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Innsbrucker Nachrichten

Hinweis

Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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Geld und Bankenwesen
Staatsanleihen werden gezeichnet; Befürchtungen, dass Zwangsanleihe droht; s.a. die Liste der Subskribienten am 25.07. und regelmäßig bis 31.08. u. ff.
Beschreibung der 10 Gulden Banknote
Über ländliche Kreditanstalten (Vorläufer der RAIKA): Das Bedürfnis der kleineren Landwirte in Tirol nach Kapital und Kredit ist dringend. Wie zahlreich sind die Beispiele, dass ein Bauer unverschuldet in Not gerathen kann. Es dürfte aber eine solche Kreditanstalt nicht eine Spekulations-Unternehmung für gewinnsuchende Aktionäre werden, sondern selbe müßte ähnlich wie der Fond der Sparkasse in Innsbruck von einem Vereine wahrhaft patriotischer Kapitalienbesitzer Tirols gegründet werden, welcher es ich zur Aufgabe macht, die eingelegten Kapitlabeträge gegen mäßige Verzinsung als augenblickliche Aushilfe, ohne weitläufige gerichtliche Verhypothekierungen, den in ihren Bezirken als rechtschaffen und zuverlässig anerkannten, bedrängten, kleineren Landwirten gegen Stellung eines annehmbaren Bürgen darzuleihen. Nicht nur Private, sondern ganze Landgemeinden können zur Gründung solcher Kreditvereine zusammentreten []
30.09. und 02.10.1857 – Wissenswertes über die österreichische Währung
Die Zeichnungen für das neue Papiergeld, welches in Folge der Münzeinigung statt der bisherigen Noten ausgegeben wird, sind bereits angefertigt. Dieselben stammen aus Herrn Geigers Hand und werden als Meisterwerke geschildert.
Der Markt geht mit dem Neukreuzer einer großen Umwälzung entgegen; s.a. 17.05., 19.05. und 09.11. (Geld, Münzsystem, Münzfuß, Währung)
In der Gemeinde Oberndorf werden gefälschte Banknoten in den Umlauf gebracht (Verhaftung)
In wenigen Tagen werden die neuen Münzscheine zu 10 kr. im öffentlichen Verkehr erscheinen. In ihrem ihrem Formate erinnern sie an die ehemaligen Münzscheine zu 6 kr. Die Schrift: „Wird für zehn Kreuzer Silberscheidemünze bei allen Zahlungen an öffentlichen kassen statt Baarem angenommen. Vom k.k. Hauptmünzamte. Wien, 1. November 1860“ ist ringsum mit dem Aufdruck „Zehn Neukreuzer“ in allen gangbaren Sprachen der Monarchie umgeben. Die Randzierung bilden oben zwei fliegende und schwachen Laub umrankte Drachen, auf denen Kinder sitzen, an beiden Seiten Karyatiden: Die „Einigkeit“ und die „Kraft“ in Nischen, welche mit dem Doppeladler gekrönt sind, unten Piedestale. In der Mitte des unteren Randes die Zahl 10 von den Emblemben des Krieges, der Kunst, Wissenschaft und des Reichtums umgeben. Das Papier ist weiß und mit einer lichten Guillochierung versehen; der Druck schwarz [Ordner Monarchiebilder 10 Neukreuzer]; s.a. 13.08. „Bekanntlich sind von der neuen Gattung Zehnkreuzer-Münzscheine bisher nur eine Million erzeugt und in Umlauf gesetzt worden. Es soll nun dem Vernehmen nach gegen die Form derselben Anstand erhoben und geeigneten Orts beschlossen worden sein, eine entsprechende Form anzunehmen und von den gegenwärtigen Münzscheinen keine mehr zu erzeugen
Vor 100 Jahren wurde das Papiergeld eingeführt (unter Maria Theresia)
Falschgeld im Umlauf: „Das Papier der 10 fl. österr. W. ist dünner, weicher und dunkler, die Wasserzeichen sind schwach, für Kenner nicht gelungen, ohne die Note an´s Licht zu halten, ist auf der Bodenseite bemerkbar, dass selbe dem Papier mittelst einer Stampiglie aufgedrückt ist.“ []
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