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Innsbrucker Nachrichten

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Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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Eisenwaren

Eisenwaren

Unter den elegant hergestellten Verkaufslokalitäten von Metallwaaren nimmt in neuester Zeit die ganz neu sortierte Eisenwaaren-Niederlage des Herrn Schlossermeisters Aicher am Ursulinengraben den ersten Platz ein. Als wirkliche Kunsterzeugniss müssen die der Natur täuschend nachgebildeten Topfpflanzen aus Eisenblech erwähnt werden.
Ein Sparherd von Schlossermeister Köllensperger für die Weltausstellung gearbeitet, ist in dessen Verkaufsgewölbe auf einige Tage ausgestellt.
Genossenschaftsversammlung der Eisen- und Metallindustriellen des Gerichtsbezirkes Innsbruck im „Riesen Haymon“ in Wilten. Die Genossenschaft umfasst 14 Wagner, 19 Schmiede, 7 Schlosser, 3 Metall- bzw. Glockengießer, 1 Eisendreher, 3 Uhrmacher, 2 Installateure und 1 Feilenhauer, zusammen also 50 Meister mit 91 Gehilfen und 24 Lehrlingen
In Fulpmes wird die gemeinsame Werkstätte der Genossenschaft der Schmiede eröffnet. Die Werkstätte ist zunächst der k.k. Fachschule für Stahl- und Eisenverarbeitung gebaut, von deren Werkskanal sie die bewegende Kraft bezieht.
Hufschmiedeprüfung
(Aus Fulpmes.) Der Zusammenbruch der Firma Pfurtscheller wird einen großen wirtschaftlichen Umschwung in unserem Tale nach sich ziehen, welcher besonders für die hiesige, altbewährte Eisen- und Stahlindustrie von weitgehenden Folgen begleitet wird. Noch steht das große Anwesen unter der Aufsicht des Konkursmasseverwalters, doch in nicht allzuferner Zeit wird dasselbe in andere Hände übergehen. Von dem zukünftigen Besitzer der mechanischen Werkstätten und Schmieden der ehemaligen Firma Pfurtscheller hängt in erster Linie das Wohl und Wehe der hiesigen Eisenindustrie ab; Wiedererstarkung der Werksgenossenschaft; s.a. die Stellungnahme der Neuen Tiroler Stimmen zum Konkurs. Angriffe gegen die Innsbrucker Nachrichten
Nach einer einwöchigen Pause wird der Betrieb in den Werkstätten der ehemaligen Firma Pfurtscheller seitens der Werkgenossenschaft der Stubaier Kleineisenindustrie in Fulpmes, welche die industriellen Anlagen um 86.000 Kronen von der Gemeinde kaufte, wieder aufgenommen. Die Werkgenossenschaft erstand auch nach längeren Verhandlungen mit dem Gläubigerausschuss das Warenlager in Bausch und Bogen um den Betrag von 36.000 Kronen
Die Stubaier Eisenindustrie. Es geht wieder aufwärts. Mit äußerst wenigen Ausnahmen gehören sämtliche selbständige Meister der Genossenschaft an; alle haben vollauf zu tun, denn ununterbrochen laufen Bestellungen ein, sodass von Arbeitsmangel keine Rede ist
(Die Werkgenossenschaft der Stubaier Kleineisen-Industrie in Fulpmes.) Als im Juni 1902 die Geschäftsleitung des Hauses M. Pfurtscheller in Fulpmes sich genötigt sah, den Konkurs anzumelden, da wollte so mancher in der Handelswelt an diese traurige Tatsache glauben, denn die genannte Firma genoss in den Handelskreisen des In- und Auslandes das beste Ansehen ... Die Werkgenossenschaft ist eine Schöpfung unserer Zeit und ihre Gründung wurde, wie auch jene der Fachschule für Eisen- und Stahlbearbeitung in Fulpmes, von der Innsbrucker Handels- und Gewerbekammer eingeleitet und durchgeführt ... Als nun Ende Oktober die Versteigerung des Besitzes vorgenommen wurde und die Gemeinde Fulmpmes das ganze Anwesen erwarb, kaufte die Werkgenossenschaft in wenigen Tagen darauf die Werkstätten unter günstigen Bedingungen. Zur Beschaffung von Bargeld wurden Geschäftsanteile á 600 Kronen ausgegeben; weiter wurde der Kredit bei der hiesigen Raiffeisenkasse erweitert ... Die Gesamtanlage gliedert sich in sechs Abteilungen und zwar  in die Schmiede, die Schleife, die Härterei, die Poliere, die Anschalung und Behefterei und die zur Holzbearbeitung dienende Werkstätte. Die Schmiede wurde gänzlich umgebaut; die für den ehemaligen Betrieb notwendigen schweren Schwanzhammer mussten weichen, die alten Wasserräder , Kraftverschwender im wahren Sinn des Wortes wurden durch eine Turbine ersetzt, die ja nach dem Wasserstand mit einem…
(Eingesandt aus Mieders.) Gar wenig erbaut sind die Besitzer von Sommerwohnungen in Mieders von der behördlich bewilligten Errichtung einer Schmiede mit Handbetrieb, welche auf dem hübschen Platz gegenüber dem Gasthaus zur Post neben dem Spritzenhaus demnächst in ihr geräuschvolles Dasein treten soll etc.
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