Volltextsuche

Innsbrucker Nachrichten

Hinweis

Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


Zur Startseite
Zur Jahresübersicht von ANNO


Designed by:
SiteGround web hosting Joomla Templates
Schifahren und Schispringen

Schifahren und Schispringen

Versuche mit norwegischen Schneeschuhen (Ski): „Auf ebenen oder sanft geneigten Schneefeldertn leisten die Ski vortreffliche Dienste, rasch und gefahrlos geht die Fortbewegung von statten, besonders bei „harschem“ Schnee. Dagegen ist das Abfahren über stark geneigte Hänge und gefrorenem Schnee nicht harmlos; einmal in Bewegung, geht es mit ungeheurer Schnelligkeit dahin, Bremsen mit dem Stocke bleibt völlig wirkungslos. Droht Gefahr, an ein Hindernis geschleudert zu werden, so kann man dadurch, dass man sich zu Boden wirft, der rasenden Fahrt Einhalt tun.[...] Aus dem Gesagte lässt sich folgern, dass die Ski hauptsächlich für das Flachland geeignet sind.Es ist kaum anzunehmen, dass es selbst gewandteste Schiläufer wagen würden, von einem unserer Berge, z.B. vom Hafelekar mitselbst dieser Schneeschuhe herabzufahren.
Auf Schneeschuhen (Ski) über den Arlberg
Eine Hochtour auf Skis in Kitzbühel (Franz Reisch)
Schiabfahrt vom Kitzbühler Horn
Das erste Preisschilaufen: „Die Fahrstrecke, welche einige Tage vorher der ungünstigen Schneebeschaffenheit halber mit Walzen angefahren worden war, führte von Sistrans durch kleine Täler, über mehrere teilweise sehr steile Hügel, Bäche, Wege und Gräben, ohne die Dörfer Lans und Aldrans zu berühren, zum Schloss Ambras. Die 2 ½ km lange Strecke hat meist abfallende, aber auch ebene und ansteigende (!) Teile, sodass für die Schneeschuhe jede Art der Bewegung in Anwendung kommt. Der Mittwoch früh frisch gefallene Schnee musste die Schnelligkeit vermindern, auch war dadurch die gewalzte Bahn etwas unkenntlich gemacht, welcher Übelstand aber dadurch behoben wurde, das auf der ganzen Strecke ca. 50 rote Fähnlein ausgesteckt waren und Herren längs der Strecke verteilt waren. Am Ausgangs- und Endstart waren Mitgleider des Akad. Alpenvklubs. Nachdem die Skiläufer sich beim Isserwirt gestärkt, begann in Distanzen von 1 Minute die Fahrt. Lustig ging es über die Hügel, teils schnell talab sausend, teils durch Anschieben mit dem Stock oder durch Laufen; es gab auch bei den steilen Böschungen und Gräben manchen Fall. Eingetragen waren 15 Preisbewerber. Die an dem mit einer großen Fahne bezeichneten Endstart ankommenden schneebedeckten Skifahrer wurden mit einem kräftigen „Heil“ begrüßt. Drei Fahrer langten mit zerbrochenen Skis an. Die vom Vorstand des…
In den Mittheilungen des D. u. Ö. Alpenvereins vom 15. November wurde das Bespannen der unteren Skifläche mit behaartem Seehundfell zur Verhinderung des Zurückgleitens beim Aufwärtsfahren empfohlen. Hier angestellte Versuche im Aufwärtsgehen auf steilen Schneefläche, in Hohlwegen, im Wald etc. ergaben, dass sich dieses alt-finnische Verfahren speziell im gebirgigen Terrain ganz besonders bewährt. Über die Art und Weise der Aufspannung des Felles ist ebenfalls in den Mitteilungen des D. und Ö. Alpenvereins Nr. 21, Jahr 1900, genügend Aufschluss gegeben
Aus St. Anton am Arlberg wird uns berichtet: Hier ist ein Skiverein in Bildung begriffen, welcher den Namen „Skiclub Arlberg“ führen wird. Die Statuten wurden bereits der k.k. Statthalterei überreicht, mussten jedoch wegen Formfehler umgeändert werden. Das Terrain ist für Skifahren auf dem Arlberg und in der ganzen Umgebung äußerst günstig, wrude im vorigen, sowie im heurigen Winter von Freunden dieses Sports viel besucht
(Skisport in St. Anton am Arlberg.) An einem passenden Hange geht der rührige Skiclub Arlberg daran, einen Sportplatz mit Sprunghügel und Hindernissen zu errichten und so Einheimischen und Fremden Gelegenheit zur Erlernung und Übung des Schilaufens zu bieten. Geübte Fahrer benutzen die von keiner Schlittenspur aufgefahrene Arlbergstraße zu willkommener Schibahn, theils um nach Einkehr im bewirtschafteteten Hospiz St. Christoph den Arlbergpass zu überschreiten und nach Stuben und Langen abzufahren, theils um in flotter Talfahrt wieder nach St. Anton zurückzukehren, berggewandte Alpinisten aber streben wie im Sommer den Bergesspitzen zu und erfreuen sich nach verhältnismäßig leichtem Anstiege der herrlichen Bergwelt, um sodann über die meterhoch mit festem Schnee bedeckten Hänge in kürzester Zeit mühelos zu Tal sausend sich der ermüdenden Abstiege im Sommer zu erinnern. Der Skiclub St. Anton beabsichtigt auch die in St. Anton ansässigen Bergführer mit Skis auszurüsten und im Fahren zu unterrichten, um auch der Gegend unkundigen Skifahrern bei winterlichen Bergtouren sichere Führung zu verschaffen; s.a. den Bericht vom 24.12.
Günstige Schneeverhältnisse locken in dieser Woche viele Skifahrer, darunter auch mehrere Damen, auf die sanft ansteigenden Schneefelder an der Nordlehne von St. Anton.
Skisport in St. Anton: Skikurs für Bergführer im Ferwalltal (nächst der drei Stunden von St. Anton gelegenen Constanzerhütte.) Die Leitung haben die berühmten Skifahrer Dr. Paulke, Professor aus Freiburg und Herr cand. med. Karl Gruber vom akademischen Skiclub Schwarzwald inne; s.a. 11.03. und 15.03.
« StartZurück12345WeiterEnde »
Seite 1 von 5