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Innsbrucker Nachrichten

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Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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Universitätsbibliothek

Universitätsbibliothek

Unserer Universitätsbibliothek sind vom h. Unterrichtsministerium neuerdings 300 Bände übermittelt worden, die aus dem Bücherschatze des Sprachforschers Gottfried Hermann stammen, welcher als gefeierter Lehrer und kräftiger Vertreter humanistischer Studien 1848 zu Leipzig starb. Überhaupt erfreut sich die Universitätsbibliothek eines großen Aufschwungs.
Aus dem Nachlasse des zu Frankfurt a. M. verstorbenen Geschichtsforschers und Stadtbibliothekars Dr. Böhmer ist der Innsbrucker Universität ein reicher Schatz höchst werthvoller Bücker (40 Zentner im Gewicht) zugekommen
Die 3.000 Bände starke medizinische Bibliothek des Gubernialrates Dr. Johann von Erhart wird von den Söhnen des Verstorbenen der Universitätsbibliothek überlassen.
Gegen Ende des Jahres 1871 hat die Universitätsbibliothek Innbruck abgesehen von Manuskripten und Inkunablen 58.530 Bücher (sie ist damit die Universität mit den zweitwenigsten Büchern in der Monarchie, nur Lemberg hat um 4000 Bände weniger)
Der Minister für Kultus und Unterricht hat den mit dem Titel und Charakter eines Bibliotheks-Custos ausgezeichneten Skriptor der Universitätsbibliothek Graz, Dr. Ludwig Hörmann zum Custos der Universitätsbibliothek Innsbruck ernannt
Handschriftenfund in der Universitätsbibliothek (Fragmente der Walthari-Handschrift)
Teile einer lateinische Grammatik mit sogenannten Salicetus-Typen in der Universitätsbibliothek aufgefunden (das einzige vollständige Exemplar befindet sich in der königlichen Bibliothek in Haag); weitere Funde s.a. 03.09.
Prof. Hermann Ignaz Bidermann, Rektor und Dekan vermacht der hiesigen Universität seine reichhaltige Bibliothek
Handschriftenfund in der Universitätsbibliothek (Bruchstücke einer Hegesippushandschrift aus dem 8. bis 9. Jahrhundert mit Partien aus dem 3. Buch, Kapitel 2-5, des dem hl. Ambrosius zugeschriebenen Werkes „De bellos judaico“
Der verstorbene Hofrat und Univ. Prof. Dr. J. Ritter v. Ficker hat der k.k. Universitätsbibliothek in Innsbruck alle Bücher wissenschaftlichen Inhalts seiner Bibliothek, welche der Universitätsbibliothk noch fehlen, zum Geschenk gemacht
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