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Innsbrucker Nachrichten

Hinweis

Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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Fotografische Anstalten

Fotografische Anstalten

Unterzeichnete, auf ihrer Rückreise nach Venedig begriffen, macht die ergebene Anzeige, dass sie sich heir einige Zeit mit Dagurerrotiypieren beschäftigen wird, und glaubt genugsam bekannt zu sein, da aus ihren Händen noch nie ein unvollkommenes Daguerrotyp verabfolgt wurde. Die Bilder werden von mir in allen beliebigen Größen, schwarz, sowie koloriert von 3 bis 10 fl. verfertigt; gez. Elise Brosy, dzt. im weißen Kreuz, 3. Stock, Zimmer Nr. 6
Reklame für photographische Porträts: „Photographiert wird täglich (außer bei Regenwetter) von 8 Uhr früh bis 6 Uhr abends im gräflich Spaur´schen Hause Nr. 224 in der Neustadt“; gez. Anton Ritter v. Limbek, akad. Maler und Photograph
Preise: 1 Porträtfoto 1 fl., Preis eines Fotoapparates 20 fl. (Reklame)
Obwohl hier an photografischen Ateliers kein Mangel herrscht, können wir doch nicht umhin, auf den eben von München eingetroffenen Photografen Endres aufmerksam zu machen, welcher hier sein Atelier im v. Riccabona´schen Haus eröffnet hat.
Die in Innsbruck tätigen Photographen Mühlmann, Endres, Oberhauser, Frl. Zerzer und Herr Steiner stehen den Geschäftskollegen großer Städte würdig zur Seite. Herr Mühlmann hat mit bedeutenden Kosten einen geräumigen Glas-Salon im Garten des von ihm bewohnten Tschurtschenthaler Hauses unterhalb der Triumphpforte erbauen lassen, sodass er nun in der Lage ist, zu jeder Tagesstunde und bei jeder Witterung photographische Porträts anzufertigen
Die Zahl der hiesigen photographsichen Ateliers ist in neuester Zeit um drei vermehrt worden, wovon eines außer der Innbrücke im Lener´schen Hause (Herr Gasser aus Vorarlberg), ein zweites im Vereinshause durch Herrn Moritz etabliert, und ein drittes im Garten des Convictsgebäudes durch Hrn. Höfel (Höfle) in Gründung begriffen ist. Derselbe wird auch photographische Portraits in Lebensgröße herstellen; s.a. 09.06. (Schaukasten beim goldenen Dachl)
Der Photograph Max Endres errichtet im alten Schießstand-Obstanger, welcher während der Festzeit als Schankgarten verwendet wird, ein Atelier, das es ihm auch erlaubt, Gruppenporträts zu 20 bis 30 Personen anzufertigen. Endres hat auch schon die 28 Bronzestatuen in der Hofkirche abgelichtet; s.a. die Aufnahmen von den Passionsvorstellungen des Hrn. Schneider am 20.05.1864
Das vom Convictsgebäude hierher übersiedelte photographische Atelier des Hrn. Czichna befindet sich, ganz neu hergestellt und eingerichtet, im ersten Eck des rückwärtigen Nebengebäudes des Schrott´schen Hauses und lässt, was die Ausstattung betrifft, nichts zu wünschen übrig.
Photographisches Ateliers C. A. Czichna und Bopp (Reklame)
Das photographische Atelier Fr. Popp (Museumstraße – Conviktgebäude) empfiehlt sich zu Aufnahmen von Porträts sowie Reproduktionen
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