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Innsbrucker Nachrichten

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Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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Raufhändel und schwere Körperverletzung

Raufhändel und schwere Körperverletzung

Messerstecherei am Innrain
Im hiesigen Angerzell-Gasthaus ist gestern ein bedauernswerther Akt brutaler Gewaltthätigkeit verübt worden, indem die dortige Kellnerin 6 lebensgefährliche Sitchwunden erhielt, und zwar mittels eines Stemmeisens, dessen sich der Thäter, eine Bürstenbindergehilfe und ehemaliger Liebhaber, als Mordwerkzeug bediente.
Rauhe Sitten in Scharnitz
Wie die Innzeitung vernimmt, fand in Natters eine Rauferei zwischen Bauernburschen und Eisenbahnarbeitern statt, welche einen Ball abgehalten haben.
In Landeck kommen in letzter Zeit Stückchen vor, die man sonst nur bei den Scharnitzern sucht (Raufhändel). Voriges Jahr hat eine Rauferbande einen Burschen derart geschlagen, dass er in Folge der Misshandlung gestorben ist. In letzter Zeit wurde einem Burschen ein Finger abgebissen. In früherer Zeit hätte man solche Raufer und Beißwürmer einfach zum Militär abgestellt und sie eienm guten Korporal zur Zähmung übergeben. Noch früher, als es keine Militär-Erziehungsinstitut gab, hätte man dem Raufer einen Prügel an den Fuß und dem Beißer einen Maulkorb angeschnallt. Jetzt ist die Zeit so human geworden, dass man lieber Zähne beißen und schlagen, als die Freiheit eines Einzigen beeinträchtigen lässt. Thema des Unterhaltungsblattes: Fettgift, Fleischgift, Wurstgift, Fischgift (verdorbene Lebensmittel)
Im Zillertal ist neulich eine Weibsperson von einem eifersüchtigen Liebhaber, einem italienischen Arbeiter mit sieben Messerstichen lebensgefährlich verletzt worden
Schwaz: Ein Metzger aus Hopfgarten wird im Gasthaus zur Rose nach einem Wortwechsel von einem aus Fließ gebürtigen, derzeit in Stans wohnhaften Schustergesellen mit einem Tischmesser niedergestochen. Der Meister des Täters war mit am Orte des Verbrechens anwesend und trank noch gemüthlich seinen Brandwein aus und ging nach Hause wie sein Geselle.
Exzess in der ansonsten stillen Thalgemeinde Söll: Es erschien am Abend des 6. Dezember unerwarteter Weise von der Nachbargemeinde Ellmau eine ausgelassene Rotte von 70 – 80 Burschen und hielt in nicht ganz sauberer, man möchte fast sagen, unsittlicher Weise, eine widerrechtliches sogenanntes Sittengericht. Damit nicht zufrieden, dass man einzelne Personen durch obscöne Darstellung und marktschreierischer Erklärung an den Pranger stellte, wurde auch der Priesterstand in den Koth gezogen. Dass diese rohen Burschen auch ausgezogen seien, in der friedlichen Gemeinde Söll Raufhändel anzufangen, haben sie zum Schlusse dieses Spektakels offen kund gegeben. Es soll dieser Tumult beinahe das Ansehen des im bairischen Gebirge beliebten Haberfeldtreibens gehabt haben
In Amras wurde gestern ein Bauernknecht beim Seewirth durch Messerstich lebensgefährlich verletzt
Volders: Misteriöse Attacke auf eine Kirchgängerin
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