Volltextsuche

Innsbrucker Nachrichten

Hinweis

Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


Zur Startseite
Zur Jahresübersicht von ANNO


Designed by:
SiteGround web hosting Joomla Templates
Essen und Trinken

Essen und Trinken

Das Landesregierungsbaltt (VIII. Stück) enthält folgenden Erlass der hohen k.k. Statthalterei für Tirol und Vorarlberg vom 16. Dezember 1856: Bei Wahrnehmung, dass der bisher schon oftmals gerügte Unfung des Gebrauchs von Spritzen zur Auffrischung des Bieres und Erzeugung eines künstlichen Schaumes noch vielseitig fortbesteht, findet sich die k.k. Statthalterei aus sanitätspolizeilichen Rücksichten bestimmt, die Anwendung dieser Spritzen in den Gast- und Schankhäusern zu verbieten.
Mittel gegen das Sauerwerden des Biers
Rindfleisch in luftdicht verschlossenen Dosen aus Buenos Aires
Probleme rund um das Bier (Lagerung und Haltbarkeit); siehe auch 22.10.
Aus Bamberg: [] Darüber ist man einig, dass die Biere seit Jahren sich sehr verschlechtert haben. – (Man sollte fast glauben, dass dieses Schreiben aus Innsbruck komme!)
Die Bierqualität in Tirol; besonderes Lob für die Brauerei der Frau Strele in Imst, die Niederlagen ihres Bieres in der Huber´schen Gastwirtschaft im Innrain, bei dem goldenen Löwen und bei Oberrauch in Wilten besitzt; aber auch beim Adambräu ist der „Stoff“ nicht schlecht
Der bekannte Professor der Chemiee Justus Liebig mischt aus verschiedenen Zutaten einen Ersatz für Muttermilch. Stärkemehl aus Waizen wird durch einen Zusatz von Malz bei gelinder Hitze auf chemischem Weg in Zucker verwandelt und dieser in bestimmten Verhältnis der Kuhmilch beigemischt. Das Surrogat enthält alle Bestandteile der Muttermilch.und ist ebenso leicht verdaulich, was bei der früher gebräuchlichen einfachen Mischung der Milch mit Waizenmehl nicht der Fall war.
Herstellung von Kondensmilch (Gfall´sche Abdampfungsmethode)
Bei einer kürzlich stattgehabten Bauernhochzeit im Zillertal gelangten nachstehende Speisegattungen auf den Mittagstisch: Nudelsuppe mit Würstl, sauere Kuttelflecke, Kalbskopf mit Butterstöckl, Knödl mit Kraut, Rindfleisch mit Mandelkren, Nierenbraten mit Zwetschken, Eingemachtes mit Pastete, gebeizter Kalbsschlegel mit Leber, Milchreis mit Weinbeeren und Zibeben, gemischter Kalbs- und Schweinebraten, Geflügel, und endlich als zwölfter und letzter Gang ein großer Torten..
Büffelochsenfleisch aus Amerika importiert, wird nunmehr in Reutte verkauft und zwar das Pfund zu 23 kr. Das importierte Fleisch hat das Ansehen, als rühre es von einem eben geschlachteten Ochsen her, ist stark eingesalzen und soll ganz gut munden (s.a. den Bericht aus dem Tiroler Boten vom 18.03. „Dieses Fleisch ist als Nahrungsmittel nur dann genießbar, wenn es nach tageweisem Einwässern, mehrfachen Absieden des Fleisches und Abseichen des höchst übelriechenden Fleischwassers saft- und kraftlos gemacht, mit einer Sauce von anderem guten Fleische, Zwiebel und Knoblauch eingemacht und derart mit Ingredienzien und Zuspeisen in weit größerer Überzahl als das fragliche Büffelochsenfleisch überdeckt, zum Essen hergerichtet wird. Wir haben uns verpflichtet, dies zur Kenntnis des lesenden Publikums zu bringen, um jedermann vor einem solchen Lebensmittel zu warnen.“)
« StartZurück12345WeiterEnde »
Seite 1 von 5