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Innsbrucker Nachrichten

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Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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Tod durch Ertrinken

Tod durch Ertrinken

Drei weibliche Dienstboten des Hirnbacher-Wirthes oberhalb von Kufstein, die im gegenüberliegenden Pfarrdorf Langkampfen bei starkem Wind mit einem Wasserfahrzeug den Inn überqueren wollen, kentern nahe der Landestelle und ertrinken jämmerlich.
Fünf Tote bei Schiffsunglück in Brixlegg: „Es war an diesem Tage (14. d.M.) ein Hrn. Hofer in Hall gehöriges, schwerbeladenes Schiff, auf welchem sich 12 Menschen und die Schiffspferde befanden, bei ziemlich hohem Wasserstande des Inn auf einen Sandkegel aufgefahren, wodurch das Schiff sich drehte und jede Leitung sowie das Landen unmöglich machte. In der Folge prallte das quergestellte Schiff mit fürchterlicher Schnelligkeit nacheinander an zwei Joche der Innbrücke zu Brixlegg und brach mit entsetzlichem Krachen in seiner Mitte entzwei. Fast alle Leute vom Schiffe wurden in die Fluthen des Stromes geschleudert, dessen Wellen Menschen, Pferde und Schiffstrümmer gegen Rattenberg zutrieben. Dank der von allen Seiten herbei eilenden Hilfe gelang es noch, sieben Personen dem Tode des Ertrinkens zu entreißen. Fünf Menschenleben konnten nicht mehr gerettet werden. Von diesen fünf Verunglückten waren vier Schiffsleute und ein Handwerksgeselle.
Ein schwachsinniger Bub aus Rietz ertrinkt im Inn
Schüler ertrinkt bei Schulausflug im Gärberbach; Lehrer wehrt sich gegen Vorwürfe
Der 10-jährige Sohn der Witwe Rangger in Zirl fiel in der vergangenen Woche, während die Mutter Feldarbeit verrichtete, in den Inn; leider konnte er nicht mehr gerettet werden; auch ist die Leiche des Knaben bis jetzt nicht aufgefunden worden
In Flaurling ist vorgestern ein Knabe, der bei der Überfuhr beschäftigt war, in den Innstrom gefallen und ertrunken.
Am 14. ds. Mts. verunglückten im Faggenbach unweit seines Ausflusses in den Innstrom zwei Hirten aus Kauns im Alter von 17 und 14 Jahren. Die Leichname sind noch nicht gefunden; s.a. 29.07.1865
Ein Fleischhauergeselle aus Hopfgarten stürzt sich hinter dem Bierwastelgarten in den Inn und verschwindet in den Wellen
Aus Scheffau (bei Söll) berichtet man den Tiroler Stimmen: Am 8. Dezember nahm der 19jährige Bursche Alois Mair aus Scheffeau einen kleinen Schlitten und fuhr mit einem spitzigen Bergstock versehen in den erst mit einer ziemlich dünnen Eisschicht versehenen Unterstainer-See hinein. Schon hatte er sich ziemlich weit in den See hineingewagt, begann die Eisdecke unter ihm zu sinken und zu krachen. Mair wehrte mit allen Kräften gegen das Untersinken und schrie nach Hilfe, so dass man seine klägliche Stimme bis auf eine halbe Stunde Entfernung hören konnte. Wohl eilten die Leute herbei und machten mit hineingeworfenen Stricken und Stangen Anstrengungen ihn zu retten. Man hackte das Eis auf und wollte mittelst eines Kahnes zu ihm gelangen; doch alle Arbeit war vergebens. Nachdem der unglückliche Jüngling fast eine Stunde sich abgemüht hatte, sich auf der Oberfläche zwischen den Eistrümmern zu halten, sank er endlich unter und ertrank. Es gelang später seine Leiche herauszuziehen; noch hielt er den Schlitten krampfhaft mit beiden Armen umschlungen.
Vorgestern frühmorgens fand zu Eigenhofen oberhalb Zirl gegenüber Inzing ein großer Unglücksfall statt. Fünf Bauersleute wollten auf einem Kahne über den bekanntlich hoch angeschwollenen Inn nach Inzing übersetzen. Der Kahn schlug um und drei davon fanden den Tod in den Fluthen, den zwei übrigen gelang es sich zu retten
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