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Innsbrucker Nachrichten

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Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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Ferdinandeum
Die Zentralkommission für Kunst und historische Denkmale beschließt, sich für die Abgabe eines Altarflügel in der Kapelle des Weilers Geschwendt (Gemeinde Panzendorf) an das Museum Ferdinandeum auszusprechen
Das hiesige Museum Ferdinandeum hat eine Handschrift von der Epistola ad Pisones mit Anmerkungen aus dem 15. Jahrhundert erworben.
Gestern war Generalversammlung des hiesigen Ferdinandeum. Die Zahl der Mitglieder beläuft sich auf 384. Besonders interessant dürfte es Vaterlandsfreunden sein, dass die berühmten alten Fresken im Schloss Runggelstein nach den Zeichnungen des wackern Künstlers Seelos lithografiert und den Mitgliedern des Museums als Geschenk gegeben werden sollen. Die Aussicht, diese werthvollen 27 Blätter zu erhalten, soll, wie wir hoffen, noch manchen Saumseligen bestimmen, sich als Mitglied beim Ferdinandeum einschreiben zu lassen.
Münzschenkungen für das Ferdinandeum; weiters wurden dem Museum vermacht: Aufzeichnungen des verstorbenen Goldarbeiters Johann Stettner (Material über das Jahr 1809).
Das Ferdinandeum verwahrt alte Bauernspiele sowie eine interessante Beschreibung des Paznaunertales aus der Feder des aus Ischgl stammenden Irrenhausdirektors Dr. Tschallener (Tschalener); s.a. 18.05.
Der Studierende Hr. Friedle überlässt dem Ferdinandeum eine Suite Versteinerungen aus dem Lechtal.
Auf einem Felde bei Wilten wurde beim Türkenpecken von einer Magd eine gut erhaltene Goldmünze des Kaisers Constantin gefunden und vom Museum Ferdinandeum angekauft
Herr Professor Ficker hat eine Karte Tirols nach der politischen Einteilung der Gerichte vom Jahre 1800 gezeichnet und dem Museum Ferdinandeum als Geschenk überlassen
Im Museum beabsichtigt man jetzt eine Sammlung tirolischer Fische anzuegen. Es wäre erfreulich, wenn hierfür Beiträge aus den verschiedenen Wassergebieten Tirols eingeliefert würden; am besten könnten Fische in Baumwolle oder Werg gehüllt, welches mit Brandwein getränkt ist, übermittelt werden.
Dem Vernehmen nach soll das Ferdinandeum ein Legat erhalten. Der jüngst in Graz verstorbene Herr Tschager aus Klausen hat der Anstalt 10.000 fl und seine sehr wertvolle Gallerie testamentarisch vermacht. Dieselbe soll in einem Raume vereinigt bleiben, und so hat sich dieser Mann an würdigster Stelle ein Andenken im Lande gesichert; s.a. den Bericht vom 08.01.1857, wonach das Legat nicht so reichhaltig sein soll, wie gerüchteweise behauptet, (es mag sich auf höchsten 5.000 fl. belaufen); s.a. die Meldung vom 24.01. Die Sammlung enthält Gemälde von Teniers, Gerard, Dow, Ruysch, Lorrain, Rembrandt und van der Heyden, Meister, deren Name in der Kunstgeschichte von hoher Bedeutung sind.
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