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Innsbrucker Nachrichten

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Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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Versorgungshäuser

Versorgungshäuser

Marienheim

Gestern überraschte Se. Dht. Der Fürst Statthalter das Versorgungshaus an der Kettenbrücke mit einem Besuche, besah die Anstalt mit allen ihren Teilen, erkundigte sich über Details der Hausordnungund sprach beim Scheiden der würdigen Oberin seine vollste Zufriedenheit über die Leitung dieses humanen Instituts aus
Herr G. v. Ingram bietet der Stadtkommune das nächst dem Kapuzinerkloster gelegene Haus Nr. 299 samt Nebengebäuden zum Kauf an. Nachdem die barmherzigen Schwestern ihr Mutterhaus von Zams in deren Haus an der Kettenbrücke verlegen und die dort dermal untergebrachten städtischen Pfründner und Pfründnerinnen die dortigen Lokalien räumen müssen und sich die angebotenen Realitäten zu dem Zweck eines Versorgungshauses als sehr passend und günstig gelegen erweisen, wird das Offert in der Bürgerausschusssitzung ohne Gegenstimme angenommen [Bp. 754, KN 299, EZ 319 II, Saggengasse 8 = Kaiserjägerstraße 8, Männversorgungshaus]
Malfattische Behausung in St. Nikolaus von den Barmherzigen Schwestern gemietet.
Das Kraus´sches Stiftungshaus. (Die Kraus´sche Stiftiung für arme, betagte, hilflose und zum ferneren Dienen unfähig gewordene weibliche Dienstboten gewährt 21 mittellosen Frauen Unterkunft, 10 davon auch die volle Verpflegung).
Se. kaiserliche Hoheit Herr Erzherzog Karl Ludwig beehrte gestern das unter seinem Protektorate stehende Margarethinum und die „Villa Braunschweig“, dessen Besitzer als edelmüthiger Wohltäter dieser Institution bekannt ist.
Rechnungsbericht über das abgelaufene 25. Jahr des Bestandes des Margarethinums [seit 1986 „Jungmannhaus“]
Der Gemeinderath erkennt die Nothwendigkeit eines Versorgungshauses für Frauen, wie ein solches durch die Kapferer´sche Stiftung für Männer ins Leben gerufen und am 1. Dezember aktivierte worden sei. Im Haßlwanter´schen Anwesen seien bereits 16 Männer untergebracht, und noch andere, welche übersiedlungsfähig sind, werden von Valduna eintreffen. Da der zweite Stock des Hauses leer stehe, so gedenke man, wess es sich als ausführbar darstelle, dort Frauen unterzubringen.
Versorgungshaus der Barmherzigen Schwestern in St. Nikolaus; 130 Pfleglinge
Ein Haus für unheilbare Kranke (Siechenheim); Von Seiten des Landtags-Comiteés für die Feier des Regierungsjubiläums des Kaisers wurden im Februar des Vorjahres folgende Anträge gestellt: „Das Land Tirol gründet aus Anlass der Feier des 50-jährigen Regierungsjubiläums unseres allergnädigsten Kaisers Franz Josef I. ein Anstalt, in welcher höchstens 250 mit unheilbaren Krankheiten behaftete oder unheilbarem Irrsinn befallene Tiroler deutscher und italienischer Nationalität lebenslängliche Unterkunft und Verpflegung finden. Dieses unter der Verwaltung des Landes stehende Institut soll dort entstehen, wo ein mildes Klima herrscht (genannt wurde seinerzeit die Gegend von Brixen); dieser Antrag wurde vom Tiroler Landtag im Jahre 1895 jedoch nur in einer stark modifizierten Form angenommen, indem ein Fonds von 200.000 fl. geschaffen wird; ein Blick in das Wiener Siechenhaus, in welchem 1896 1726 Personen in nicht weniger als 1.060.735 Verpflegungstagen versorgt wurden. „Streuen wir wenigsten ein Samenkorn in jede Furche der Zeit!“
Das „Damenasyl Marienheim“ für alleinstehende Frauen, welche nicht Lust haben, ein eigenes Hauswesen zu führen oder sich einer Familie anzuschließen, dürften mit dem allen Comfort ausgestatteten Gebäude einen sehr angenehmen Aufenthalt finden. Je nach Bedürfnis und Mitteln können die Wohnräume gewählt werden. Geäumige ein- oder zweifenstrige Zimmer mit hübscher Straßenaussicht und Zimmer mit Balkon und Ausblick auf den zum Haus gehörigen Garten stehen zur Verfügung. Das ganze ist so eingerichtet, dass eine Dame auch zwei aneinanderstehende Zimmer haben kann. Hat die Mietherin nicht eigene Möbel, so werden dieselben gegen mäßige Entschädigung von der Asylverwaltung beigestellt. Gelegenheit zum Baden ist auch im Hause. Für gute Verpflegung und Bedienung ist ebenfalls gesorgt. Barmherzige Schwestern haben die Besorgung des Hauswesens übernommen. [...]. Das Gebäude befindet sich im westlichen neuen Stadtteil
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