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Innsbrucker Nachrichten

Hinweis

Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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Schlachthof, Fleisch- und Fischbank

Schlachthof, Fleisch- und Fischbank

(Die Nordsee- und Flussfischhalle) bringt ab heute die in allen anderen Großstädten eingeführte Fischwürste auch hier in den Handel, welche durch ihren Wohlgeschmack und ihre Billigkeit großen Anklang finden. Diese bahnbrechende Neuerung hat den großen Vorteil, dass man von heute ab auch dem kleinsten Kind ohne Sorge die von allen Ärzten als ungemein nahrhaft empfohlene Fischspeise reichen kann. Es ist jeder Hausfrau die Arbeit erleichtert, denn die Zubereitung erfordert höchstens drei bis vier Minuten. Zur Verwertung kommt hauptsächlich Karbonade, Seelachs, Calbliaux, Lengfisch. Die Würste werden von erprobten Fachleuten unter strenger Kontrolle und nur bei Verwendung der feinsten Zutaten mit und ohne Haut zum Sieden, bzw. zum Braten hergestellt und sind von anderen Würsten kaum zu unterscheiden, da der Fischgeschmack fehlt; s.a. 17.02. Zubereitung
In der städtischen Fischbank ist frischer afrikanischer Carviol billigst zu haben. Dort sind stets die schönsten Indien, Kapaunen, Hühner und verschiedenes Wildpret. An lebenden Fischen: Aal, Forellen, Salblinge, Karpfen etc. vorräthig. (Reklame)
Es werden hier schon reife Kirschen feilgeboten
Fleischbank, Fleischverkauf und Klagen der Metzger: „Die Fleischbank ist eines städtische Anstalt, wo auch eine Verordnung bestehen muss, welche Ware in sanitätlicher Hinsicht verkauft werden darf, dann wer nach der Gewerbe-Ordnung berechtigt ist, Fleisch zu verkaufen. Die Eröffnung der neuen Fleischbank war damals für die Bankmetzger ein großes Fest: jeder wollte den größten, schwersten Ochsen, so auch die besten Kälber etc. schlachten. Die Bank-Ordnung streng eingehalten. Jeder Unbefugte oder welcher etwas Sanitätswidriges gebracht hat, wurde zur Rechenschaft gezogen, kurz, jeder Fremde hatte Achtung über die Schlachtordnung und alles Lob für die schöne Fleischhalle. Seit der Gewerbefreiheit aber sieht es ganz anders aus. Alles hat sich durcheinander gemengt, viele sind aufgestanden und wieder untergegangen. Alle Ordnung und Gesetze haben sich geändert, denn Jeder glaubt gleiches Recht zu haben und kann thun und lassen wie es ihm beliebt. So hat sich almälig ein allgemeiner Handel mit Fleischwaren eingeschlichen, jeder nächstbeste hat gekauft und verkauft, die Ware wurde dadurch natürlich theuerer und der Bedarf immer größer, die Ware wurde unfreif gebracht, aber dem Mangel dadurch nicht abgeholfen, sondern durch solche junge Schlachtung derselben nur vergrößert. Solche junge, unreife Ware wollten die Bankmetzger nicht kaufen, weil man sich als ordentlicher Metzger schämen muss, ein…
Die Innsbrucker Fischhalle am Marktgraben
Kundmachung, das Schlachtwesen in der Stadt Innsbruck betreffend - § 1: Das städtische Schlachthaus besteht aus dem Schlachthofe mit dem Notstall, der Schlachthalle, den Eiskellern, der Gedärmewäscherei und der Verkaufshalle
Gemeinderatssitzung: Errichtung einer Freibank (Fleischhandel); s.a. 03.03.1898
Die in der Erlerstraße 13 gelegene Fleischhalle des Herrn Josef Lauterbacher ist eine Sehenswürdigkeit in ihrer Art. Das an und für sich schon durch die bedeutende Höhe und Geräumigkeit ausgezeichnete und für eine Fleischhauerei sehr geeignete Lokal ist durch die in den letzten Tagen vom Malermeister Karl Salvador und dem Decorationsmaler Ludwig Sturm durchgeführte Renovierung in die Reihe der schönsten Verkaufslokale unserer Stadt getreten. Die aus dem Wiener Huldigungsfestzug im Jahre 1875 der Gruppe der Fleischhauer-Innung entnommenen Bilder sind trefflich gelungen, die Marmorverkleidung der Wände verleiht dem schönen Lokal ein recht sauberes Gepräge, wie überhaupt die größte Reinlichkeit in allen Räumen herrscht. Für die notwendige Ventilation ist in reichem Maße gesorgt, sodass die Qualität des Fleisches keinen Schaden leiden kann
Betrieb der städtischen Fleischbank mit den aktuellen Fleischpreisen
Die vergrößerte Schlachthalle im Fleischbankgebäude. Besonders bemerkenswert erscheint die Einrichtung der Heißwasserbereitung für die Putzküche mit Verwendung von elektrischer Kraft nach dem System des Stadtbaurates Tochtermann
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