
Gestern ist im benachbarten Kematen die Pulvermühle in die Luft geflogen, ohne jedoch an Menschen oder an irgend etwas Anderem Schaden angerichtet zu haben
Aus Silz wird berichtet, dass sich der Wohlthätigkeitssinn dortiger Bürger, an deren Spitze sich der dort begüterte Hr. Graf A. v. Wolkenstein-Rodeneck und dessen Frau Gemahlin, geb. v. Burlo, gestellt, bei Bekanntwerden des Brandunglücks von Prutz wieder glänzend bewährte und dadurch, dass sich selbe erbothen, arme Kinder der Abbrändler zeitweilig in Pflege und Aufenthalt zu nehmen. Ein ganzer Stellwagen voll Kinder, 14 an der Zahl, wurde unter Begleitung des hochw. Cooperators Hrn. Kapeller von Prutz den edlen Silzern zugeführt, die selbe unter sich vertheilten und wo diese Kinder (3 Knaben und 11 Mädchen) nun bestens aufgehoben sind
Der Sillkanal wird im Bereich der Spinnfabrik durch Dynamitsprengungen vom Eis befreit
Zigarren- und Tabakrauchverbot bei starkem Winde
(Freiwillige Feuerwehr). In Deutschtirol existieren 1873 13 freiwillige Feuerwehren, und zwar: in Brixen, Bruneck, Hall, Hopfgarten, Innsbruck, Kitzbühel, Kufstein, Lienz, Meran, Rattenberg, Reutte, Schwaz und Zell. Diese 13 Feuerwehren bestehen aus 1108 Mannn; die stärkste darunter ist Innsbruck mit 476, die schwächste Zell mit 21 Mann
Das Feuer in der Stadt und den zunächst angränzenden Ortschaften wird durch den Thürmer angezeigt, und zwar je Richtung des Brandes durch die Anzahl der rasch aufeinander folgenden Schläge an die Feuerglocke, während die zwei kleineren Feuerglocken die Pausen ausfüllen, und zwar in der Weise: Bei einem Brande am linken Innufer (St. Nikolaus, Mariahilf und Hötting durch je einen Schlag an die große Feuerglocke; 2. jenseits des Sillkanals (Dreiheiligen, Kohlstadt und Pradl) durch je zwei Schläge; 3. im neuen Stadttheile und in Wiltau durch je drei Schläge; 4. im alten Stadttheile und am Innrain durch je vier Schläge. Ein Brand außerhalb Innsbrucks und der obbenannten Ortschaften wird nur in dringenden Fällen, und zwar mit der kleinsten Glocke angezeigt. Außerdem wird vom Thurmwächter die Richtung des Brandes in der Stadt und den Ortschaften Hötting, Pradl und Wilten durch Ausstecken einer rothen Fahne bei Tag, und einer rothen Laterne zur Nachtzeit angezeigt. Ein Brand in den entfernteren Ortschaften wird mittelst einer grünen Fahne, bzw. einer grünen Laterne signalisiert. Zum Brandplatz haben nur Feuerwehr-Männer und Organe der Civil- und Militärbehörden zutritt. Der das Brandobjekt umgebende Platz ist beim Eintreffen der Feuerwehr unverzüglich zu verlassen, damit dieselbe ungehindert an die Arbeit gehen kann. Den…
Statut für die Turmwache der Stadt Innsbruck
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