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Innsbrucker Nachrichten

Hinweis

Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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Viehmärkte

Viehmärkte

Sitzung der Handels- und Gewerbekammer: Das von der Statthalterei abverlangte Gutachten über das neuerliche Gesuch der Gemeinde Längenfeld, den auf den 31. Mai fallenden Viehmarkt auf den 28. April verlegen zu dürfen, wurde dahin abgegeben, dass der Gemeinde Längenfeld mit Rücksicht auf den Umstand, dass tatsächlich mit Ende April der Viehverkehr im Ötztal beendet sei und der in der Gemeinde Silz am 1. Mai abzuhaltende Viehmarkt aber nicht, wie die Gemeinde Silz behauptet, durch den am 28. April in Längenfeld abgehaltenen Markt leide, vielmehr durch das Zusammenströmen der Händler nur gewinnen könne, die Verlegung des Viehmarktes auf den 28. April zu gestatten sei; Gutachten: die Tätigkeit des Glasschleifens, Glasätzens und der Glasschildererzeugung ist ein freies Gewerbe und kein handwerksmäßiges; die Fabrikation von Schuhen mit Holzsohle, wie sie in Westendorf von einer Familie betrieben wird, wird bei dem Umstande, dass diese Schuhe keine „Knospen“, sondern vollständige Schuhe sind, unter die handwerksmäßigen eingereiht; Projekt Fernbahn
Zum Viehandel nach Bayern: „Bekanntlich gestattet Deutschland den Viehexport aus Tirol nach Bayern nur aus den Grenzbezirken, sodass Tiroler Vieh, welches in den Viehpässen nicht aus den Grenzbezirken kommend ausgewiesen ist, an der bayrischen Grenze zurückgewiesen wird. Durch dieses, dem bestehenden Veihseuchenübereinkommen mit Deutschland zuwiderlaufende Vorgehen wird nicht nur der Viehhandel aus dem Inneren des Landes empfindlich getroffen, sondern wurde durch diese Beschränkung ein Zustand hervorgerufen, der auch den Viehhandel der Grenzbezirke ernstlich zu schädigen droht. Um das Ausfuhrverbot aus dem Inneren des Landes zu umgehen, haben in den letzten Jahren Viehändler, besonders aus dem Vintschgau, sich für ihr Vieh Viehpässe aus dem Oberinntal zu verschaffen gewusst und dasselbe als Oberinntaler Vieh in Bayern verkauft. Noch viel bedenklicher ist es, dass auch ganz minderwertiges Grauvieh aus bekannten Gegenden Etschlands, selbst Wälschtirols auf diese Weise nach Bayern geschmuggelt wurde. Solches Vieh droht den guten Ruf, den die Oberinntaler Race bisher im Ausland mit Recht genossen hat, ernstlich zu schädigen und muss die Meinung erwecken, dass die züchterischen Leistungen im Oberinntale zurückgehen, obwohl eigentlich das Gegenteil der Fall ist.“
Beim Michaeli-Markt in Zell am Ziller wurden zirka 470 Kühe, 30 Schweine und 10 Schafe zum Verkaufe gebracht
Kirchweihmarkt (mit Viehpreisen)
Am Samstag kam aus Silz ein großer Transport von Kühen hier an, welche nach Beneschau gebracht werden. Weitere Transporte
Seite 1 Zur Frage der Fleischversorgung in Innsbruck … Der Viehtransport nach Innsbruck spielt sich nämlich unter höchst merkwürdigen Umständen ab. Wenn der Händler oder Fleischhauer das zum großen Teil aus Ungarn bezogene Schlachtvieh nach Innsbruck Südbahnhof dirigiert, so muss er infolge der bekannten Zustände dieses Bahnhofes gewärtigen, dass die eingelangte Wagenladung hier tagelang stehen bleibt, bis sie zur Verfügung gestellt werden kann … Die Verlegung des Stillagers nach Wörgl bessert die Sachlage freilich nicht; für die grässlich gequälten Tiere wird es nicht erträglicher, dass sie, anstatt in Innsbruck, nur in Wörgl durch 24 Stunden Hunger, Durst und Kälte ausstehen müssen, und für den Geschäftsmann wird der Schaden durch den Übergabsaufenthalt auch nicht weniger empfindlich. Der Grazer Gütertransport nach Innsbruck beansprucht mindestens 68, der Budapester sogar 92 Stunden