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Innsbrucker Nachrichten

Hinweis

Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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Gewalttaten ohne Todesfolge
Zwischen Amras und Wilten wird ein alter Taglöhner mit einer Hacke verletzt; dem Vernehmen nach stammen die Täter aus Zirl; eine Meldung über das Ableben des Taglöhners, wird später widerrufen; s.a. 28.10. und ff.
Messerstecherei am Innrain
Am 1. des Monats wurde zwischen 4 und 5 Uhr nachmittags, in einem Walde in Erpfendorf, eine Stunde von Waidring gegen Kirchdorf in Tirol, ein Mann von zwei Burschen räuberisch angehalten, welche ihm das Geld abnehmen wollten. Der Angefallene war den Räubern das Geld vom Wagen. Die Räuber brachten ihm hierauf drei Schüsse in den Oberschenkel bei. Auf den lebhaften Hilferuf des Angefallenen kamen Leute herbei, welche die Räuber, ohne dass sie das ihnen vorgeworfene Geld zu sich genommen hätten, die Flucht ergriffen. Es waren dem Anschein nach Italiener; der eine trug einen rothen Hut, der andere eine Mütze; einer hatte ein Doppel- der andere ein einfaches Terzerol; s.a. 11.08.
Im hiesigen Angerzell-Gasthaus ist gestern ein bedauernswerther Akt brutaler Gewaltthätigkeit verübt worden, indem die dortige Kellnerin 6 lebensgefährliche Sitchwunden erhielt, und zwar mittels eines Stemmeisens, dessen sich der Thäter, eine Bürstenbindergehilfe und ehemaliger Liebhaber, als Mordwerkzeug bediente.
Raubüberfall in Reith bei Kitzbühel. Über den Täter konnte bisher nichts in Erfahrung gebracht werden
Rauhe Sitten in Scharnitz
Wie die Innzeitung vernimmt, fand in Natters eine Rauferei zwischen Bauernburschen und Eisenbahnarbeitern statt, welche einen Ball abgehalten haben.
In Landeck kommen in letzter Zeit Stückchen vor, die man sonst nur bei den Scharnitzern sucht (Raufhändel). Voriges Jahr hat eine Rauferbande einen Burschen derart geschlagen, dass er in Folge der Misshandlung gestorben ist. In letzter Zeit wurde einem Burschen ein Finger abgebissen. In früherer Zeit hätte man solche Raufer und Beißwürmer einfach zum Militär abgestellt und sie eienm guten Korporal zur Zähmung übergeben. Noch früher, als es keine Militär-Erziehungsinstitut gab, hätte man dem Raufer einen Prügel an den Fuß und dem Beißer einen Maulkorb angeschnallt. Jetzt ist die Zeit so human geworden, dass man lieber Zähne beißen und schlagen, als die Freiheit eines Einzigen beeinträchtigen lässt. Thema des Unterhaltungsblattes: Fettgift, Fleischgift, Wurstgift, Fischgift (verdorbene Lebensmittel)
Im Zillertal ist neulich eine Weibsperson von einem eifersüchtigen Liebhaber, einem italienischen Arbeiter mit sieben Messerstichen lebensgefährlich verletzt worden
Innsbruck: Schläger und Messerstecher verhaftet
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