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Innsbrucker Nachrichten

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Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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Freiwillige Rettungsgesellschaft

Freiwillige Rettungsgesellschaft

Bekanntlich hat die Wiener freiwillige Rettungsgesellschaft im Juli dieses Jahres auf der Tiroler Landesausstellung eine Sanitätsstation installiert. Nunmehr wurde die definitive Gründung einer freiwilligen Rettungs-Gesellschaft in Innsbruck in Organisation genommen; s.a. 23.10., 24.10. (Vereinslokal mit Depot und Krankenaufnahmezimmer, Marktgraben 8, nördliches Ende der Fallmerayerstraße; von der Wiener Gesellschaft werden neben den allerneuesten Instrumenten und Apparaten auch 2 komplette Krankentransportwägen bereitsgestellt; Brieftaubenpost für Orte, wo noch keine Telegraphenverbindung besteht); 26.10. gestern kam zum ersten Mal der Rettungswagen zum Einsatz
Der Tod des Studierenden der Medizin, Peter Hepperger, 39 Jahre; Hepperger, Chorleiter der Höttinger Pfarrkirche und zuletzt Leiter des Sängerbundes „Eintracht“ erleidet im „Burgriesen“ in dem er Stammgast war, einen Gehirnschlag. ... Die Innsbrucker Nachrichten stellen die Frage: Wäre der Genannte noch zu retten gewesen, wen ihm sofortige ärztliche Hilfe zuteil geworden wäre; s.a. 17.04.
In der gestern abgehaltenen Hauptversammlung der Innsbrucker Feuerwehr kam ein Entwurf zur Gründung einer freiwilligen Rettungsgesellschaft zur Beratung. dieser Entwurf wurde von der Sanitätsabteilung der freiwilligen Feuerwehr ausgearbeitet und vorgelegt, denn diese hat sich bereit erklärt, den Sanitätsdienst zu übernehmen und aufrechtzuerhalten. Die Vorschläge sind in der gestrigen Versammlung gutgeheißen und angenommen worden
Aufruf! Unsere Stadt entbehrt noch immer einer der wichtigsten Einrichtungen, einer Rettungsstelle für Unglücksfälle. Seitdem die Wiener Freiwillige Rettungsgesellschaft in Innbruck eine Filiale errichte, welche allerdings bald wieder einschlief, ist mehr denn ein Jahrzehnt verflossen und die Verhältnisse in der Landeshauptstadt haben sich in mehrfacher Richtung geändert. Die Vereinigung der Vororte Wilten und Pradl erweiterte das Stadtgebiet auf das doppelte, die Bevölkerungsziffer ist heut auf fast 50.000 gestiegen … Unter diesen Verhältnissen ist die Schaffung einer Freiwilligen Rettungsgesellschaft zu einem Bedürfnis, ja zu einer unabwendbaren Notwendigkeit geworden. Dieser Überzeugung entsprang der Gedanke, im Verband der Freiwilligen Feuerwehr eine eigene Rettungsabteilung zu schaffen, welche sich auf Grund des Beschlusses der Hauptversammlung der genannten Feuerwehr am 18. Februar 1907 bereits ordnungsgemäß gebildet hat und deren Satzungen von der k. k. Statthalterei bescheinigt worden sind. Die Rettungsabteilung der Freiwilligen Feuerwehr hat den Zweck, bei Unglücksfällen oder außerordentlichen Notständen bis zur Ankunft des Arztes die erste Hilfe zu leisten, den Transport der Verletzten in geeigneter Weise zu bewirken, die Feuerwehr in ihrer Tätigkeit bei Bränden und sonstigen gefahrbringenden Ereignissen zu unterstützen und den Transport von Kranken und Verwundeten vom Bahnhof u.s.w. in Spitäler und andere Heilanstalten zu vollführen; ferner bei Feuerwehrhauptübungen, größeren Versammlungen und…
Einsatz der freiwilligen Rettungsgesellschaft in der Holzhammer´schen Werkstätte in der Adamgasse
(Rettungsabteilung der Freiwilligen Feuerwehr.) Der Ausschuss des Landes- und Frauenhilfsvereins vom Roten Kreuz für Tirol in Innsbruck ist der freiwilligen Rettungsgesellschaft mit einem Beitrag von 300 Kronen als Stifter beigetreten
Die freiwillige Rettungsgesellschaft wird, trotzdem sie offiziell den Dienst erst mit 1. Oktober aufnehmen kann, schon jetzt vielfach in Anspruch genommen. Gestern wurde wieder ein Krankentransport vom Bahnhof zum Krankenhaus geführt etc.
Rettungsabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Innsbruck. Es vergeht nunmehr fast kein Tag, an dem nicht unsere Zeitung über einen Unfall berichtet, welcher sich im Weichbild unserer Stadt ereignet hat. Regelmäßig folgt dieser Mitteilung der Vermerk, dass die erste Hilfe von der Rettungsabteilung der freiwilligen Feuerwehr geleistet wurde. Das ist neu und verdient allgemeine Beachtung. Der Gedanke, in Innsbruck einen ständigen Rettungsdienst einzuführen ist nicht neu. In den Neunzigerjahren widmete die Wiener freiwillige Rettungsgesellschaft eine vollkommene Ausrüstung zur Errichtung einer Rettungsstation, von welcher heute noch der Rettungswagen ein Erbstück ist. Damals konnte sich die Rettungsstation wegen Mangel an Material nicht halten, sie schlief ein. Einige Jahre später nahm ein um das öffentliche Leben in Innsbruck wohlverdienter Mann, Herr Gustav Riegl, die Reorganisation der Sanitätsabteilung unserer freiwilligen Feuerwehr in die Hand; es glückte ihm, in Herrn Dr. Kölner einen Arzt zu finden, welcher mit Begeisterung auf seine Ideen einging; gar bald wuchs aus der alten Sanitätsabteilung eine gut ausgebildete Jungmannschaft tüchtiger Sanitätsmänner heran … In dem gegenwärtigen Obmann, Herrn Formator Leo Stainer, hat die Abteilung einen zielbewussten, energischen Führer gefunden … So kann nun die Rettungsabteilung, welche tatsächlich schon seit einigen Monaten arbeitet, ihren ständigen Dienst heute beginnen. 28 Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr…
Der Rettungsabteilung der freiwilligen Feuerwehr wurde eine jährliche Unterstützung von 1000 Kronen zugebilligt. Von der Einstellung eines eigenen Pferdepaares auf Kosten der Gemeinde musste wegen der Höhe des hierfür erforderlichen Betrages leider abgesehen werden. Wegen der Anschaffung eines neuen Wagens wird die Gemeindevertretung trachten, eine Sparkassenspende von 1000 Kronen zu erreichen. Baron Graff betonte, dass die Rettungsgesellschaft in den drei Monaten ihres Bestandes schon 188 Ausfahrten machte. Mit dem alten Wagen sei kein Auskommen mehr, es sei unbedingt ein neuer notwendig. Ein solcher koste aber 5000 Kronen
Im Monat Dezember waren 88 Fälle, zu denen eine Rettungsabteilung gerufen wurde, zu verzeichnen, um 31 Fälle mehr als im November. Die Fälle verteilen sich wie folgt: Ausrückungen bei Unfällen 37, Krankentransporte 34, Hilfeleistungen im Wachzimmer 15, bei fliegenden Ambulanzen 1, blinder Lärm 1
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