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Innsbrucker Nachrichten

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Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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Evangelische Kirche

Evangelische Kirche

Die Bildung evangelischer Pfarrgemeinden ist in Tirol nur mehr mit Billigung des Landtages möglich.
Die hiesigen Protestanten haben sich zu einer Gemeinde vereinigt und halten ihre gemeinsamen Gottesdienste in einem Zimmer des „Österreichischen Hofes“, zu welchem Zwecke allmonatlich ein Pastor von Salzburg hierherkommt.
Morgen wird Pfarrer Aumüller im Österreichischen Hof den evangelischen Gottesdienst halten; siehe dazu auch den Bericht vom 14.08.1973)
Die hiesige evangelische Gemeinde hat das ehemalige Normalschulgebäude samt Kapelle, wie wir soeben aus zuverlässiger Quelle erfahren, um den Ankaufspreis von 35.000 fl. vom k.k. Aerar als Eigenthum erworben.
Am vergangenen Sonntag beging die hiesige evangelische Gemeinde feierlich den Beginn der Adaptierungsarbeiten in der von ihr angekauften Kapelle des eheamligen Normal-Schuldgebäudes. Pfarrer Ergenzinger legten den Gläubigen in einer glänzenden Rede
Die Gründe für die neuerliche Konfiskation der „Neuen Tiroler Stimmen“ sind folgende: Der Artikel: „Die tirolische Glaubensfreiheit; zur Einweihung der ersten protestantischen Kirche in Tirol“ in Nro. 257 des genannten Blattes vom 8, November sucht in seiner ganzen Fassung durch unwahre Angaben und Entstellung von Thatsachen über die Konstituierung der protestantischen Gemeinden in Tirol, welche als ein Unrecht, als ein Ungesetzlichkeit bezeichnet wird, zum Hasse und Verachtung gegen die Anordnungen und Entscheidungen der Behörden, sowie zu grundlosen Beschwerdeführungen gegen die Organe der Regierung in Bezug auf ihre Amtsführung, aufzureizen, weiters zu Feindseligkeiten gegen die Bekenner der evangelischen Konfession aufzufordern und anzueifern, und schließlich die Gebräuche und Einrichtungen der protestantischen, als einer im Staate anerkannten Kirche herabzuwürdigen, in welchen Darstellungen die Momente der Vergehen nach den §§ 300, 302 und 303 St.G enthalten sind, weshalb die bezogenen Gesetzesstellen zur Anwendung gelangen mussten. So lautet das behördliche Erkenntnis.
(Installation des neuen evangelischen Pfarrers.) Am Pfingstsonntag vormittag findet die feierliche Installierung des Hrn. Pfarrers J. Seberiny durch dessen Vatern den k.k. Feldsuperintententen und k.k. Universitäts-Professor in Wien, Dr. I. Seberiny, statt
Der Landtag befasst sich in seiner 15. Sitzung einmal mehr mit der Glaubenseinheit. Die Bildung evangelischer Gemeinden bedarf nach dem Gesetz vom 7. April 1866 der Zustimmung des Landtages
Die evangelischen Gemeinde Innsbruck feiert das 25jährige Bestandsjubiläum
Sitzung des Innsbrucker Gemeinderathes: In längerer, motivierter Eingabe ersucht die hiesige evangelische Pfarrgemeinde um Überlassung eines Platzes zum Baue einer evangelischen Kirche mit Pfarrhaus. In dem Gesuche wird u.a. auf die stets zunehmende Anzahl der Angehörigen der Kirchengemeinde hingewiesen, auf die Unzulänglichkeit des heutigen Kirchleins, das zudem in einer engen, von Boten-Fuhrwerken verstellten Gasse leigt und fast unzugänglich ist, ferner darauf, dass es den Fremden, welche den Gottesdienste besuchen wollen, völlig unmöglich ist, die Kirche zu finden. Die Finanz-Section schlägt im Einvernehmen mit der Bau-Section vor, der evangelischen Kirchengemeinde in der Weise entgegenzukommen, dass die Stadtgemeinde in derselben Form, wie man es gegenüber dem Comité zum Bau einer englischen Kirche gethan hat, den Baugrund mit dem Vorbehalt des Eigenthumsrechtes zur Verfügung zu stellen. Die Kirche soll auf dem Saggen erbaut werden und es werden von der Stadtgemeinde zwei Parcellen westlich der Falkstraße, an dem mit dem Claudiaplatze correspondierenden Rondell im Kreuzungspunkte der Elisabeth- und Saggenstraße zur Verfügung gestellt. Hierfür hat die evangelische Kirchengemeinde einen jährlichen Recognitionszins von 50 Kronen zu bezahlen. Der Grund bleibt solange der evangelischen Kirchengemeinde überlassen, als Kirche und Pfarrhaus zu Zwecken der evangelischen Kirchengemeinde verwendet werden. – Eine längere Debatte verursacht das Gesuch des Vorstandes der…
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