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Innsbrucker Nachrichten

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Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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Verschiedenes

Verschiedenes

Schon seit Jahren wird hier das Bedürfnis nach einer allen Anforderungen entsprechenden Schwimmschule oder Kaltbad-Anstalt in oder nächst Innsbruck gefühlt. Dass die Räumlichkeit der Privatschwimmanstalt in Büchsenhausen zu beschränkt, dagegen aber die städtische Schwimmschule am Gießen von der Stadt zu weit entfernt gelegen ist, dies sind längst bekannte Übelstände. Um nun die Errichtung einer geräumigen Schwimmschule und Badeanstalt zu ermöglichen, ist der Besitzer der Gießenbach-Rechte und des am Ausflusse dieses Baches gelegenen Anwesens „Adlershausen“, Herr Johann Sattler zu dem Entschluss gelangt, diese Realität zu obigem Zwecke zu widmen und die zur Deckung nöthigen Kosten für die noch heuer und mit Benützung einer Grundfläche 600 Quadratklafter in Angriff zu nehmenden Bauten erforderlichen Geldmittel durch Ausgabe von Anlehens-Obligationen aufzubringen; s.a. die Bekanntmachung am 04.07.; Baumeister Josef Mayr wird den Bau ausführen 10.08.
Gestern wurde die Schwimmschule in Hall eröffnet
In der Schwimmschulfrage weist die Schützenzeitung auf einen Umstand hin, welcher die Errichtung dieser dringendst gewünschten Anstalt sehr förderlich sein könnte. Wie man hört, geht die hiesige Bahndirektion mit dem Plane um, den durch die Eröffnung der Brennerbahn gesteigerten Bedarf an reinem Wasser zur Speisung der Lokomotive durch eine Leitung des Villerbaches zum Bahnhofe zu decken. Vielleicht ließe sich in Betreff dieser für eine Schwimmschule geeigneten Wassers bei gutem Willen beider Parteien eine Vereinbarung erzielen. Als die Hauptschwierigkeit, welche die Errichtung einer Schwimmschule in Innsbruck entgegensteht, wird immer der Mangel an Wasser bezeichnet
10.12. und 11.12.1867 – Es fehlt unserer Stadt eine städtische Schwimmanstalt! Dass eine solche Anstalt nothwendig sei, hat man schln längst erkannt, und in Folge dieser Erkenntnis wurde vor ungefähr 40 Jahren vom damaligen Magistrate die Badeanstalt am Gießen hergestellt. Dieses Etablissement war freilich sehr primitiv, selbst für jene anspruchslose Zeit, da es nur aus vier Holzwänden besteht, die einen Wassergraben umgeben; allein damals nahm man es dankbar auf, weil es doch immer ein Fortschritt war, gegenüber dem früheren Naturzustand. Es ist aber begreiflich, dass für die jetztigen Verhältnisse diese Einrichtung, welche noch heute unter dem ehrwürdigen Titel „städtische Badeanstalt“ in ihrer ganzen urwüchsigen, von der Kultur nicht beleckten Einfachheit fortbesteht, in keiner Weise mehr genügen kann. Fürs Erste hat der Wassergraben so geringe Dimensionen, dass, wenn sechs oder acht Schwimmer sich darin bewegen, bei der größten Vorsicht und Kunst, empfindliche Zusammenstöße gar nicht vermeiden sind. Man denke sich also die Annehmlichkeit dieses Badeplatzes, wenn es z. B. am Sonntage von der schwimmkundigen Schuljugend und von dem reinigungsbedürftigen Nachwuchs des städtischen Gewerbestandes belebt wird. Ferner ist das Wasser, dessen Temperatur selbst im wärmsten Sommer mit hartnäckiger Konsequenz in der bescheidenen Höhe zwischen 9 und 13 Grad sich bewegt, zwar von…
Herr Bürgermeister gab in kurzen Umrissen ein Bild der Verhandlungen über die Erbauung einer Schwimm- und Badeanstalt am Gießen und hob besonders hervor, dass die Anlage der Schwimmschule in der Gegend des Bahnhofes sich als vollständig unausführbar erwiesen habe, da das Sillwasser von den Ärzten nicht als geeignet erachtet worden sei und anderes Wasser nicht zur Verfügung stehe. Man müsste sich denn mit dem Nachwasser des durch den Bahnhof geleiteten Villerbaches begnügen, das aber nicht reichlich genug fließe, um eine anständige Schwimmschule zu speisen. Die einzige Möglichkeit eine Schwimmschule anzulegen, bestehe am Gießen. Der Eigenthümer desselben, Herr Sattler, habe auch schon mehrere Projekte eingereicht, diese seien aber vom Bau-Comité und vom Magistrate unberücksichtigt geblieben, da letzterer die Meinung vertrete, dass die Stadt diese Anstalt in eigener Hand behalten müsse. Es sind nun die notwendigen Vorbereitungen so getroffen, dass dem Unternehmen kein Hindernis mehr im Wege steht. Die auf dem Gießen haftenden Wasser- und Uferrechte sind von der Stadt erworben worden und der nöthige Grund in einer Ausdehnung von 1.605 Quadrat-Klafter wurde von Herrn Niederacher zum Preise von 2 fl. per Quadrat-Klafter zum Kaufe angeboten worden. Dieser Grund liegt dem Gasthause zum Rössl in der Au gegenüber und ist daher der…
Das neue Schwimmbad soll mit einem Vorwärmbassin ausgestattet werden
Innsbruck wird bald um eine große Merkwürdigkeit ärmer werden. Der Teich vor dem Löwenhause, diese noch aus Kößler´s Neujahrswünschen des besten Andenken sich erfreuende Schwimmschule, wird demnächst ausgefüllt werden
Die Schwimmbadordnung in Innsbruck: „§ 7: Kein Besucher männlichen Geschlechts darf ohne Badehose, keine Weibsperson ohne vollständigen Badeanzug baden oder schwimmen.“
Der Sternwirt in Natters errichtet eine Badeanstalt. Dieselbe soll mitten im Dorfe, in einem Anger gerade dem Stern-Wirtshause gegenüber, errichtet werden. Das Bassin ist bereits ausgegraben.
In Hall soll ein Schwimmbad errichtet werden (s. a. die Eröffnung 05.08. und 06.08.)
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