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Innsbrucker Nachrichten

Hinweis

Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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Gemeinden
Schon seit 8 Tagen brennt in Nassereith der sogenannte Köllenwald.
In Ellmau soll gestern das Schulhaus abgebrannt sein.
Gestern nachts halb 9 Uhr wurde in Aldrans die dortige Schmiede samt Ölstampfmühle, 5 Kühe und allen Vorräthen ein Raub der Flammen. Die Feuersbrunst soll durch Unvorsichtigkedit im Stalle entstanden sein. Glücklicherweise war Windstille und die brennenden Gebäude lagen zu äußerst am Dorfe gegen Lans hin, sodass sich das Feuer nicht weiter ausdehnte. Bei dieser traurigen Veranlassung können wir nicht unterlassen, alle Seelsorger, Gemeindevorstände und Hausväter am Lande nochmals auf ein höchst gemeinnützliches Büchlein aufmerksam zu machen, nämlich auf die „Brandwehr-Ordnung für die Landgemeinden in Tirol und Vorarlberg“, welche zu dem billigen Preise von neun Kreuzer alle polizeilichen Vorschriften zur Verhütung von Brandunglück und die zweckmäßigsten Anleitungen enthält, wie sich bei einmal entstandener Feuersbrunst zu verhalten ist, um den Brand am schnellsten zu löschen.
Brand in Natters: „Mit einer einzigen ehrenhaften Ausnahme eines Bauernmädchens sollen sich die dortigen Gemeindemitglieder beim Brande eben nicht besonders strapaziert haben, als ob das wertlose und baufällige Objekt eines Armenhäuslers für denselben nicht ein ebenso unersetzlicher Verlust wäre, als das Eigentum des Wohlhabenden“; s.a. die Entgegnung der Gemeinde vom 07.09.
Brand in Axams: FF Völs und andere Feuerwehren mit Feuerlöschspritzen vor Ort
In Uderns im Zillertale ist mitten im Dorfe und nahe dem Widum ein großes Wohn- und Ökonomiegebäude abgebrannt
Vorgestern brannte es in Radfeld, eine Viertelstunde außer Rattenberg. Die Gefahr war groß, denn werden zwei ganz nahe gelegene Häuser nicht gerettet, so ist die Kirche samt dem ganzen Dorf eine Beute der Flammen. Doch bei gänzlicher Windstille gelang es einer rastlosen Anstrengung den Brand in den Schranken zu halten, er zerstörte nur drei Häuser und eine Stallung.
Zu St. Jakob im Stanzertal sind am Morgen des 19. d. M. sieben Wohnhäuser samt Ökonomiegebäude und allem Erntesegen ein Raub der Flammen geworden.
Im Weiler Bichl in der Gemeinde Tobadill brannte am 3. d. M. ein Haus nieder, wobei ein Menschenleben zu Grunde ging.
19.01. und 20.01. und 26.01.1858 – Großbrand in Trins; 26 Häuser in Schutt und Asche: Von den 101 Häusern, welche sich im Dorfe befanden, stehen noch 33 etwas entferntere Häuser; alle anderen Gebäulichkeiten im Dorfe, außer der Kirche, dem Widum, dem Schulhaus und 4 Häuser sind ein Raub der Flammen geworden. Den Schaden taxiert man über 100.000 Gulden. Ein Junggeselle ist beim Retten seiner Habe, sowie eine ledige Innwohnerin im Keller ihres Hauses verbrannt. [] Am Hause Nr. 68, dessen Erdgeschoß verschont blieb, ist ober der Haustür der Psalm 126: „Wenn der Herr das Haus nicht bewahrt, wachen die Wächter umsonst“ zu lesen. Gensdarm Johann Zindinger hat mit Gefahr aus dem schon stark von Flammen ergriffenen Hause die Besitzerin Therese Larcher gerettet [] In den abgebrannten 59 Häusern wohnten circa 300 Menschen mit 66 Kindern unter 13 Jahren, darunter 27 Parteien, die jetzt wahrscheinlich an den Bettelstab gebracht sind.
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