Volltextsuche

Innsbrucker Nachrichten

Hinweis

Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


Zur Startseite
Zur Jahresübersicht von ANNO


Designed by:
SiteGround web hosting Joomla Templates
Verschiedenes

Verschiedenes

Eissprengungen: Da in Folge des anhaltenden Tauwetters zu befürchten stand, dass die vom Holzrechen aufwärts angesetzten Eismassen in Bewegung kommen und durch Aufstauung des Inns eine Überschwemmung der Stadt verursachen könnten, so wurden gestern Eissprengungen mittelst Dynamit vorgenommen, wobei Patronen benützt wurden, die bis zu 2 Pfund des genannten Sprengpulvers enthielten.
Aus aktuellem Anlass wird gemeldet, dass in Rattenberg der Umstand, dass sich an dem Innquai hinter der Stadt kein Geländer befindet, schon 7 Menschenleben gefordert hat.
Die Gefahren beim „Holzfischen“
Entlang des Inns werden für Notfälle Rettungsstangen und Rettungszillen bereit gehalten (s.a. 30.06.1879)
Über den Ursprung und Lauf des Inn (von Dr. Franz Hechenberger, k.k. Notar in Innsbruck); Fortsetzung 17., 18., 22., 23.
Ein der Verschönerung sehr bedürftiges Objekt ist das Innbett, welches gegenwärtig wohl die meiste Zeit des Jahres hindurch zu beiden Seiten der Brücke einen zum mindesten unschönen Anblick gewährt. Der leitende Ausschuss des Verschönerungsvereins ist bestrebt, Mittel und Wege zu finden, um der schon seint Jahr und Tag auf beiden Ufern, namentlich hinter dem Fleischbankgebäude und bei dem Turnusvereinshause üblichen Schutt-, Abfälle und Mistlagerung zu steuern, und dies dürfte vielleicht nicht all´zu schwer fallen, wenn man weiß, dass Innsbruck neben der ärarischen Straße unterhalb von St. Nikolaus auf dem Wege nach Mühlau, wo das Aerar in der Innregulierung begriffen ist, einen großen, praktischen Ablagerungsplatz besitzt. Müssten alle Abfälle dort hinaus transportiert werden, wo wäre ein doppelter Vortheil damit erreicht, für´s erste würde das Innbett innerhalb des Stadtrayons von den eckelhaften Unrathhaufen befreit und für´s andere würde an oberwähnter Stelle die Auffüllung zwischen der Straße und der Arche schneller vor sich gehen und Innsbruck käme dann um so schneller zu einer neuen Parkanlage, welche auf dem Innflusse auf diese Weise abgewonnenen Terrain errichtet würde.
Der Inncanal, dieser Gegenstand berechtigter Klagen in gesundheitlicher Beziehung seitens der Anwohner und von Interpellationen im Gemeinderathe, wird nun endlich zugeschüttet werden. Damit wird ein Herd für Miasmen aus der Welt geschafft, gleichzeitig verschwindet aber auch ein Überbleibsel alter Verkehrsverhältnisse, die durch die Arlbergbahn modernen Charakter angenommen haben.
Eine geographische Merkwürdigkeit: Bei Zernetz mündet in das rechte Innufer ein kleiner Bach, genannt Spöl. Ein Arm diese Baches hat seinen Ursprung auf italienischem Boden an den Abhängen „Cima di Campo und des Monte Foscangno“
Versammlung in Angelegenheit der Schlickerbachverbauung in Fulpmes … Der Schlickerbach hat im Verein mit seinem linksseitigen Zufluss, dem Halslbach, durch wiederholte verheerende Ausbrüche und Verschüttungen im verflossenen Jahrhundert den Fortbestand der Fulpmerer Industrie mehr als einmal in Frage gestellt
(Zerstörtes Ackerland.) Unterhalb der Haller Innbrücke hat der Inn in der letzten Zeit zum Schaden der Grundbesitzer viel Boden weggeschwemmt