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Innsbrucker Nachrichten

Hinweis

Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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Landeshauptstadt
Neugestaltung des Löwenhausgartens. Mit der Auffüllung des Bodens wurde bereits begonnen, die im bisherigen Garten bestandenen Baulichkeiten wurden alle abgebrochen, um geschmackvolleren Platz zu machen.
Im kommenden Herbst wird Innsbruck um ein viertes, zu ebener Erde etabliertes Kaffeehaus bereichert sein, da dermals die Bauten im Katzung´schen Hause am oberen Stadtplatze schon im Gange sind, um das bisher im ersten Stocke ausgeübte Kaffeeschankgewerbe in die im Parterre herzurichtenden Lokalien zu übersetzen.
Sonntag den 9. d. M. wird das neu hergestellte ebenerdige Kaffeehaus des Herrn Katzung am Stadtplatz eröffnet, dessen schönste Zierde die von unserm genialen Josef Bartinger und dessen Gehilfen Bögl ausgeführte Frescomalereien, namentlich eine große bestgelungene Schweizer-Landschaft bilden.
Das hiesige Gasthaus zum „goldenen Adler“ (vormals Niederkircher) hat dessen seitheriger Besitzer Hr. Penz an Hern Johann Botzenhardt verkauft, welcher das Geschäft bereits ausübt. Auch das Gasthaus „zum goldenen Löwen“ hat einen neuen Eigenthümer erhalten, welcher aber das Wirthsgeschäft nicht selbst ausüben, sondern es verpachten will.
Der neue Saal im Dollinger Gasthaus in Mühlau hätte kaum eine würdigere Eröffnung feiern können, als dies am letzten Montag durch das Cäcilienfest unserer Liedertafel geschah.
Der Seifensieder Franz Gautsch (dessen Verschleißgewölbe sich in der Stadt, im Gasthaus zum roten Adler befindet) erwirbt das Gasthaus zum Lodron´schen Hof
Das hiesige Gasthaus „zum Mondschein“ nächst der Innbrücke wird versteigert
Wie man hier vernimmt, soll der „Hackerbräu“ von München das Adam´sche Bräuhaus in Wilten nebst Grundstücken käuflich erworben haben.
Nachdem die bisher in einem Nebengebäude des Schlosses Ambras bestandene Bierschank den dort vorgenommenen Bauten weichen musste, ist außerhalb des Schlosshoftores an dem dort neu erbauten Ökonomiegebäude eine artige Arkadenanlage zu dem Zweck errichtet worden, damit man dort bei schöner Aussicht im Freien und doch unter Dach und Fach sich an dem edlen Gerstensafte laben kann.
Am Samstag wird das deutsche Cafehaus des Herrn Wisiol, welches einer wahrhaft prachtvollen Verschönerung unterzogen wurde, seine schönen Räume dem Publikum wieder eröffnen. Es dürfte bei dieser Gelegenheit nicht unpassend sein, zu erwähnen, wie sich das neueste Reisehandbuch in Tirol von Gustav Rasch über die Innsbrucker Cafehäuser äußert: „Cafe Wisiol, elegantes und sehr gutes Cafehaus, billige Preise, viele Zeitungen, gutes Bier und Wein. Sehr zu empfehlen! Ein zweites elegantes Cafe ist in den Gewächshäusern des Hofgartens, im Sommer ein sehr angenehmer Aufenthalt.
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