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Innsbrucker Nachrichten

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Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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Waffen und Uniformierung

Waffen und Uniformierung

Neue Stutzen für die Landesschützen
In der k. k. Armee werden Hinterladergewehre eingeführt (Remington´sches System)
Die Schützenzeitung berichtet über den am 14. des Monats am Landeshauptschießstande gemachten ersten Versuch mit Schnellfeuer: Lieutenant Purtscher schoss mit dem Militär-Wenzl Hinterlader in zwei Minuten 16, 17 und 19 Schüsse mit 43, 46 und 20 Kreisen. Mit den Scheibenstutzen waren die besten und gewandtesten Schützen nicht im Stande, binnen 2 Minuten mehr als 4 Schüsse zu machen.
Die Adjustierung der Landesschützen: „Blaugraue Feldkappe mit Federschmuck, braunes Ärmelleibel mit grasgrünem Paroli, braune Blouse mit Achseldragonern und grasgrünem Paroli, grauer Mantel mit Kapuze und gelben platten Knöpfen, blaugraue Pantalon mit grasgrünem Passepoil, blaugraue Kamaschen
Im Klosterkasernenhof steht gegenwärtig eine Uchatius-Kanone. Es ist das erste Exemplar der neuen Feldgeschütze, das nach Tirol gekommen ist). Die Kanone wird auf der Milser Haide eingeschossen (Ankündigung am 03.04.)
Gestern begann das Unterrichts-Schießen auf der Milser Heide mit der Uchatius Kanone.
Von der Wirkung unserer Stahlbronze-Geschütze kann man sich einen Begriff machen, wenn man erfährt, dass die aus dem 60 Centner schweren Rohre abgefeuerten Projektile auf anderthalb deutsche Meilen Entfernung mit einer merkwürdigen Präzision und außerordentlicher Wirkung Schiffspanzerplatten wie Pappendeckel durchschlagen.
Schießversuche am Berg Isel. Munition nach dem System Weiß. Die Patronen haben die Eigenschaft, dass sie beim Auftreffen auf einen harten Gegenstand, in diesem Fall auf die Scheibe, zerschellen.
Die berittenen Tiroler Landesschützen erhalten – wie der Br. Chr. In Innsbruck geschrieben wird - demnächst eine neue Hutform: hoher Gupf und rundum abwärts gerichtete Krämpe und einer Spielhahnfeder. Bei den heurigen Manövern wird die Mannschaft statt der hohen Reiterstiefel genagelte Bergschuhe und Gamaschen tragen. Das letzter leuchtet noch ein, aber die neue Hutform hat sich möglicherweise aus einer Faschingszeitung in die Spaltern der „Br. Chr.“ verirrt
(Die ersten Maschinengewehre in Tirol) Heute früh ist die neue Probebatterie von Maschinengewehren zu einer Übung ausgerückt. Die Maschinengewehre sind eine Neueinführung in der österreichischen Armee und eine Abteilung de4s hiesigen Kaiserjäger-Regiments ist zur Durchführung der Proben mit der neuen Waffe ausersehen. Die Abteilung steht unter dem Kommando des Hauptmannes Leuprecht; s.a. 13.05. Die Maxim Maschinengewehre sind teilweise deutsches Fabrikat, teilweise sind sie im Wiener Arsenal hergestellt worden. Die Gewehrwagen enthalten in der Protze die Munition (16.000 Patronen) in 64 Ladestreifen mit je 250 Patronen, in der Lafette die Wasserbehälter, Werkzeuge und Reservebestandteile etc.
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