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Innsbrucker Nachrichten

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Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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Hofkirche

Hofkirche

HofkircheHofkirche Silberne Kapelle

Restaurierung der Silbernen Kapelle (Hofkirche): Den delikatesten Teil der Arbeit hatte Hr. Morherr zu besorgen, welcher die gegen 300 Jahre alte ganz verwahrloste Orgel zu renovieren und zu stimmen hattte und diese Aufgabe nach dem Befund von Kunstverständigen glücklich löste. Das Blankputzen der silbernen Altarbestandteile hat Hr. Gürtler und Broncearbeiter Lippert, die Renovierung der Rüstung weiland Erzherzog Ferdinand Hr. Gelbgießer Werner, die kunstgerechte Ausbesserung der so werthvollen Marmor-Mosaiken am Grabmal Ferdinands Hr. Bildhauer Hohenauer, und das Vergolden und Lackieren des großen Gitters sowie die Erneuerung der gemalten Wappenschilder der Hr. Lackierer Karl Mader hergestellt. Die Restaurierung wurde übrigens vom Burgverwalter Suschizky angeregt.
In der Hofkirche wurden unlängst die Wandflächem im Presbyterium mit einer passenden Malerei geschmückt
Der aus Sterzing gebürtige Bildhauer Sebastian Steiner hat im Auftrag des Herrn Erzherzogs Carl Ludwig sehr gelungene Copien der 28 Bronzestatuen in der Hofkirche in Holz geschnitzt und bereits abgeliefert. Dermal arbeitet er an der Copierung der kleinen Statuen in der silbernen Kapelle, von denen einige bereits vollendet sind.
Wie das hiesige Tagblatt hört, soll der Anwurf am Thurme der Franziskanerkirche während dieses Frühjahrs entfernt werden, da der Thurm massiv gebaut und nur in Folge des lieben Unverstandes seinerzeit in eine Mörteldecke gehüllt worden sein soll.
Die „Wiener Abendpost“ veröffentlicht ein Feuilleton aus der Feder Jakob v. Falke´s, eines hervorragenden Kunsthistorikers, in welchem der gegenwärtige Zustand der Hofkirche dahier einer herben Kritik unterzogen wird.
(Kirchen-Restauration und Neubau.) Mit der vor einiger Zeit vom Custos des österreichischen Gewerbe-Museums in Wien, Herrn Dr. Ilg, angeregten Reinigung der Hofkirche ist in der vorigen Woche begonnen worden. Es ist auch wirklich an der Zeit, dass der sich durch Menschenalter angesammelte Staub und das die Schönheit dieses Gotteshauses beeinträchtigende „Tafelewerk“ nur einmals hinausgeschafft wird. – Mit dem von den Herren Gebrüdern Hutter geführten Bau der Pfarrkirche in St. Nikolaus geht es rüstig vorwärts, wenn auch der Bau noch unterirdisch geführt werden muss. Von den colossalen Fundamentmauern aus Beton ist ein ergiebiger Theil beinahe bis zur Oberfläche des Bodens aufgeführt.
05.01., 07.01. 09.01. 18.01.1882 – Die Reinigung der hiesigen Hofkirche: „Die Wände und das Gewölbe wurden in zwei Tönen, hellbraun und die Ornamente weißlich gestrichen. Gegenwärtig werden von einem Unternehmer aus Wien die Broncefiguren vom Jahrhunderte alten Staube und dem einst im Unverstande angebrachten Anstrich von Ölfarbe gereinigt. Einige von ihnen stehen schon in ihrer schönen gelblichröthlichen Naturfarbe da. Mit den verschiedenen Täfelchen, die kunterbunt an der Wand hingen, ist nun auch aufgeräumt worden, und wir hatten infolge dessen auch erwartet, dass die zwei Jele´schen Altarbilder an den Seitenaltären wieder in Ehren eingesetzt würden; statt dessen füllen aber diese Räume noch immer scharlachrother Perkail und versilberte Rahmen mit Strahlen aus, die als Umgebung und Hintergrund von Bildern dienen, die absolut in diesen Raum nicht hineinpassen. Es macht sich in diesen beiden Altären eine Geschmacklosigkeit und Kunstarmuth breit, die man kaum in einer Dorfkirche dulden würde. Wird allenfalls eingewendet, das schwache Geschlecht trenne sich schwer von diesen beiden Bildern, einem heiligen Antonius- und einem Muttergottes-Bilde, so ist jetzt gegen einen solchen Einwand ein ganz passendes Auskunftsmitttel geschaffen worden: in einer Vorhalle beim Eingange vom Franciscaner-Kloster ist eine Kapelle dem hlt. Franziscus zu Ehren errichtet worden; man hänge die beiden Bilder dorthin,…
Wissenswertes über die Geschichte der Holzintarsia in Tirol. (Schloss Ambras und Fürstenchor in der Hofkirche. „Gegenwärtig wird der Fürstenchor der Hofkirche von seinen Anstrichen befreit, und soviel sich jetzt schon erkennen lässt, zeigen nicht bloß der Plafond und die Thüren Intarsia, sondern auch die Brüstung und sogar der Fußboden. Wie aus den Zeichnungen, die Herr Direktor Deininger mit seinen Schülern vom Fürstenchor aufgenommen hat, zu ersehen ist, haben wir hier in Mitte unserer Stadt ein Kunstwerk von ungemein großem Werte für die hiesige Industrie, von dessen Vorhandensein bisher die Wenigsten eine Ahnung hatten.
„Der Fürstenchor in der Franziskanerkirche (Hofkirche) ist nun in seinem restaurierten Zustand enthüllt. Es ist eine Perle deutscher Holzarbeit aus dem Jahre 1568 von einem Augsburger Meister gefertigt; man kann sich angesichts dieser Pracht des Staunens nicht Herrr werden, dass es eine Zeit geben konnte, die dem guten Geschmacke zu dienen geglaubt hat, indem sie dieses herrliche Werk mit Kalk überdünchte, um aus dem Holze Marmor zu machen. Die Restauration dieses wahrhaft fürstlichen Chores gereicht dem Tischlermeister Trenkwalder zu großem Ruhme und dem Herrn Direktor Deininger muss man zu lebhaftem Danke verpflichete sein, der dieses wundervolle Werk aus dem Schmutze herauszog“ (s.a. 04.10.)
Die Ebertorgel in der Hofkirche wird restauriert
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