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Innsbrucker Nachrichten

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Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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Jagdnachrichten

Jagdnachrichten

Der im Saale zum österreichischen Hofe arrangierte Jägerschmaus hat sich in seiner Ausführung nicht nur zu einem eben so glänzenden als originellen Verbrüderungsfeste von dritthalbhundert Jäger und Jagdfreunden, sondern auch zu einem echt nationalen Feste gestaltet.
Se. Dht, der Herr Fürst Statthalter v. Lobkowitz und der Herr Landesverteigungskommandant, General Graf v. Castiglione beehrten die Teilnehmer an dem vorgestrigen Jägerschmaus im sinnreich dekorierten Saale im „Österreichischen Hof“ im hochihrer Gegenwart; s.a. 18.02. (Gedicht: „Wo eine hohe Herrschaft jagt, sind Wild und Jäger gleich geplagt“); das Comite des Jägerschmauses bedankt sich bei Herrn Breinöss
Beim Fasserlwirth in der Neustadt ist eine sehr schöner Geißbock mit vier Hörnern zu sehen [zum Fasserlwirtshaus s. unten 11.09.1891]
Jägerschmaus im Gasthof Schiff in Innsbruck
Für Jäger: Im Jahre 1865 wurden in der Monarchie (ohne Ungarn) noch für 178 erlegte Bären, 1037 Wölfe und 9 Luchse Taglien (Taggelder) bezahlt; davon entfallen auf Tirol und Vorarlberg 8 Bären.
Treibjagd in der Höttingerjagd (in der Kranebitter- und Höttingerau sowie in Mariahilf)
Erzherzog Ludwig Viktor ist von seinem Jagdausflug nach Tirol (Thiersee) mit seinem Oberhofmeister wieder nach Wien zurückgekehrt
Jägerschmaus im Gasthaus zur Stephansbrücke in Unterschönberg
Zur Hebung des Jagdwesens mag die kürzlich allen Jagdpächtern zugestellte Kundmachung des Statthalters vom 28. März d. Jr. wohl als die geeignetste von allen in dieser Hinsicht ergangene Maßregeln gelten. Es wird damit die Einführung von Lizenzscheinen zum Verkehr mit Wild angeordnet. Jedes Stück Wild, das ohne mit dem vorgeschriebenen, vom Jagdpächter ausgestellten, von der betreffenden Gemeindevorstehung besiegelten Lizenzschein versehen im Verkehr betroffen wird, wird konfisziert; es wird somit der Verkehr mit gestohlenem Wild bedeutend erschwert. Indirekt bewirkt diese Beschränkung eine Entwertung des gediebten Wildes und da nicht die Jagdlust allein, sondern vorherrschend die Gewinnsucht – man fasse nur die Menge des mit Schlingen gefangenen Wildes ins Auge – das treibende Motiv des Wilddiebstahls bildet, so dürfte mit dieser Verordnung bei strenger Durchführung dem Wilddiebstahle ein bedeutender Hemmschuh in den Weg gelegt worden sein.
„An die Tiroler Jäger“ (Aufruf zur Teilnahme am Festzug, der anlässlich der silbernen Hochzeit des Kaiserpaares in Wien veranstaltet wird).
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