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Innsbrucker Nachrichten

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Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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Alkoholismus

Alkoholismus

Eingabe mehrer Oberinntaler Abgeordneter, worin sie die nachteiligen Foglen der übermäßigen und ungesetzlichen Ausdehnung des Branntweinbrennens und Verschleißens auf Sitte, Gesundheit und Wohlstand nachweisen und mehrer Anträge auf Einschränkung dieser Mißstände stellen
Thema des Unterhaltungsblattes: „Die Wirkungen des Alkohols“
Das neue Branntwein-Schankgesetz ist in Kraft getreten und will dem Laster des Schnapstrinkens entgegenwirken; Erhöhung der Abgaben und Beschränkung der Schankkonzessionen
Gegen den übermäßigen Genuss gebrannter geistiger Getränke; Alkohol, Ausschank von Brandwein
Alkoholmissbrauch und Gegenstrategien im ausgehenden 19. Jahrhundert
Der Landtag beschäftigt sich mit dem Alkoholismus in Tirol: „Mit großer Beklommenheit schreitet der Redner [der Abg. Schöpfer] an die Begründung seines Antrages betreffend die Bekämpfung der „Branntweinpest“, denn diese könne nicht erfolgen, ohne dass man schon anfangs unumwunden erkläre, das Land Tirol zieht sich in seinen eigenen Grenzen einen Feind groß, der das religiöse, sittliche und materielle Wohl des Volkes auf das außerste gefährdet. Es ist darum schon der Antrag selbst eine Art Vorwurf gegen unser Volk, aber es hilft nichts das Auge zu schließen, das wäre ein Vogel-Strauß-Politik [... .] Im Jahre 1873 wird die Zahl der Branntweinverschleißer auf 5700 angegegben, der größte Teil entflällt auf den Verschleiß in Krämerläden. Diese sind die eigentliche Brutstätte des Übels. Im öffentlichen Schanklokale haben sich jene eingefunden, die als Branntweintrinker in den Augen der Bevölkerung nicht mehr in Achtung standen. In die Krämerläden schleichen sich jene, welche sich schämen, vor anderen zu trinken. Dass unter den Frauen und Kindern der Branntweingenuss zugenommen hat, daran trägt der Kleinverschleiß Schuld. Die Weiber kommen in den Laden, vorgeblich Mehl zu kaufen, und bringen die Schnapsflasche im Sacke mit, dem Bauern wird der Schnaps als Mehl aufgerechnet. [... .] Redner weist noch auf eine Quelle…
Zwei Gesetzesentwürfe zur Bekämpfung der Trunksucht
Versammlung von Gegnern des Alkohols im Turnsaal der höheren Töchterschule (Sillgasse)
Reklame mit Bild: Keine Trunksucht mehr bei Anwendung von Zoa-Pulver. Das Pulver kann in Kaffee, Tee oder Spirituosen gegeben werden, ohne dass der Trinker es zu wissen braucht. Ist absolut unschädlich
Aus Lienz wird gemeldet: Eine begrüßenswerte Verfügung hat unser Bezirksschulrat in seiner letzten Sitzung getroffen, nämlich: Schulpflichtigen Kindern wird die Teilnahme am sogenannten „Totentrunk“ streng untersagt, sowohl während der Schulstunden als auch außerhalb der Schulzeit, und zwar auch dann, wenn sie sich in Begleitung der Eltern oder anderer Verwandten befinden
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