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Innsbrucker Nachrichten

Hinweis

Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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Verschiedenes

Verschiedenes

Gemäß Ministerialerlaß darf in Realschulen in einem Unterrichtszimmer das Maß von 80 (!) Schülern nicht überschritten werden.
Maßnahmen gegen den nachlässigen Besuch der Sonntagsschulde (Kundmachung des Bürgermeisters): „Es ist die Pflicht der Eltern, Vormünder und Dienstherren, ihre Kinder, Mündel und Lehrjungen, in so lange dieselben zum Besuche der Sonntagsschulen pflichtig sind, hiezu anzuhalten und im Nichtbefolgungsfalle gegen dieselben im Wege der häuslichen Züchtigung vorzugehen oder im Falle der Nothwendigkeit dieselben dem Magistrat zur behördlichen Ahndung anzuzeigen.“
Verhältnis Schule und Kirche (XXX.. Sitzung des Landtages)
Ernennung von Bezirksschulinspektoren
In der Bürgerausschusssitzung werden Schulthemen behandelt: „Karl Payer referiert über die Organisation der Vorstadtschulen, welche den Anforderungen der Zeit nicht mehr genügen, da nicht nach einem einheitlichen wohldurchdachten Lehrplan gelehrt wird, nicht alle Lehrkräfte tüchtig sind und in Mariahilf und Dreiheiligen auch die Schullocalitäten weit hinter den gesetzlichen Anforderungen zurückbleiben. Die Gleichberechtigung erfordert es daher, dass auch die Vorstadtschulen, welche größtenteils von den Kindern armer Eltern besucht werden, jene Einrichtungen und Ausstattung erhalten, deren sich die städtischen Volksschulen sowie die k.k. Übungsschule erfreuen.“
Über das Volksschulwesen in Tirol. In dem soeben erschienenen Jahresbericht für Kulturs und Unterricht pro 1871 heißt es auf Seite 97: „Tirol steht in Bezug auf die gesetzliche Regelung des Volksschulwesens noch immer als bedauerliche Ausnahme dar.“ Mit den Landesschulgesetzen fehlt es der Volksschule nach unten hin an einer festen gesetzlichen Grundlage, umsomehr als die Majorität des Landtages selbst gegen das im Verordnungsblatte geschaffene Provisorium ankämpft. Ortsschulbehörden sind thatsächlich nicht vorhanden und der Ortsseelsorger übt sein nominell fortbestehendes Recht gar nicht oder in einer der Schulreform abträglichen Weise aus. Ferner heißt es: „Die klerikale Opposition gegen die Schulgesetze hat auch im Jahre 1871 fortgedauert und richtet namentlich gegen die provisorischen Bezirks-Schulinspektoren, sowie auch gegen die Landesschulbehörde selbst. Eine rühmliche Ausnahme bilden die Städte Innsbruck, Bozen, Trient und Roveredo“. Hoffentlich wird es auch einmal da Licht werden.
Der Gemeindrath theilte gestern die Stadt in 3 Schulsprengel ein, nämlich in den Schulsprengel Dreiheiligen, in den der inneren Stadt und in den jenseits des Inns. Kein Kind darf ohne besondere Bewilligung die öffentliche Schule eines anderen Sprengels besuchen, als die seines Wohnbezirks. Ferners wurde ein Schulgeld von 5 fl. für Semester an allen städtischen Volksschulen, sowie auch an der Mädchen-Volksschule der Frauen Ursulinen eingeführt; s.a. 17.09.
Innsbruck und seine Schulen
Schul-Debatte
Steinschleudern (von den Knaben in praktischer Verwertung ihrer griechischen Wissenschaft „Katabule“ genannt) und Luftdruckpistolen sind derzeit die beliebtesten Sportgeräte der Innsbrucker Jugend.
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