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Innsbrucker Nachrichten

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Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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Kloster zur Ewigen Anbetung

Kloster zur Ewigen Anbetung

Klosterkirche zur ewigen AnbetungKlosterkirche zur ewigen Anbetung 2011Klosterkirche zur ewigen Anbetung (Kircheninneres)

Wie wir vernehmen, soll das Miltär-Erziehungshaus in Hall den „Frauen zur ewigen Anbetung“ übergeben werden.
Kloster zur Ewigen Anbetung - Bauansuchen - Meinhardstraße - Rede und Gegenrede im Bürgerausschuss - Ablehnung des Antrages: ... Herr Blaas erwidert auf die Bemerkung des Dekans, dass es nicht liberal sei, sich der Ansiedlung dieses Klosters zu widersetzen, dass die liberale Partei im Ausschuss nur gegen den Bau den Klosters auf dem Platze in der Meinhardstraße sei; s.a. die Meldung vom 28.09.
Frau Sophie Angelini wird – nachdem der vorgelegte Bauplan den Vorschriften der städtischen Bauordnung durchwegs entspricht – der Baukonsens für die Errichtung des projektierten Klosters (der ewigen Anbetung) am Hirschanger erteilt (siehe auch 12.09. u. 28.09); gleichzeitig gibt die Bürgerausschusssitzung gegenüber der Antragstellerin bekannt, dass die Mehrheit der Innsbrucker gegen den Bau eines Klosters sei
Neue Bauten in Innsbruck: „Für das vielbesprochene Kloster am Hirschanger sind bereits die Werkhütten errichtet. Ein weiterer Bau und bisher noch nicht allgemein bekannter Bau dürfte die Vergrößerung des Landhauses in der Richtung der Landhausgasse bis zum Hutter´schen Haus sein. Es wird dort ein größerer Saal als der bisher zu den Landtagssitzungen verwendete und Räumlichkeiten für die Registratur gebaut. Dieser Bau wird wie man hört von den Gebrüdern Huter hergestellt.“
Für den Klosterbau am Hirschanger fehlt noch die Bewilligung der Staatsregierung
Klosterbau: Auf dem neuen Kloster im Stadtsaggen wird der Dachstuhl aufgesetzt (siehe auch 14.11. und 20.12. 1868)
Klarissinnen aus Monza besiedeln das neue Kloster am Hirschanger
Besagte Nonnen verlassen das Kloster wegen Feuchtigkeit und nehmen vorläufig bei den Karmeliterinnen ihre Unterkunft.
Fräulein Sofie v. Angelini hat schon unterm 5. September 1868 an den Stadtmagistrat ein Gesuch um Bewilligung zum Baue eines Frauenklosters in der Meinhardstraße eingebracht, welches aber unterm 19. desselben Monats mit dem Bemerken zurückgewiesen wurde, dass in dem fraglichen Projekte die zur Anlage jener Gassenseite bereits festgestellte Frontlinie überschritten würde und auf eine solche Abweichung um so weniger eingegangen werden könnte, als es laut Ausspruch des großen Bürgerausschusses überhaupt nicht der Wunsch der Stadt ist, dass ein Kloster in gedachter Straße erbaut werde. Am 25. September 1868 erneuerte Sofie v. Angelini die Bitte um Bewilligung der Erbauung eines Frauenklosters mit Kirche an der südöstlichen Seite des Hirschangers, auf welches Gesuch in Folge Beschlusses des großen Bürgerauschusses vom 11. November 1868 erwidert wurde: „Da der vorgelegte Bauplan den Vorschriften der städtischen Bauordnung entspricht, wo werde die baupolizeiliche Bewilligung zur Ausführung dieses Projektes ertheilt. Nur einige wenige Bedingungen wurden in baurechtlicher Hinsicht beigefügt. In Beziehung auf die Errichtung des beantragten Klosters habe aber der große Bürgerausschuss mit 20 gegen 10 Stimmen erklärt, dass er, gestützt auf die Stimmung des weit überwiegenden Theiles der Bürgerschaft Innsbrucks dem Wunsche Ausdruck zu geben finde, dass kein neues Kloster erbaut werde. Diese Verhandlung wurde mit…
Neues vom Kloster des Frl. Angelini am Hirschanger: Werden weiter illegal Novizinnen aufgenommen? Frl. Angelini hat ein Bauernmädchen aus Wiesing, das in das Kloster aufgenommen werden wollte, zum Bürgermeister gewiesen, um sich eine schriftliche Erlaubnis zur Aufnahme zu erbitten. Daraufhin wird ein städtischer Polizeikommissar in das Kloster abgeordnet, um von Frl. Angelini Aufklärung zu erhalten. Dieselbe sagte dem Herrn Kommissar, dass sie diese Person nur deshalb zum Bürgermeister geschickt habe, weil sie sie nicht aufnehmen wollte und sie auf diese Weise los zu werden hoffte.Vom Kommissar auf das Statthalterei-Dekret vom 25. Juli d. Js., mittelst welchem die Aufnahme von Novizinnen verboten wurde, aufmerksam gemacht, erwiderte sie, das berühre sie nicht, und berief sich auf ein angebliches allerhöchstes Handschreiben, nach welchem sie in ihrem Hause schalten und walten könne, wie es ihr beliebe und aufnehmen könne, wem sie wolle. (Nach diesem Bericht wird vom Bürgermeister ein anonymes Schreiben in dieser Angelegenheit verlesen).
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