Innsbrucker Nachrichten

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Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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Verschiedenes

(Ein Stück Alt-Innsbruck verschwindet.) Am Samstag ist zwischen dem Privatier Georg König und der Innsbrucker Baufirma Huter ein Kaufvertrag abgeschlossen worden, nach dem die Serviten- oder Engelmühle in der Adamgasse mit 1. März des Jahres in den Besitz der Firma Huter übergeht. Diese wird an Stelle der Mühle, sowie auf dem dazugehörigen Grund … moderne Wohngebäude errichten. … Die Mühle gehörte vor vielen Jahren den Patres Serviten in Innsbruck, welche sie 249 Jahre lang in Besitz hatte. Herr König ist seit 1858 auf dem Anwesen, vom Jahre 1874 bis 1898 hatte er die Mühle in Pacht, seit 1898 ist er Besitzer derselben. Vor etwa eineinhalb Jahren zog sich Herr König ins Privatleben zurück und seither verstummte auch das Klappern in dem alten, historischen Anwesen, das nun bald vom Erdboden verschwinden wird
In Florenz starb am 4. D. Mts. Herr Sigismund Blumner, Privatier. Der Verstorbene war vor Jahren längere Zeit in Innsbruck ansässig. Das nach dem Namen seiner Gemahlin, Villa „Blanca“ benannte schöne Landhaus nächst dem Schloss Weiherburg war sein Besitz
Das geschichtlich interessante Anwesen Freundsheim bei Barwies, in eine Doppelbehausung umgebaut, erlitt nun zur Hälfte einen Wechsel im Besitzer. Während der eine Teil, in welchem Adolf Pichler jahrelang seine Sommerfrische genoss, in den Händen des Alois Berger verbleibt, wurde der andere Teil mit der Fischzuchtanlage, dem Teich, der Mühle und dem Bienenhaus (früher Eigentum der verstorbenen Gattin des Uhrmachers Anton Sailer, zuletzt Johanna Thaler gehörig) von Alois Thaler, Wirt zu Wald um den Preis von 7250 Kronen angekauft
F.: Der goldene Saal und das Paradeis in der alten Innsbrucker Hofburg. (Stichworte in diesem Feuilleto: Jörg Kölderer, Sebastian Scheel, Paul Dax, Degen Pirger, Thomas Häberle, Hans Braun, Lucius de Spacis, Domenico de Pozzo) ... Abschluss der Arbeiten 1559 ... Wie sahen nun der goldene Saal und die Paradeisstube, an denen fast dreißig Jahre herumprojektiert wurde, aus? Da Zeichnungen fehlen, sind wir für die Beantwortung dieser Frage auf die in den Urkunden zerstreuten Andeutungen angewiesen. Nach denselben ergibt sich etwa folgendes Bild: „Der goldene Saal war ein langgestreckter Raum mit einer Höhe von 6 ½ und einem Umfang von 75 Metern. An den beiden Langseiten waren die über drei Meter hohen und zwei Meter breiten Fenster angebracht, die mit Butzenscheiben verglast waren und in den oberen Bogenabschlüssen die geschmelzten Wappen aller habsburgischen Besitzungen enthielten ... Die Holzdecke ruht auf 34 geschnitzten Kragsteinen und trug in der Mitte das reich bemalte und von vergoldeten Greifen gehaltene große kaiserliche Wappen, eine Arbeit des Schnitzers Lehner. Die übrige Fläche war in 34 vertiefte Kassetten geteilt, darin Pozzo die „Historien weiland Kaiser Maximilians und Karls V. Schlachten“ gemalt hatte ... Durch ein Portal gelangte man vom goldenen Saal in die Paradeisstube (Beschreibung) ... Das…
(Altstadtfragen S. 45) Bürgermeister Greil stellte dazu fest, dass im heurigen Jahr der Versuch gemacht werde, die Reste des Freskenschmuckes der Fassade des alten Rathauses in der Herzog Friedrichstraße bloßzulegen. Finde sich genug, um die Fresken unter Benützung dieser Reste wiederherzustellen (was allerdings zweifelhaft ist), so solle dies geschehen. Man erwog auch die Renovierung des alten Rathaussaales mit Historienbildern ... Das alte Rathaus der Stadt Innsbruck dient derzeit verschiedenen Zwecken. Im ersten Stock hat der Musikverein zwei Räume inne; auch dessen Dienerwohnung befindet sich dort, und die Volksbibliothek. Der alte Sitzungssaal im zweiten Stock dient für Militärstellungen, Kontrollversammlungen, auch für Verlosungen und dergleichen. Ferner wurde er dem Deutschen Männergesangsverein als Probelokal zur Verfügung gestellt. Außerdem befinden sich in demselben Gebäude zahlreiche Wohnungen und Magazine. Das alte Rathaus als Stadtmuseum oder dergleichen umzugestalten ist so lange unmöglich, als nicht das Musikvereinsgebäude erbaut ist .... Wir sahen im Stadtbauamt eine Aquarellkopie nach einer alten im Aigner´schen Kodex des Landesmuseums „Ferdinandeum“ befindlichen Abbildung. Nach dieser war das Gebäude von oben bis zu den steineren Laubenbogen herab mit Architektur im Barockstil bemalt. Die Attika trug eine gemalte Säulenreihe von roten Säulen, zwischen denen sich unter Draperien Wappen befanden etc. ... Gelegentlich der Besprechung der…
Die Kasbachschmiede bei Jenbach soll abgerissen werden. Mit dieser Schmiede wird ein Stück höchster Romantik, welches auf unzähligen Fotografien und Gemälden festgehalten wurde, verschwinden
(Ein interessanter Fund.) Aus Hall wird berichtet: Beim Bau der Pelzbühne wurde aus dem ausgehobenen Deckenschutt ein Fragment ans Tageslicht befördert, das einen Entwurf für einen Triumphbogen oder dergleichen vorstellt. Derselbe stammt aus dem Ende des 17. Jahrhunderts und wurde für eine Festlichkeit Kaiser Josefs I. angefertigt. Die leider stark mitgenommene Zeichnung trägt das Chronogramm die Jahreszahl 1699; schon aus dieser allein ergibt sich, dass es sich um die Vermählung des damals noch nicht zur Regierung gelangten Fürsten mit Wilhelmine Amalia von Braunschweig-Lüneburg handelt
Der Umbau der Haller Pelzbühne … Der ganze Dachstuhl, der in der Mitte bedenkliche Senkungen gezeigt hatte, wurde unterfangen und um 15 Zentimeter gehoben. Die Eisenbeton-Decke für die Pelzbühne hat eine Fläche von 320 Quadratmetern
(Das Fuggerhaus in Schwaz.) Wie man hört, gedenkt der Besitzer des Fuggerhauses, Herr Vizebürgermeister Greiderer, das gewaltige Gebäude in verschiedener Hinsicht einer Renovierung zu unterziehen
(Vom Haller Münzturm.) Renovierung, Inhalt des Turmknopfes
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