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Innsbrucker Nachrichten

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Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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Felsstürze

Felsstürze

Zu Martinsbruck bei Finstermünz hat ein Bergsturz große Verheerungen angerichtet. Felsblöcke und Tannen kamen mit dunkelbraunem Schlamm den Inn herab gerollt und haben mehrere Häuser, Straßen und Brücken zertrümmert.
Ein Bergabsturz hat Vermurungen in Kematen und Afling zur Folge.
Im Paznauntal lösten sich am 15. d. Mts. am Schallerbache in der Gemeinde See einige Felsblöcke von einer überragenden Felswand und bedrohten im Sturze den Weiler Schaller. Weiteres Unglück ist nicht erfolgt; s.a. 22.04.
Ein Felssturz erfolgte am 23. März bei Kematen am Eingang in die Thalschlucht der Melach hinter der Weihenhofer Mühle. Durch dieses plötzliche Ereignis wurde der Kanal, welcher das Wasser zum Treiben der Mühlen aus dem wilden Bergstrome leitet, auf einer Strecke von 80 Klafter oder 150 Meter gänzlich verschüttet. Die Felsentrümmer, Holzstämme und Wurzelstöcke sind so inneinander verkeilt, dass es unmöglich ist, auch mit Anwendung aller zu Gebote stehenden Mittel den Schutt wegzuräumen. Es bleibt wahrscheinlich nur ein Mittel: Durch Bohrung eines neuen Tunnels das ungeheure Steinlage zu umgehen. Bis wirksame Hilfe geschaffen ist, müsen sämtliche Betriebswerke an dem Kanal stille stehen und, was das Ärgste ist, die Bewässerung der Wiesen ist unmöglich gemacht. Tritt Trockenheit ein, kann ist bei der Beschaffenheit des Bodens der Wiesengründe bei Kematen der ganze Graswuchs in Frage gestellt und der Gemeinde kann dadurch großer Schaden erwachsen. Kematen stand seit Menschengedenken durch das vorzügliche Bewässerungssystem auf der in Tirol möglichst hohen Stufe der Bodenkultur. Die Grundstücke sind in Folge ihrer reichen Erträgnisse in der ersten Klasse eingeschätzt. Schon beim Ausbruch der Melach im Jahre 1871 erwuchsen der Gemeinde bei Wiederherstellung des theilweise zerstörten Kanals über 10.000 fl. Auslagen. Wiederholt war der Grundbesitz der Gemeinde und…
Felssturz in Finkenberg, Teufelsbrücke, Dornerklamm
Grins: Felssturz
Lienz, Thal-Assling, Pustertal, Bergsturz beim Mordbühl
Felssturz in Tösens zerstört den Gigglhof
Felssturz in Kössen, ungefähr 25 Schritte vom Bürgerspitalsgebäude (Pfründnerhaus)
Nächst Maurach, zwischen Umhausen und Längenfeld, löste sich beim sogenannten Satteleskofel ein morscher Felsen los und ris ein ziemliches Quantum Steine mit, wodurch die Straße in einer Länge von 60 Meter überschüttet wurde
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