Volltextsuche

Innsbrucker Nachrichten

Hinweis

Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


Zur Startseite
Zur Jahresübersicht von ANNO


Designed by:
SiteGround web hosting Joomla Templates
Bibliothek

Bibliothek

Der für die tirolische Geschichte hochverdiente G. v. Pfaundler hat dem Museum Ferdinandeum neuerdings 4 Bände mit handschriftlichen Aufzeichnungen über die „Geschichte Innsbrucks“ und über tirolische „Familien- und Wappennotizen mit Stammbäumen und Autographen“ gespendet
Die Bibliothek des Ferdinandeums ist nun wohl geordnet und katalogisiert. Diese sehr schwierige Arbeit hat Prof. Durig in einer Weise besorgt, die volle Anerkennung der Fachmänner findet; s.a. 25.04.
Bereicherung des Ferdinandeums durch das Werk „Tirols Bergstädte“ (Manuskript samt Plänen)
Die Bibliothek des Ferdinandeums hat neuerdings eine schätzbare Bereicherung erhalten, Herr Sektionsrath Dr. Wörz hat nämlich derselben aus dem Nachlasse seines Vaters eine Sammlung von Manuskripten und Materialien zur tirolischen Rechts- und Verwaltungsgeschichte als Geschenk gemacht.
Schenkungen an die Bibliothek des Ferdinandeums: Urbare und Stiftsbücher des Klosters Mariathal bei Brixlegg, besonders interessant der Band über die Kriegsereignisse von 1796 – 1797 und die Tiroler Landesdefension aus den Jahren 1802 – 1808; Bücher über das Bergwerkswesen und ein Manuskript über das Haller Salzsudwesen von 1718 – 1822
Erwerbungen des Ferdinandeums: Abhandlungen botanischen Inhalts von Baron Ludwig Freiherr von Hohenbühel, genannt Heuler von Rasen; Briefe desselben von 1840 - 1871
Wie die Wiener Zeitung mitteilt, hat der Kaiser eine bisher im Besitze der gräflichen Familie Wolkenstein befindliche Handschrift ankaufen und dieselbe der Bibliothek des hiesigen Ferdinandeums zur Verwahrung übergeben lassen.
P. Archangelus Simeoner aus Bozen schenkt dem Ferdinandeum ein nahzu vollständiges Exemplar des von Anton Koberger zu Nürnberg 1483 gedruckten deutschen Bibel, die zu den schönsten Wiegendrucken der hl. Schrift gezählt wird (110 Holzschnitte)
(Ferdinandeum.) Das Museum erhielt gestern als Geschenk des Herrn Architekten Peter von Stadl in Hall eine schöne, teilweise als Aquarell behandelte Tuschzeichnung, welche als erster Entwurf der Fassade des kürzlich abgebrochenen Ottenthal-Hauses in der Maria Theresienstraße anzusehen ist. Sie rührt von dem bekannten, im Jahre 1893 verstorbenen Diözesanarchitekten Josef von Stadl her und verewigt das konstruktive Gesamtbild der Fassade dieses durch das Madonnenbild und die Porträtkopien Plattners in weiten Kreisen bekannt gewordenen Innsbrucker Hauses. Von der Zeichnung ist leider nur die linke Hälfte mit der Madonna und zwei Friesbilde3r vollkommen ausgeführt, der übrige Teil ist nur als linearer Aufriss behandelt. Das Museum ist dem Spender für die Überlassung des in mehrfacher Hinsicht interessanten Entwurfes, der das einzige Architekturblatt des Künstlers im Besitz des Ferdinandeums ist, zu besonderem Dank verpflichtet