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Innsbrucker Nachrichten

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Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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Verschiedene andere Kirchen und Kapellen

Verschiedene andere Kirchen und Kapellen

Pradler Pfarrkirche und SchuleAmbras Schlosskapelle

Die an dem romantischen Waldwege gegen die Sillschlucht, rückwärts am Berg Isel, erbaute niedliche Kapelle wird zu Ehren des Namensfestes des Kaisers geschmückt und darin einen neuntägige Andacht abgehalten, in dankbarster Erinnerung daran, dass es ihre kaiserliche Hoheit selbst war, höchstwelche den Bau dieser Kapelle im Jahre 1848 anzuordnene und die Mittel hierzu gnädigst anzuweisen geruhte.
Von Seiten der Militär-Verpflegs-Bezirks-Hauptmagazinsverwaltung wurde die im Depot der hierortigen Siebenkreuzkapelle sich bis dahin im Vorrate sammelnden Kleien licitando an den Meistbietenden veräußert.
Die Restauration der Schlosskapelle zu Amras ist nahezu vollendet. Die Architektur besorgte Geppert, die Glasfenster Neuhauser nach Zeichnungen von Stadl und Wörndle; der Altar samt dem hl. Nikolaus wurde von Stolz verfertigt; von den sechs Fresken aus dem Leben Jesu hat Wörndle bereits drei vollendet
Unter den in neuester Zeit in Tirol ausgeführten Werken gothischer Skulptur dürfte der zwar kleine aber sehr gelungene Altar in der Schlosskapelle zu Ambras einen beachtenswerthen Platz einnehmen, besonders was die Reinheit des Styles und Präzision der Ausführung anbelangt. Die Färbung, sowie die theilweise Vergoldung sind glücklich angewendet und der Totaleindruck des Altars ist im schönen Einklang mit der architektonischen Konstruktion der kapelle; der figürliche Teil ist mit großem Fleiße vollendet, besonders ist die Gestalt des hl. Nikolaus hervorzuheben; die Aussführung desselben sowie der Entwurf des Ganzen ist vom Prof. Michael Stolz, die Holzarbeit von Herrn Mößlein in Innsbruck, die Vergoldung und Fassung von Platter in Steinach.
Anlässlich der Restaurierung der St. Georgs-Kapelle des Landhauses wurde der durch den Blitz verletzte Knopf auf dem Thurme der Kapelle herabgenommen. In demselben befand sich eine Büchse aus Zinn vor, die durch den Blitz gleichsam verletzt ist. Dieselbe war mittelst Pergamentbändern und Siegel verschlossen. Bei der Eröffnung fand sich eine Urkunde vor, welche im Jahre 1730 zur Erinnerung an die Vollendung des Baues des jetzigen Landhauses aufgestellt wurde und die Namen von sämtlichen damaligen Landtagsabgeordneten enthält. Ferner enthält die Büchse ein Agnus Die, ein Spindelbein mit der Aufschrift: S. Favitae Mart., zwei Kreuze und ein Amulett.
Bei der Huter´schen Zementfabrik außerhalb des Innrains wird dermalen an Stelle der früher dort befindlichen kleinen Kapelle eine größere aus Zementsteinen aufgeführt.
Ein Blitz fuhr gestern um 1/4 nach 4 Uhr unter entsetzlichem Donnerschlag in die Pfarrkirche von Amras ein. Der Orgelbauer Karl Rheinisch von Steinach und ein Gehülfe beschäftigten sich mit der Reperatur und dem Stimmen der Orgel. Beide wurden durch den Blitzstrahl zu Boden geworfen, erholten sich aber sofort wieder. Da das mit einem leichten Schleier umflorte Aloisiusbild auf dem Seitenaltare bei der Kanzel zu brennen begann, eilte Rheinisch augenblicklich aus der Kirche, um Hilfe herbeizurufen und sperrte sogleich die Kirchenthüre auf, um dem Schwefelduft Luft zu machen, während der Gehülfe mit dem vorhandenen Weihwasser den ausbrechenden Brand zu löschen sich bemühte, was ihm auch glücklich gelang. Nach persönlich eingenommenen Augenschein fuhr der Blitz in die Thurmspitze, an der leider kein Blitzableiter vorhanden war, entkleidete dieselbe in ihrem obern Viertel gänzlich des Schindeldaches und zersplitterte auch das Gebälk in arger Weise. [Weiterer Verlauf des Einschlages].
Kirchenbauten und Restaurierungen in Innsbruck; besondere Ausführungen über die Kirche beim Mutterhaus der Barmherzigen Schwestern an der Kettenbrücke (Kurzfassung: die Kirche ist ein Werk des Architekten Franz Mayr; Innendekoration nach den Plänen des Josef Schmidt; Säulen aus der Werkstätte des Bildhauers Hohenauer; die säulentragenden Mensen der Altäre sind aus Trientiner Marmor mit Emailmosaik inkrustuiert; in der Mitte Christus der Erlöser, rechts das Opfer Abrahams, links die Traubenträger; dies alles aus der Werkstätte des Steinhauers Johann Jakob Linser aus Wilten; der Aufsatz des Hochaltars ist ein Werk des Kunsttischlers Florian Sperl; das Figurale in den Altären stammt von Seraphin Eberhard in Wilten; bemerkenswert auch die Statuen der Apostel Petrus und Paulus rückwärts am Anfang der Säulenreihe von Professor Michael Stolz; Kunststickereien von August Mayr; die Tabernakeltüre ist in Kupfer getrieben, vergoldet und mit Email ausgeschmückt, sie wurde vom Gürtlermeister Rappl in Schwaz kreiert)
Eine Notwendigkeit: der Bau einer neuen Kirche in Pradl. (Die jetzige Kapelle, denn so kann man dieses Kirchlein wohl mit Recht nennen, bietet kaum Platz für 200 Besucher.)
Servitenkirche restauriert; Bilder von Josef Schöpf im Presbyterium und im Langhaus erstrahlen im neuen Glanz
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