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Innsbrucker Nachrichten

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Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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Verschiedenes

Verschiedenes

und 23.10. Die neu errichteten gemischten Bezirksämter sind mit Vorstehern und Adjunkten zu besetzen (zum Vorsteher des gemischten Bezirksamtes in Silz wird Johann Gerstgrasser ernannt).
Josef Gstrein wird vom Finanzministerium zum Steuereinnehmer II. Classe für Silz bestellt; Alois Köfler steigt zum Controllor II. Classe auf.
Der Herr Bezirksamtsadjunkt Dr. Josef Neuner ist zum Bezirksamtsvorsteher in Siebenbürgern ernannt
Neue Stempelmarken
Weinsteuer; s.a. 06.04. und 08.04.
Nachdem Fälle zur amtlichen Kenntnis gelangten, dass Milch mit zu wenig Fettgehalt oder auch mit fremdartigen Substanzen gemischt, zum Verschleiß gebracht wird, so sieht man sich, um diesen Übelständen im Interesse des konsumierenden Publikums vorzubeugen, veranlasst, die Milch, welche zum Verkaufe in den Stadtbezirk gebracht wird, der Untersuchung durch amtliche Milchmesser zu unterziehen.
Amtliches: Der Finanzlandes-Direktor hier Josef Curter v. Breinlstein wurde unter dem Ausdrucke der Allerhöchsten Zufriedenheit mit seiner vieljährigen, treuen und vorzüglichen Dienstleistung in den bleibenden Ruhestand übernommen. Der Amannensis der hiesigen k.k. Universitätsbibliothek Dr. Ludwig v. Hörmann wurde zum Skriptor an der Studienbibiothek in Klagenfurt und der dortige Amannensis Johann Hausmann in gleicher Eigenschaft hierher versetzt.
Der Bezirkskommissär Dr. August Thurnherr wurde zum Leiter der k. k. Grundlasten-Ablöse- und Regulierungskommission für Oberinntal ernannt
Zum Steuersystem in Tirol. Einführ der Gebäudesteuer: „In Tirol besteht noch dasselbe Steuersystem, welches zur Besteuerung von Grund und Boden und von Gebäuden durch das A.h. Patent vom 6. August 1774, also vor 100 Jahren eingeführt wurde. Die hiernach umgelegte Steuer wird nach dem derselben unterliegenden Hauptobjekte die Grundsteuer genannt. Der Maßstab für diese Steuer wurde in dem Werthe der Steuerobjekte gesucht. Dieser Werth, oder wie sich das Patent ausdrückt, der „mittlere bürdenfreie Werth“ wurde durch die seit einer Reihe von Jahren bestandenen Kaufs- oder Übernahmspreise der Steuerobjekte, durch die von den Besitzern einzustellenden Fasionen, sowie durch Schätzung der eigens hierfür bestellten Schätzungskommissionen erhoben. Das galt insbesonere auch für Gebäude, welche Mietwohnungen enthielten, während Gebäude, welche nur Ökonomiezwecken dienten, nach der Area, welche sie einnahmen, ebenso bewertet wurden wie ein Grundstück bester Qualität. Die bis nun zugewachsenen Steuerobjekte (Novalien) wurden konsequenbt nach denselben Grundsätzen bewerthet. []
In Tirol und Vorarlberg wurden 25 Eichämter errichtet, und zwar in Innsbruck mit der Ermächtigung zur Eichung von sämtlichen in der Eichordnung aufgezählten Objekten.
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