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Innsbrucker Nachrichten

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Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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Lawinen

Lawinen

5 Lawinentote auf dem Hahntennen (Hahntennjoch); alle stammen aus der Gemeinde Pfafflar, Ortsteil Boden
Am Samstag abends hat im sogenannten Brunntal oberhalb von Mühlau ein furchtbarer Lawinensturz stattgefunden, dessen riesige Schnee- und Erdmassen mit Bäumen bis tief hinunter zur Pfarrkirche und dem Koreth-Wirtshaus herabgerollt sind. Die ältesten Leute erinnern sich, dass vor 80 Jahren eine ähnlich verheerende Lawine dort herabgekommen ist. Glücklicherweise sind in der Nähe gelegene Häuser nicht beschädigt worden.
Im Ötztale löste sich am Ostermontag, just um die Mittagszeit, von einem der steilen Berghänge der Gemeinde Sölden eine mächtige Schneelawine, welche die Bewohner der unterhalb gelegenen Gehöfte in nicht geringe Angst und Gefahr versetzte. Das Bauernhaus zu Winterstall wurde theilweise fortgerissen und der Stall ganz zertrümmert.
Lawinenunglück am Brenner (6 Verschüttete gerettet)
Extreme Lawinengefahr in Nauders. Auf der schönen Finstermünzer Straße lagen nicht mehr als 30 Lawinen, die tiefste darunter erreichte eine Höhe von 5 Klaftern
Lawinenunglück in Nauders: Der Gastgeber Johann Zadra (Perwög´sches Gasthaus auf der Strecke zwischen der Festung und Finstermünz) wurde nur mehr als Leiche ausgegraben.
Lawinenunglück in St. Christoph am Arlberg
Lawinen im Zillertal richten von Zeit zu Zeit wiederholt Verwüstungen an. Am Schwendtberg wurde die Asthütte des Andrä Brandacher samt der dabei befindlichen Stallung von der Lawine bedeckt. Brandacher befand sich gerade bei seinem Veih im Stalle und es war stundenweit kein Mensch in der Nähe. Brandacher musste mit einem Hackl die Stalltüre zerhacken und sich durcvh den Schnee heraus einen Stollen auswühlen und kam nach langen, angestrengtesten Arbeiten wieder aus der Lawine heraus.
Zwei Bauern werden im Brixen im Thale von einer Lawine verschüttet. „Dicht nebeneinander gedrängt waren sie lebendig begraben.“
Im Zillertal hat eine Staublawine, die den Zembarch in Dornauberg zum Stauen gebracht, und dann eien Unzahl Eiskolosse in den Zillerfluss hinausgeschwemmt hatte, auch einen Unglücksfall zur Folge gehabt. Ein Bursche von 15 Jahren wurde von der Lawine erfasst und thalwärts mitgerissen. Der Verunglückte konnte erst nach einer Stunde des angestrengtesten Suchens aufgefunden werden, aber nur mehr als Leiche.
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