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Innsbrucker Nachrichten

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Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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Bienen und Wespen

Bienen und Wespen

Aus Lienz wird ein kurioser Vorfall mit Bienen berichtet: „Durch die Unruhe des an der Deichsel gespannten Pferdes kam der Wagen aus dem Gleichgewichte und stürzte um, was die Zertrümmerung oder Öffnung fast aller Bienenkörbe zur Folge hatte. Mit fürchterlichem Gesumme und Hundertausenden von Stacheln brach nun der Bienenschwarm hervor. Das Pferd erlag in unglaublich kurzer Zeit den Wunden und die Begleiter konnten nur dadurch ihr Leben retten, dass sie die Köpfe in die Kornhöcker steckten.“
Ein interessanter Fund wurde dieser Tage im hiesigen ärarischen Forstgarten am Prügelbau gemacht, wo der dortige Aufseher ein ganz versteinertes Wespennest aus dem Boden grub.
Aus Mayrhofen im Zillerthale wirde berichtet, dass die Bienenzüchter dortselbst mit einem früher nie als solchen beobachteten Feind zu kämpfen haben. In der dortigen Gegen tritt heuer und besonders jetzt der Totenkopfschwärmer in großer Zahl auf; er umschwärmt die Bienenstöcke und dringt durch das Flugloch hinein und nascht aus den Honigzellen, soviel er mag. Die Bienen können, so scheint es, dem Räuber nichts anhaben. Ein einziger Bienenzüchter in Mayrhofen hat schon bei 30 Exemplare dieser Schmetterlinge getödtet.
Imkerei
Catalogus Hymenopterorum (Hautflügler) von Dr. v. Dalla Torre
Wie wird Honig gewonnen?
Die Bienenzucht in Tirol
Pferde und Bienen
Der Bienenzüchterverein für Pfaffenhofen und Umgebung
(Großes Bienenzuchterträgnis.) Eine adelige Gutsbesitzerin in Mils bei Hall hatte im Frühjahr neun Bienenvölker in Pirpam´schen Strohstülpern; diese neun Strohstöcke lieferten heuer 20 Schwärme und 80 Kilo Honig. Am 20. September wurden die Stöcke gewogen; dabei hatte jeder Stock noch 7 bis 14 Kilo reines Honiggewicht. Würde man die Schwärme kassiert haben, so würde jeder dieser neun Stöcke 20 bis 25 Kilo Honig als Überschuss geliefert haben. Ein solches Erträgnis dürfte in Tirol wohl noch nie erzielt worden sein
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