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Innsbrucker Nachrichten

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Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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Muren und Erdrutsche

Muren und Erdrutsche

Murbrüche im Zillertal. Als Folge der durch die ungewöhnliche Hitze der letzten Tage un den Südwind forcierte Schneeschmelze entstand am 15. d. Mts. ein gewaltiger Murbruch, der durch den Reischbachgraben niederstürzend, eine Menge Waldbäume, Gestein und Felsblöcke mit sich riss und dann bei Windbach bis nahe zu dem nach Laimach führenden Fahrweg Äcker und Wiesen verschüttete. Als die Bewohner des Weilers Windbach, von dem Getöse aufgeschreckt, aus ihren Häusern fliehen wollten, sahen sie schon einen großen Teil ihrer Habe vernichtet und sich selbst ringsum von dem tobenden Element eingsdchlossen. Der Weiler besteht aus dem Stoffner-, dem Ober- und dem Unterwindbach-Bauernanwesen. Der Stoffnerbauer ist der am schwersten Betroffene … Weitere Berichte über Murabgänge kommen aus Ramsberg und Ginzling
(Murbruch in Windisch Matrei.) Gestern gegen 6 Uhr am Abend ging über das Gebiet des Kalser Törls und der Bretterwände ein wolkenbruchartiger Regen nieder. Bald darauf ertönten von dem im Inneren des Talgrundes gelegenen Höfen „Presslab“ Pöllerschüsse, ein Zeichen für die Bewohner Matreis, dass der Bretterwandbach als Muhr sich gegen den Talausgang heranwälze …. Einen Menge Volkes wartete auf das Herankommen der Mure, welche über Matrei schon so oft, zuletzt im Jahre 1895, Verderben gebracht hatte ... Bis knapp an die Brücke heran reichte das Verderben; schon wollte man dieselbe wegreißen, da verminderte sich die Gewalt der Mure und die Gefahr war, wohl dank der im Inneren des Tales befindlichen Sperre und Schutzbauten, für dieses Mal beseitigt
(Der Murbruch in Götzens.) Die Schutzbauten an dem Bette des ausgebrochenen Geroldsbaches wurden in den letzten Tagen mit Eifer fortgesetzt, da noch immer die Gefahr bestand, dass der Bach neuerlich mit Gewalt ausbrechen könnte
Die Götzner Mure. Wer die Verwüstungen der Götzner Mure zu besichtigen Gelegenheit hatte, der muss die Überzeugung gewonnen haben, dass das Unglück der Götzner namenlos ist. Weite Strecken der schönsten Felder sind mit 1 bis 2 Meter hohen Schuttmassen bedeckt; manches Bäuerlein hat von seinen drei oder vier Feldstücken kaum noch eines
F.: Über Murbrüche; s.a. 03.08 Bezugnahme auf Götzens
(Großer Erdsturz in Imst.) In Brennbühel bei Imst ist heute um 6 Uhr abends der dem Ziegeleibesitzer Draxl gehörige Abhang abgerutscht und hat das Maschinenhaus der Ziegelei samt den wertvollen Maschinen vollständig vernichtet; s.a. 24.03.
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