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Innsbrucker Nachrichten

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Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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Verschiedenes

Verschiedenes

Die morgen in der Redoute zu gebende Oper hat folgenden Titel: „Die Mordgrundbruck bei Dresden, oder Liebe, Verzweiflung, Hass, Reue, Plaisiervergnüglichkeit und Indifferentismus.“ Personae dramatis: Ritter Kunibert von Drachenfels und andere.
Gala zu Ehren des Statthalters im k.k. Nationaltheater. Überall in den Logen und im Parterre die Damen mit glänzender Toilette.
Dem Vernehmen nach hat Hr. Balletmeister Winkler und Frl. Kolber um ihre Entlassung bei der hiesigen Theater-Direktion nachgesucht.
03.10. und 04.10.1857 – Theatralische Wochenschau.
Im letzten Akte der gestern aufgeführten Oper: „Die lustigen Weiber von Windsor“ wurde unsere wackere Sängerin Frl. Schmitz von großer Gefahr bedroht. Ihre Kleider fingen an den Gaslampen hinter der Kulisse Feuer, - brennend stürzte sie auf die Bühne und war sich zu Boden um die Flammen zu dämpfen, - was auch mit Beihilfe einiger anderer Bühnenmitglieder gelang, ohne dass Frl. Schmitz von den Flammen beschädigt worden wäre. Das in ängstlicher Aufregung des Ausgangs dieses Unfalles harrende Publikum nahm die Nachricht, dass die Sängerin selbst unverletzt sei, mit stürmischer Freude entgegen.
Gestern musste wegen vorgeblicher Heiserkeit des Frl. Schmitz die angekündigte Meyerbeer´sche Oper „Die Hugenotten“ mit Webers „Freischütz“ vertauscht werden. Wer mit dem Theaterwesen nur etwas vertraut ist, wird einsehen, welche Anstrengungen eine solche im letzten Augenblicke nöthig gewordene Abänderung des Reperoirs sowohl in musikalischer als als in szenischer Beziehung besonders bei obigen Opern erfordern muss.
Der Herr Staatsminister Ritter v. Schmerling hat den Entwurf für ein neues Theatergesetz beendet, um dasselbe baldigst dem Reichsrathe vorzulegen
Neues aus dem k.k. Nationaltheater: Diese Woche gehörte zu den Besten der Saison, was die Leistungen auf der Bühne betrifft , zu den Schlechtesten was den Besuch des Hauses anbelangt
Am 5. d. Mts. fand im hiesigen Nationaltheater die jährlich am Faschingsdienstag übliche Cavalchina statt. Die Räume des Hauses waren übervoll.
„An das verehrte Theaterpublikum Innsbruck´s “ (L. von Selar, Theaterdirektor des hiesigen Nationaltheaters)
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